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USA: Marktanteil von GM, Ford und Stellantis steuert auf Rekordtief zu

Technologie

New York. Ende Juli ließ sich Donald Trump noch auf dem Testgelände von General Motors bei Detroit feiern. Mit ihm auf der Bühne stand Konzernchefin Mary Barra, die Zuhörer in der Halle skandierten „USA“. „Wir bauen mehr Autofabriken und mehr Werke als je zuvor in der Geschichte unseres Landes“, sagte Trump. Rund zwei Monate später zeigen die Absatzzahlen ein anderes Bild.

Nach Angaben der Hersteller und Daten der US-Statistikbehörde BEA kamen die in Detroit angesiedelten Konzerne GM, Ford und Stellantis im dritten Quartal zusammen auf rund 37 Prozent des US‑Neuwagenmarkts. Das ist etwa so wenig wie im Sommer 2021, als Lieferengpässe den Absatz bremsten. Der Marktforscher Cox Automotive spricht vom niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Endgültig belegt ist der Abstieg aber bislang nicht. Noch fehlen die Daten anderer Konkurrenten.

Am Markt liegt es nicht: Die Amerikaner kaufen weiter Autos, sie wenden sich aber von den Detroiter Konzernen ab. Ein Grund für die Schwäche der Traditionshersteller ist eine Trendwende am US-Markt: Lange haben die US-Käufer hauptsächlich große Verbrenner-SUVs gekauft. Das ändert sich aber angesichts der steigenden Kraftstoffpreise zunehmend.

Denn eine Gallone Benzin kostete zuletzt durchschnittlich rund 4,47 Dollar (umgerechnet etwa 1,04 Euro je Liter) und damit deutlich mehr als im Jahr zuvor. Viele Käufer greifen deshalb verstärkt zu Hybriden. Gerade hier haben die Detroit-Konzerne ein kleineres Angebot als viele asiatische Konkurrenten.

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