USA-News: Luigi Mangione gesteht tödlichen Angriff auf Versicherungschef
Newsblog zur US-Politik Wende im Prozess gegen Luigi Mangione Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Luigi Mangione hat sich vor Gericht schuldig bekannt. US-Präsident Donald Trump spricht über Dampfkatapulte. Alle Entwicklungen im Newsblog. Freitag, 14. August Mangione gesteht tödlichen Angriff auf Versicherungschef Luigi Mangione hat sich im Fall des getöteten Vorstandschefs des Krankenversicherers United Healthcare laut US-Medien schuldig bekannt. "Ich habe Herrn Thompson in Manhattan erschossen, und er ist gestorben", sagte Mangione bei einer Anhörung in New York, wie US-Medien berichten. In dem Bundesverfahren wird ihm laut Gerichtsdokumenten Stalking mit Todesfolge vorgeworfen. Bisher hatte der 28-Jährige auf nicht schuldig plädiert. Mangione soll den Versicherungschef Brian Thompson am 4. Dezember 2024 auf einer Straße im New Yorker Stadtteil Manhattan erschossen haben, nachdem er ihm bereits länger nachgestellt haben soll. Der 50-Jährige war in einem Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben. Der Fall erregte weltweit Aufmerksamkeit. In den USA löste er neben Empörung auch ungewöhnlich viele Sympathiebekundungen für Mangione aus. Viele US-Amerikaner kritisieren die hohen Kosten des Gesundheitssystems im Land. Laut dem Sender NBC News sagte Mangione vor Gericht, dass ihn seine Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem als Patient mit einer Rückenverletzung zu der Tat motiviert hätten. Die Urteilsverkündung ist laut Medienberichten für den 18. Dezember angesetzt. Das Verfahren hätte eigentlich erst im Januar 2027 starten sollen. Das Schuldbekenntnis im Vorverfahren hat dieses nun überflüssig gemacht. Wegen Ballsaal: Trump schaltet Supreme Court ein Im Rechtsstreit um den umstrittenen Ballsaal im Weißen Haus hat sich die Regierung von US-Präsident Donald Trump an den Supreme Court gewandt. Sie forderte den Obersten Gerichtshof auf, die Entscheidung einer unteren Instanz auszusetzen, um den Bau an Trumps Prestigeprojekt fortsetzen zu können. Zur Begründung verwies die Regierung in ihrem Antrag an das Gericht darauf, dass der "Bau des integrierten Militärkomplexes, einschließlich eines absolut sicheren Ballsaals" für die nationale Sicherheit unverzichtbar sei. In dem schon länger währenden Rechtsstreit hatte zuletzt vergangene Woche ein Berufungsgericht entschieden, dass Trump seinen Ballsaal nicht eigenmächtig bauen darf. Stattdessen müsse er die Zustimmung des Kongresses einholen, der Bau müsse daher bis auf Weiteres eingestellt werden. Das Gericht gab der Trump-Regierung allerdings 14 Tage Zeit, bevor die Entscheidung in Kraft tritt, um gegen sie vorzugehen und den Fall vor den Obersten Gerichtshof zu bringen. Die Richter des Berufungsgerichts urteilten mit einer Mehrheit von zwei zu eins, dass die Regierung nicht habe vorweisen können, dass das US-Parlament Trump oder dem National Park Service die Befugnis für einen derartigen Bau erteilt habe. "Ob ein riesiger Ballsaal gebaut werden soll oder nicht, ist Sache des Kongresses und nicht eine Angelegenheit der Exekutive", hieß es weiter. Die Richter führten zugleich aus, dass die Entscheidung nicht zwangsläufig bedeute, dass der Bau des Ballsaals per se vom Tisch sei. Für Flugzeugträger: Trump will Rückkehr zu Dampfkatapulten Donald Trump fordert die Rückkehr einer veralteten Technik auf amerikanischen Flugzeugträgern. Vertreter der Industrie sind verwundert. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. US-Militär gründet neue Kampfdrohnengruppe In der Kriegsführung gewinnt der Einsatz von Drohnen zunehmend an Bedeutung. Jetzt kündigen die USA eine neue mehrstaatliche Einheit an. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. US-Militär weist Berichte über Missstände auf Flugzeugträger zurück Das US-Militär hat Berichte über Missstände auf dem im Nahen Osten eingesetzten Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" zurückgewiesen. Der Flugzeugträger weise unter allen der US Navy eine der höchsten Wiederverpflichtungsraten der Besatzung mit 84,4 Prozent auf, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Eine solche Rate beschreibt den Anteil der Soldaten, die freiwillig weiter im Militär bleiben, nachdem ihre Vertragszeit abgelaufen ist. Von Centcom hieß es weiter, die Matrosen und Marines blieben widerstandsfähig und entschlossen, nachdem sie mehr als 260 Tage auf See verbracht hätten. Anders als berichtet sei kein Besatzungsmitglied an Bord des Flugzeugträgers ums Leben gekommen. Ein Matrose, der am 3. August über Bord gegangen sei, sei schnell und sicher geborgen worden, hieß es weiter. Centcom sprach von Falschberichterstattung. Iranische Medien hatten berichtet, bei gewaltsamen Auseinandersetzungen an Bord des Flugzeugträgers seien sieben Menschen ums Leben gekommen. Die Stimmung an Bord sei angespannt. Trump will wieder Dampfkatapulte auf Flugzeugträgern US-Präsident Donald Trump hat die Marine angewiesen, das komplexe Startsystem für Kampfjets auf ihren Flugzeugträgern zu entfernen und stattdessen wieder Dampfkatapulte zu verwenden, wie das Weiße Haus am Donnerstag mitteilte. Zudem öffnet er den Kriegsschiffbau erstmals seit Jahrzehnten für ausländische Werften. Gremium will Trumps Name wieder am Kennedy Center US-Präsident Donald Trump bekommt im Streit um die Anbringung seines Namens an der Fassade der berühmten Kulturinstitution Kennedy Center in Washington Rückenwind vom Kuratorium. Mehrere US-Medien berichteten, dass das Gremium der Institution, dem Trump selbst vorsitzt, dafür gestimmt habe, dass der Schriftzug zurückkehren soll – allerdings anders als zuvor. Loading... Loading... Loading... Die Abstimmung erfolgte, obwohl ein Gericht die vorherige Umbenennung verboten und verfügt hatte, dass Trumps Name abmontiert werden muss – was auch passierte. Ob das Gremium mit seinem Plan nun Erfolg haben wird, ist offen. Mehreren Medien zufolge muss ein Gericht dies überprüfen und genehmigen. Im Dezember 2025 war das Kennedy Center in Trump Kennedy Center umbenannt worden, nachdem Trump kurz nach seinem Amtsantritt im Januar 2025 die Einrichtung unter seine Kontrolle gebracht und einen Kampf gegen "anti-amerikanische Propaganda" in der Kulturwelt angekündigt hatte. Er entließ mehrere Mitglieder des Kuratoriums und übernahm den Vorsitz. Die Umbenennung führte zu großem Protest. Künstler sagten Auftritte ab.