USA-News: Stromausfall legt US-Kriegsschiff tagelang lahm
Newsblog zur US-Politik US-Kriegsschiff tagelang lahmgelegt Ein US-Kriegsschiff verliert tagelang Stromversorgung. Zwei US-Stauseen befinden sich auf Rekordtief. Alle Entwicklungen im Newsblog. Dienstag, 18. August US-Kriegsschiff vier Tage ohne Strom Das Schiff USS Benfold der US-Marine erlitt im vergangenen Monat im Südchinesischen Meer einen kompletten Stromausfall, der vier Tage lang andauerte. Das bedeutete für die Matrosen und Soldaten nicht nur fehlende Elektrizität, sondern auch den Ausfall von Trinkwasser, warmen Mahlzeiten, funktionierenden Sanitäranlagen und Klimaanlagen. Grund für den Stromausfall war ein technischer Defekt an den Generatoren, wie der zuständige Fregattenkapitän Matthew Comer erklärte. Warum die US-Marine den Vorfall, der sich bereits am 24. Juli ereignete, erst jetzt meldete, erklärte sie nicht. Wasserstand in zwei größten Stauseen der USA auf Rekord-Tief Wegen der anhaltenden Dürre im Westen der USA ist der Wasserstand in den zwei größten Stauseen des Landes auf ein Rekord-Tief gesunken. Betroffen seien die beiden durch riesige Dämme geschaffenen Stauseen Lake Powell und Lake Mead, teilten die Behörden mit. Beide Seen werden durch den Colorado River gespeist, der als Lebensader für rund 40 Millionen Menschen gilt. Durch die beiden Stauseen sollen in der Region die ganzjährige Wasserversorgung und die Stromerzeugung gesichert werden. Der Wasserstand liege inzwischen nur noch knapp über der Schwelle, ab der die Stromerzeugung beeinträchtigt würde, teilten die Behörden mit. Der in den Rocky Mountains entspringende Colorado River ist die Lebensader des Westens der USA. Der Fluss versorgt unter anderem die Metropolen Los Angeles und Phoenix sowie riesige Ackerflächen mit Wasser. Er wird außerdem zur Stromgewinnung durch Wasserkraftwerke genutzt. Montag, 17. August Trump deutet Kontakte mit Nordkoreas Machthaber Kim an US-Präsident Donald Trump hat neue Kontakte mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un angedeutet. Auf die Frage, warum Kim nicht auf seine jüngst geäußerten Gesprächswünsche reagiert habe, sagte Trump am Montag vor Reportern im Oval Office: "Woher wissen Sie, dass er nicht geantwortet hat?" Als er weiter gedrängt wurde, ob Kim tatsächlich geantwortet habe, antwortete Trump: "Ja, hat er." Als er gefragt wurde, in welchem Stadium sich die Gespräche mit Kim befänden, fügte Trump hinzu, es sei "sehr positiv". Der US-Präsident nannte jedoch keine weiteren Details. Trump bekräftigte außerdem sein Lob für Kim. Er sagte, seine vergangenen Treffen mit Nordkoreas Machthaber hätten die Spannungen mit Pjöngjang verringert. "Sehen Sie, ich mache es in Wirklichkeit viel sicherer", sagte er. Kim habe ihn stets "mit großem Respekt" behandelt. "Ich verstehe ihn, er versteht mich", fügte Trump hinzu. Er hatte Kim in seiner ersten Amtszeit dreimal getroffen, seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im vergangenen Jahr jedoch noch nicht. Umfrage: Zustimmung für Trump fällt auf Tiefstand Trumps Zustimmungswerte rutschen auf den tiefsten Stand der Amtszeit. Der Iran-Krieg und steigende Spritpreise drücken die Stimmung. Trump droht weiterem Staat – "in Grund und Boden bombardieren" Mit einer scharfen Drohung hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf den Oman erhöht. Das Sultanat soll derzeit mit dem Iran klären, wie künftig die Schifffahrt durch die Straße von Hormus geregelt sein soll – bisher ohne Einigung. "Wenn der Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren", sagte Trump dem konservativen Sender Fox News. Der Oman ist bislang keine aktive Kriegspartei. Missbrauchsurteil: Trump scheitert mit Einspruch gegen Entschädigungszahlung US-Präsident Donald Trump ist mit seinem Einspruch gegen eine Entschädigungszahlung wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung in letzter Instanz gescheitert. Der Oberste Gerichtshof der USA wies Trumps Rechtsmittel am Montag ab. Das Urteil zu einer Zahlung in Höhe von 5,6 Millionen Dollar (4,83 Millionen Euro) an die frühere Journalistin E. Jean Carroll ist damit rechtskräftig. Carrolls Anwältin zufolge hatte Trump die Summe bereits im Juli überwiesen. Ein Bundesrichter in New York ordnete die Auszahlung an, nachdem der Oberste Gerichtshof auch Trumps Rechtsmittel gegen das Urteil in erster Instanz vom Mai 2023 abgewiesen hatte. Justizminister Blanche kann seine Unabhängigkeit von Trump nicht garantieren Der US-amerikanische Justizminister Todd Blanche will nicht versprechen, dass er künftig unabhängig von Präsident Donald Trump agieren wird. Auf die Frage, ob das Justizministerium unabhängig handeln werde, antworte er in der NBC-Sendung "Meet the Press": "Nein, das werde ich nicht versprechen." Blache betonte, Trump werde ihn niemals auffordern, etwas Illegales oder ethisch Unvertretbares zu tun. Der Präsident habe dies in der Vergangenheit nicht getan und werde es auch künftig nicht tun. Blanche wurde in der vergangenen Woche als neuer Justizminister vom Senat bestätigt. In der Vergangenheit war er bereits Trumps persönlicher Strafverteidiger.