USA melden nach mehrtägiger Pause neue Angriffe auf Iran
Erstmals seit fast einer Woche hat die US-Armee wieder Ziele in Iran angegriffen. Das teilte das Regionalkommando CENTCOM auf X mit. Damit solle eine "kraftvolle" Antwort auf iranische Angriffsversuche auf US-Stützpunkte in der Region gegeben werden, hieß es. Iranische Medien berichteten von Explosionen in der Stadt Buschehr und der Insel Gheschm - beide am Persischen Golf. CENTCOM hatte am Dienstag erklärt, dass Teheran einen "Überraschungsangriff" auf US-Streitkräfte in der Region versucht habe, der aber abgewehrt worden sei. US-Präsident Donald Trump hatte wegen der iranischen Angriffe bereits mit einer "harten" Reaktion gedroht. US-Medien: Regierung besorgt über mögliche Eskalation Fast zwei Wochen lang hatte das US-Militär jede Nacht Ziele in Iran angegriffen, bis es am vergangenen Freitag zu einer Kampfpause kam. Trump hatte erklärt, damit solle laufenden Verhandlungen eine weitere Chance gegeben werden. US-Medien berichten gleichzeitig über die wachsende Sorge innerhalb der Regierung über eine Eskalation des Konflikts - unter anderem wegen schwindender Munitionsreserven. Der New York Times zufolge geht es dabei vor allem um Flugabwehr-Munition wie "Patriot"-Raketen. Am Dienstag hatte das US-Militär gemeinsam mit Saudi-Arabien bereits Stellungen pro-iranischer Milizen im Irak angegriffen. CENTCOM erklärte, es habe sich um Präzisionsschläge gegen mehrere Logistik- und Waffenlager gehandelt. Die USA und Saudi-Arabien machen eine Miliz - die nicht näher benannt wurde - für mehr als 30 Drohnenangriffe in den vergangenen Tagen verantwortlich. Die Gruppierung habe auf Anweisung der iranischen Revolutionsgarde gehandelt. Zudem hatte am Mittwoch offenbar eine Drohne einen US-amerikanischen Gastanker im ägyptischen Mittelmeerhafen Damietta getroffen.