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USA-News: Trump nimmt mehr als 10 Kilogramm zu - Ärzte in Sorge

Welt

Newsblog zur US-Politik

Trump nimmt mehr als zehn Kilo zu – Ärzte äußern sich besorgt

Aktualisiert am 25.08.2026 - 12:49 UhrLesedauer: 26 Min.

Ärzte sind besorgt über Donald Trumps Gewicht. Der Iran verfolgt anscheinend die Bewegungen von Trumps Sohn. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Montag, 24. August

Trump nimmt mehr als zehn Kilogramm zu – Ärzte äußern sich besorgt

Donald Trump hat in den vergangenen drei Jahren um 23 Pfund (10,5 Kilogramm) zugenommen. Das hat eine Auswertung der "New York Times" ergeben. So habe der US-Präsident im August 2023 97,5 Kilogramm gewogen, im Mai 2026 108 Kilogramm. Trumps BMI liegt damit bei 29,7 – ab einem Wert von 30 gilt man als fettleibig. Die Gewichtsangaben stammen aus öffentlich zugänglichen Dokumenten über den Präsidenten.

Mehrere Experten äußern sich deshalb besorgt über den Präsidenten. Scott Kahan von der George-Washington-Universität sagte der Zeitung: "Wir wissen, dass Übergewicht ein starker Risikofaktor für eine ganze Reihe gesundheitlicher Probleme ist – inklusive Behinderung und Tod." Trumps Gesundheit sollte "eine Priorität sein, die dem Schutz seines Lebens durch den Secret Service gleichkommt". David Kessler, Gesundheitsexperte der Regierungen von George H. W. Bush und Bill Clinton, erklärte: "Das Bauchfett ist Fett an der Leber, Pankreas und am Herzen, wo es nicht hingehört."

Trump weist Spekulationen über seine Gesundheit regelmäßig klar zurück. Ganz aufhalten kann er sie nicht: Immer wieder diskutieren Medien nicht nur Trumps Gewicht, sondern unter anderem Verfärbungen an seiner Hand und eine augenscheinliche Müdigkeit und Konzentrationsschwächen. Öffentlich bescheinigen Trumps Ärzte dem US-Präsidenten eine ausgezeichnete Gesundheit – wobei auch sie seit Jahren auf Trumps ungesunde Essgewohnheiten hinweisen. Der US-Präsident macht aus seiner Vorliebe für Softdrinks und Fast Food (insbesondere McDonald's) kein Geheimnis.

USA streichen Syrien von Terrorliste

Die USA haben ihre Sanktionen gegen Syrien weiter gelockert. Die US-Regierung strich das Land am Montag nach fast fünf Jahrzehnten von der Liste der "staatlichen Unterstützer des Terrorismus", wie das Außenministerium in Washington mitteilte. Die USA hatten Syrien erstmals Ende 1979 auf ihre Schwarze Liste gesetzt und damit Investitionen in das Land weitgehend unterbunden.

"Die heutige Maßnahme wird dazu beitragen, zusätzliche Investitionen in Syrien zu fördern, um die politische und wirtschaftliche Stabilität zu unterstützen", erklärte Finanzminister Scott Bessent. US-Präsident Donald Trump hatte die meisten Sanktionen gegen Syrien bereits im Juni 2025 aufgehoben. Washington reagierte damit auf den Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024.

Mit dem neuen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa unterhält Trump trotz Kritik aus Israel enge Beziehungen. Zuletzt hatten sich die beiden Politiker im Juli am Rande des Nato-Gipfels in der türkischen Hauptstadt Ankara getroffen. Danach kündigte Washington die Streichung Syriens von der Liste der Terror-Unterstützer an. Al-Scharaa war früher Kämpfer der islamistischen HTS-Miliz, unter deren Führung al-Assad gestürzt wurde

Iran setzt Kopfgeld auf Trump-Sohn Barron aus

Irans Staatsfernsehen hat ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar (8,5 Millionen Euro) auf Barron Trump vermeldet. Der Bericht dazu wurde von den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) verbreitet und lief auf Kanal 3 des iranischen Staatsfernsehens. Der Titel des Beitrags lautet: "Wo und wie sollen wir Barron Trump töten?" Das Video zeigt den Standort seiner Universität, Begleitfahrzeuge und Positionen von Secret-Service-Beamten; seine Bewegungen würden vollständig überwacht. Wer das Kopfgeld ausgesetzt hat, blieb zunächst unklar.

Es ist nicht das erste Drohvideo dieser Art. Im Juli hatte die IRGC-nahe Nachrichtenagentur Tasnim bereits einen Beitrag über die Wege von Melania Trump in New York veröffentlicht, Ende Mai berichtete die "New York Post" über einen mutmaßlichen Anschlagsplan gegen Ivanka Trump. Auch gegen Donald Trump selbst richten sich seit der Tötung von Ayatollah Ali Chamenei bei US-israelischen Angriffen Ende Februar wiederholt Drohungen aus Teheran. Der US-Präsident hatte im Januar gewarnt, ein Anschlag auf sein Leben werde eine drastische Reaktion der USA nach sich ziehen.

Netanjahu: Iran versuchte einen meiner Söhne "zu töten"

Der Iran hat nach den Worten von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu versucht, "einen meiner Söhne zu töten". "Etwas Unglaubliches ist geschehen: Der Iran hat einen meiner Söhne ins Visier genommen", sagte Netanjahu in einem Telefoninterview mit dem israelischen Sender Channel 14 am Montag.

US-Finanzministerium verhängt neue Iran-Sanktionen

In ihrem "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran will die US-Regierung Teheran komplett von der Weltwirtschaft isolieren. Die neuen Sanktionen der Operation "Wirtschaftlicher Verstoßener" (Economic Outcast) zielten darauf ab, jede potenzielle Einnahmequelle der iranischen Revolutionsgarden zu unterbinden, sagte US-Finanzminister Scott Bessent auf einer Pressekonferenz. Der Fokus liege auf digitalen Vermögenswerten, Technologie, Gold, der Luftfahrt und der Schifffahrt. Konkrete Maßnahmen ließ er offen.

Das Finanzministerium habe "jeden Knotenpunkt, jeden Vermittler und jedes Netzwerk erfasst, das der Iran für Ölschmuggel und die Umgehung von Sanktionen genutzt hat", sagte Bessent weiter. Mitarbeiter des Finanzministeriums, des Außenministeriums sowie des Militärs der Vereinigten Staaten träfen sich derzeit mit "internationalen Partnern", um die Erwartungen Washingtons zu adressieren. Diese sollten ihre Zusammenarbeit mit Teheran einstellen. Konkrete Länder nannte Bessent auch nicht – ebenso lehnte er eine Antwort auf die Frage ab, in welchem Zeitraum die ungenannten Maßnahmen zu erfüllen sein sollen.

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Vergangene Woche hatte Trump dem Iran mit einem beispiellosen "Wirtschaftskrieg" gedroht. Auch müsse jedes Land samt seiner Finanzinstitutionen, Unternehmen, Flughäfen und Regierungsbehörden bei einer Unterstützung des Irans mit "gewaltigen wirtschaftlichen Konsequenzen" rechnen. Es brauche die Hilfe aller Verbündeten der USA, um die vom Iran ausgehende Bedrohung zu stoppen.

Straße von Hormus: Ganz still bringt ein Konzern Öl durch die Meerenge

Die wenige Kilometer breite Straße von Hormus steht im Mittelpunkt der Eskalation im Nahen Osten. Jetzt nimmt der Verkehr wieder zu – wie auch die Drohungen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Kurioser Wahlkampf: Sullivan unterstützt Sullivan gegen Sullivan

Dan Sullivan unterstützt Dan Sullivan gegen Dan Sullivan: Im US-Bundesstaat Alaska nimmt ein Streit über zwei gleichnamige republikanische Kandidaten für die Senatswahl im November immer bizarrere Züge an. Nachdem ein pensionierter Lehrer namens Dan J. Sullivan den Amtsinhaber Dan S. Sullivan herausgefordert hatte, mischte sich nunmehr der ehemalige Bürgermeister der Hauptstadt Anchorage namens Dan A. Sullivan ein. Als der in seinen Worten "Original-Sullivan" fordere er die Menschen in Alaska "nachdrücklich auf, Senator Dan S. Sullivan zu wählen", schrieb er auf Facebook.

Die Republikaner hatten versucht, den Ex-Lehrer Dan J. Sullivan aus dem Rennen zu drängen, mit der Begründung, er sei nur angetreten, um Wähler zugunsten der Demokraten zu verwirren. Doch dieser zeigte sich hartnäckig und das oberste Gericht in Alaska bestätigte ihm im Juli, dass er weiter kandidieren könne. Der republikanische Ex-Bürgermeister Dan A. Sullivan schrieb nun, Senator Dan S. Sullivan, der auch die Unterstützung von US-Präsident Donald Trump genießt, sei "großartig für Alaska" gewesen.

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