USA: Mitch McConnell berichtet von Sturz - und will zurück in den Senat
Der frühere Anführer der republikanischen Partei im US-Senat, Mitch McConnell, hat erstmals Details über seine gesundheitlichen Probleme bekannt geben. Ursache seiner Klinikeinlieferung Mitte Juni sei ein Sturz zu Hause gewesen, durch den er zeitweise das Bewusstsein verloren habe, teilte McConnell am Sonntag in einer Botschaft an seine Wähler mit. Auch habe er zuletzt eine »leichte Lungenentzündung« gehabt, so McConnell, der mit dem Statement ein Foto aus dem Krankenbett veröffentlichte. Auf dem Bild ist auch McConnells Frau Elaine Chao zu sehen, der Senator hält zudem die Sonntagsausgabe der »Washington Post« in der Hand. Mit der Stellungnahme des profilierten Republikaners ist das Rätselraten über den Zustand des 84-Jährigen vorerst beendet. Seit McConnells Einlieferung in eine Klinik am 14. Juni hatte es kaum Informationen über dessen Zustand gegeben. Der ehemalige Mehrheitsführer (2015 bis 2021) und spätere Minderheitsführer (2021 bis 2025) der Republikaner im Senat bemühte sich, weitere Spekulationen auszuräumen. »Meine Ärzte haben bestätigt, dass ich mir keine Knochen gebrochen habe und auch keine Gehirnerschütterung erlitten habe«, sagte er. »Ich hatte weder einen Herzinfarkt noch einen Schlaganfall. Ich habe keine Tumore und keine Blutungen.« McConnell will zurück in den Senat McConnell strebt demnach eine Rückkehr in den Senat an, allerdings ohne ein konkretes Datum zu nennen. Nach eigenen Angaben befindet er sich derzeit in einer Reha-Einrichtung und nicht mehr in einer Klinik. »So sehr es mich auch frustriert, dieser Prozess braucht Zeit«, teilte McConnell mit. Auf Anraten seiner Ärzte sei er allerdings noch nicht in der Lage, für Abstimmungen in den Senat zurückzukehren. Langfristig geplant sei dies jedoch. »Ich habe noch eine Aufgabe in Ihrem Namen zu erledigen, und ich bin fest entschlossen, die Arbeit zu Ende zu bringen, für die Sie mich gewählt haben«, so McConnell. »Ich werde mich weiterhin mit ganzer Kraft dafür einsetzen, so bald wie möglich wieder im Senat tätig zu sein.«