USA-News: Trump äußert sich zu neuen Iran-Gesprächen
Newsblog zur US-Politik Trump äußert sich zu neuen Iran-Gesprächen Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Kommt es zu neuen Iran-Gesprächen? US-Präsident Trump geht eine unabhängige Wahlkommission an. Alle Entwicklungen im Newsblog. Freitag, 10. Juli Trump äußert sich zu neuen Iran-Gesprächen US-Präsident Donald Trump hat das Ende der Waffenruhe im Iran-Krieg bekräftigt. Die USA hätten dem Iran unmissverständlich klargemacht, dass die Waffenruhe vorbei sei, schrieb er auf der Plattform Truth Social. Zugleich ließ er die Tür für Gespräche weiter offen. Trump schrieb dazu konkret, Teheran habe um eine Fortführung von Gesprächen gebeten. Das Wort Gespräche setzte Trump in Anführungszeichen. Er schrieb weiter, dass man dem zugestimmt habe. Bereits auf dem Nato-Gipfel in dieser Woche hatte Trump erklärt, die Waffenruhe sei aus seiner Sicht beendet. Er werde seine Unterhändler aber weiter mit dem Iran reden lassen, wenn diese es wünschen, sagte Trump in Ankara. Trump war dort zunächst gefragt worden, ob die Waffenruhe beendet sei – und beim zweiten Nachhaken der Reporterin, ob die Waffenruhe und das Rahmenabkommen mit dem Iran nun Geschichte seien. Trump antwortete darauf: "Ich denke, es ist vorbei. Ich will nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Sie sind Abschaum." Er halte es für reine Zeitverschwendung, sich mit Vertretern des Irans abzugeben. "Das sind Lügner", schimpfte Trump. Seither ist die Situation im Nahen Osten erneut eskaliert. Das US-Militär hatte als Reaktion auf Attacken gegen Tanker in der Straße von Hormus mehrfach Ziele im Iran bombardiert. Zudem setzen die USA Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft. Der Iran reagierte seinerseits mit Angriffen. Dabei gerieten auch Kuwait, Bahrain und Jordanien, die wichtige US-Militärbasen beherbergen, wieder unter Beschuss. Trump drängt Mitglieder aus Wahlkommission Vier Monate vor den Zwischenwahlen in den USA hat Präsident Donald Trump eine unabhängige Wahlkommission demontiert. Die verbliebenen drei Mitglieder der Kommission für Wahlunterstützung seien von Trump aus dem Amt gedrängt worden, berichteten US-Medien übereinstimmend. Die Behörde war 2002 vom Kongress ins Leben gerufen worden und soll die Bundesstaaten unter anderem mit Bundesmitteln bei der Organisation von Wahlen unterstützen. Wahlen sind in den USA im Wesentlichen Sache der Bundesstaaten, nicht der Zentralregierung. Die vier Kommissare sollen im Normalfall zu gleichen Teilen von Republikanern und Demokraten gestellt werden. Zuletzt saßen allerdings nur noch drei Mitglieder in dem Gremium, ein Posten war vakant. Trump sei offenbar entschlossen, bei den Wahlen Chaos zu verursachen, kritisierte Adrian Fontes, ein Demokrat, der als Secretary of State auch erster Stellvertreter des Gouverneurs von Arizona ist. "Dieser Schritt untergräbt die Integrität der überparteilichen Wahlverwaltung", sagte Fontes, der in seiner Rolle für die Wahlen in dem Bundesstaat verantwortlich ist. Auch andere Kritiker reagierten bestürzt auf die Entscheidung und sprachen von einem besorgniserregenden Versuch der Wahlbeeinflussung. Anschlag auf Trump geplant? Anklage gegen acht Männer Wegen eines mutmaßlich geplanten Anschlags auf ein Kampfsport-Event am Geburtstag von US-Präsident Donald Trump sind acht Männer angeklagt worden. Eine Grand Jury in Columbus legt ihnen Verschwörung zur Unterstützung von Terroristen, zum Mord auf dem Hoheitsgebiet der Regierung sowie zum Mord an einem Regierungsmitglied zur Last, wie das Justizministerium mitteilte. Damit droht den Männern eine lebenslange Gefängnisstrafe. Die Verdächtigen wollten nach Angaben des Justizministeriums mit Sprengstoff bestückte Drohnen rund um das Kampfsport-Event einsetzen, um eine Evakuierung der Veranstaltung zu erzwingen. Im Anschluss sollten Scharfschützen demnach "hochrangige Ziele" in der flüchtenden Menschenmenge ins Visier nehmen. Donnerstag, 9. Juli Mexiko will juristisch gegen ICE vorgehen Nach zahlreichen Todesfällen mexikanischer Migranten bei Einsätzen oder im Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörden will die mexikanische Regierung bei den Justizbehörden in den USA auf Strafverfolgung der Verantwortlichen drängen. Mindestens 17 mexikanische Staatsbürger seien seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump im Januar 2025 bei Razzien oder in Gefängnissen der Einwanderungsbehörde ICE oder anderer US-Behörden zu Tode gekommen, erklärte Außenminister Roberto Velasco am Donnerstag. Die mexikanische Regierung werde "die diplomatische Ebene überspringen und sich direkt an die Staatsanwaltschaften in den USA wenden", sagte Velasco auf einer Pressekonferenz mit Präsidentin Claudia Sheinbaum weiter. Die Staatschefin erklärte, sie werde die privaten Betreiber von Haftanstalten in den USA dazu drängen, die "Menschenrechte der Mexikaner zu achten". "Dann gehen Sie auch": Trump macht makabren Scherz Nach Spekulationen über die Sicherheit der neuen Regierungsmaschine des US-Präsidenten hat eine Journalistin das Thema an Bord einer älteren Air Force One erneut angesprochen – und eine eher makabere Antwort von Donald Trump erhalten. Die Reporterin hatte auf der Rückreise nach dem Nato-Gipfel in Ankara gefragt, ob er von einer glaubwürdigen Bedrohung durch den Iran gegen das Flugzeug Kenntnis habe. Loading... Loading... Loading... "Ich werde die ganze Zeit bedroht", antwortete Trump und fügte an: "Aber wenn ich gehe, gehen Sie auch, richtig?" Er deutete damit an, dass im Falle einer Attacke die Journalisten an Board genauso getötet werden würden. "Also vielleicht möchten Sie eines Tages den Beruf wechseln", sagte er zu den Reportern und lachte kurz. Trump ließ es sich nicht nehmen, erneut zu betonen, dass er "die Nummer 1" auf der Liste des Irans sei – "noch vor Ihnen", sagte er an die Reporterin gewandt. Zuvor hatte Trump mehrfach Spekulationen über die Sicherheit des neuen, von Katar geschenkten Flugzeugs entfacht. Trump selbst hatte mehrfach davon gesprochen, dass mögliche Attentate erfolgreich sein könnten. Der Präsident war daraufhin mit einer älteren Air Force One zum US-Luftwaffenstützpunkt Mildenhall in Großbritannien gereist. Die neue Präsidentenmaschine flog aber ebenfalls dorthin. "Irrglaube im Weißen Haus": Trump lobt Selenskyj – Kreml reagiert Lange hat der Kreml US-Präsident Trump umschmeichelt, um freie Hand in der Ukraine zu haben. Doch Trumps jüngste Äußerungen scheinen Moskau nicht zu gefallen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.