USA: Justizminister Blanche will Unabhängigkeit von Trump nicht garantieren
Newsblog zur US-Politik Justizminister will seine Unabhängigkeit nicht garantieren Trumps neuer Justizminister sorgt mit einer Aussage für Aufsehen. Kolumbien bittet die USA um eine Aussetzung der Zölle. Alle Entwicklungen im Newsblog. Montag, 17. August Justizminister Blanche kann seine Unabhängigkeit von Trump nicht garantieren Der US-amerikanische Justizminister Todd Blanche will nicht versprechen, dass er künftig unabhängig von Präsident Donald Trump agieren wird. Auf die Frage, ob das Justizministerium unabhängig handeln werde, antworte er in der NBC-Sendung "Meet the Press": "Nein, das werde ich nicht versprechen." Blache betonte, Trump werde ihn niemals auffordern, etwas Illegales oder ethisch Unvertretbares zu tun. Der Präsident habe dies in der Vergangenheit nicht getan und werde es auch künftig nicht tun. Blanche wurde in der vergangenen Woche als neuer Justizminister vom Senat bestätigt. In der Vergangenheit war er bereits Trumps persönlicher Strafverteidiger. In den USA hat der Justizminister eine besondere Rolle und ist zugleich als oberster Staatsanwalt für die Strafverfolgung zuständig. Die frühere Justizministerin von Michigan, Barbara McQuade, bezeichnete Blanches Vorgehen nach der Watergate-Affäre als "alarmierende Abkehr" vom Selbstverständnis des Justizministeriums. Trump will Militärübungen mit Südkorea "wesentlich" verringern Donald Trump hat angekündigt, die Militärübungen seines Landes mit dem traditionellen Verbündeten Südkorea "wesentlich" zu verringern. Die gemeinsamen Manöver seien "nicht nur kostenintensiv, wobei viele dieser Kosten von den USA bezahlt werden (wie üblich!)", erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Darüber hinaus seien diese Militärübungen auch ein Signal, das "total unangemessen und feindlich" gegenüber Nordkorea sei. Mehr dazu lesen Sie hier. Sonntag, 16. August Erdbeben: Staatschef richtet Zoll-Bitte an Trump Kolumbiens Präsident Abelardo de la Espriella hat angesichts der enormen Erdbebenschäden in seinem Land bei US-Präsident Donald Trump um eine Aussetzung der Zölle gebeten. Dies teilte der neue kolumbianische Staatschef auf X mit. Von Trump gibt es bislang keine öffentliche Reaktion dazu. Ein Beben der Stärke 7,4 hatte am Montagmorgen die Region um San Jose del Palmar im Westen des südamerikanischen Landes erschüttert. Die Zahl der Todesopfer stieg nach jüngsten Angaben auf mindestens 294, fast 4.000 wurden verletzt, 320 weitere Menschen werden vermisst. De la Espriella berichtete von einem zehnminütigen Telefonat mit Trump, der ihn im Wahlkampf unterstützt hatte. Bei dem Gespräch habe er Trump gebeten, eine "vorübergehende Aussetzung der hohen Zölle zu erwägen, die kolumbianische Produkte betreffen". Dadurch solle kolumbianischen Unternehmern Erleichterung verschafft werden, die aufgrund des Erdbebens "sehr schwierige Zeiten" durchlebten, so De la Espriella. Erst im Juli hatten die USA die Zollgebühren auf kolumbianische Waren (mit Ausnahmen) von 10 auf 12,5 Prozent erhöht. Das südamerikanische Land war am Montag von einem der schwersten Erdbeben der vergangenen Jahrzehnte heimgesucht worden, das fast 300 Todesopfer forderte. Die Trump-Regierung hatte Hilfen für Kolumbien in Höhe von 26,5 Millionen US-Dollar (rund 22,9 Millionen Euro) angekündigt. Die USA unterstützen mit Rettungsteams, aber auch mit Lebensmitteln, Notunterkünften und medizinischen Hilfsgütern. De la Espriella dankte Trump für die "Solidarität und Unterstützung" der USA. Twitch-Streamer Hasan Piker: Er sagt der Demokratischen Parteispitze den Kampf an Mit seinen politischen Online-Streams erreicht Hasan Piker Millionen junge Amerikaner. Mit seinen Positionen spaltet er die Demokraten – und macht dem Parteiestablishment Angst. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Historiker Rutger Bregman: "Trumps Regierung ist so unfassbar korrupt" Kriege, Krisen und KI: Zahlreiche Gefahren drohen uns in der Gegenwart, Donald Trump ist nur eine davon. Historiker Rutger Bregman erklärt, wie es so weit kommen konnte – und warum trotzdem Hoffnung besteht. Lesen Sie das Interview hier. "Negativtrend setzt sich fort": Deutsche Firmen ziehen sich aus den USA zurück Die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump schreckt offenbar viele deutsche Firmen ab. Ihre Investitionen in den USA sind regelrecht eingebrochen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Trump schickt Republikanern offenbar Millionen Donald Trump soll Millionen in den Wahlkampf republikanischer Kandidaten umleiten. Ein Sieg bei den Zwischenwahlen im November ist keinesfalls sicher. Nun soll Donald Trump in die Wahlkampfkasse gegriffen haben, um Kandidaten zu unterstützen. Trump teilt Bild mit "2028"-Kappe US-Präsident Donald Trump hat auf seiner Plattform Truth Social ein offenbar mit KI erstelltes Bild von sich gepostet, das ihn mit einer Kappe und der Aufschrift "Trump 2028" zeigt. Im Jahr 2028 sind die nächsten US-Präsidentenwahlen. Laut Verfassung darf der Präsident in den USA nur zwei Amtszeiten haben. Trump hat in der Vergangenheit angedeutet, eine dritte Präsidentschaft nicht auszuschließen, wurde aber nie konkret. Auf seiner Plattform postet er immer wieder KI-generierte Bilder, die er offenbar als Scherz meint. Loading... Loading... Loading...