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USA-News: Trump übernimmt Kennedy Center - Einnahmen brechen ein

Welt

Newsblog zur US-Politik

Trump übernimmt historisches Zentrum – Einnahmen brechen ein

Aktualisiert am 25.08.2026 - 18:59 UhrLesedauer: 27 Min.

Ärzte sind besorgt über Donald Trumps Gewicht. Der Iran verfolgt anscheinend die Bewegungen von Trumps Sohn. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Dienstag, 25. August 2026

Trump übernimmt historisches Zentrum – Einnahmen brechen ein

Die Finanzlage des Kennedy-Centers in Washington hat sich nach der Übernahme durch US-Präsident Donald Trump und der Umbenennung nach ihm einem Bericht zufolge deutlich verschlechtert. Wie die "Washington Post" unter Berufung auf interne Unterlagen berichtet, sind Ticketverkäufe und Spenden nach Trumps Machtübernahme und insbesondere nach der Namensänderung massiv eingebrochen.

Demnach hatte das Haus für das laufende Haushaltsjahr Einnahmen von rund 220 Millionen Dollar eingeplant, erwartet werden nun aber nur etwa 124 Millionen Dollar. Trotz deutlicher Einsparungen rechne das Kennedy Center mit einem Defizit von rund 23 Millionen Dollar und verfehle sein Einnahmenziel damit um fast 100 Millionen Dollar, zitiert die Zeitung interne Prognosen. Experten sprechen dem Bericht zufolge von einem außergewöhnlich starken Rückgang im Vergleich zu anderen großen US-Kulturinstitutionen.

Trumps Lager macht die frühere Führung des Zentrums für die Probleme verantwortlich und verweist auf Renovierungspläne, zusätzliche Spenden und umfangreiche Bundesmittel für Bauarbeiten. Eine nicht von Trump ernannte Treuhänderin klagt hingegen gegen den Vorstand und kritisiert die beschlossene zweijährige Schließung für Umbauten als Fehlentscheidung, die die Folgen der politisch umstrittenen Umbenennung kaschieren solle.

Streit mit Kanada: Trump droht mit Umbenennung von See

Im Handelsstreit mit Kanada hat US-Präsident Donald Trump mit der Umbenennung des Ontariosees gedroht. "Die Vereinigten Staaten erwägen ernsthaft, den Namen des Ontariosees in Lake America zu ändern, da wir nicht mehr erwarten, viel Handel mit Ontario zu treiben", schrieb er in den sozialen Medien.

Im vergangenen Jahr hatte Trump bereits den Golf von Mexiko in Golf von Amerika umbenannt. International wurde diese Umbenennung allerdings weitgehend nicht adaptiert.

Trump nimmt mehr als zehn Kilogramm zu – Ärzte äußern sich besorgt

Donald Trump hat in den vergangenen drei Jahren um 23 Pfund (10,5 Kilogramm) zugenommen. Das hat eine Auswertung der "New York Times" ergeben. So habe der US-Präsident im August 2023 97,5 Kilogramm gewogen, im Mai 2026 108 Kilogramm. Trumps BMI liegt damit bei 29,7 – ab einem Wert von 30 gilt man als fettleibig. Die Gewichtsangaben stammen aus öffentlich zugänglichen Dokumenten über den Präsidenten.

Mehrere Experten äußern sich deshalb besorgt über den Präsidenten. Scott Kahan von der George-Washington-Universität sagte der Zeitung: "Wir wissen, dass Übergewicht ein starker Risikofaktor für eine ganze Reihe gesundheitlicher Probleme ist – inklusive Behinderung und Tod." Trumps Gesundheit sollte "eine Priorität sein, die dem Schutz seines Lebens durch den Secret Service gleichkommt". David Kessler, Gesundheitsexperte der Regierungen von George H. W. Bush und Bill Clinton, erklärte: "Das Bauchfett ist Fett an der Leber, Pankreas und am Herzen, wo es nicht hingehört."

Trump weist Spekulationen über seine Gesundheit regelmäßig klar zurück. Ganz aufhalten kann er sie nicht: Immer wieder diskutieren Medien nicht nur Trumps Gewicht, sondern unter anderem Verfärbungen an seiner Hand und eine augenscheinliche Müdigkeit und Konzentrationsschwächen. Öffentlich bescheinigen Trumps Ärzte dem US-Präsidenten eine ausgezeichnete Gesundheit – wobei auch sie seit Jahren auf Trumps ungesunde Essgewohnheiten hinweisen. Der US-Präsident macht aus seiner Vorliebe für Softdrinks und Fast Food (insbesondere McDonald's) kein Geheimnis.

Montag, 24. August

USA streichen Syrien von Terrorliste

Die USA haben ihre Sanktionen gegen Syrien weiter gelockert. Die US-Regierung strich das Land am Montag nach fast fünf Jahrzehnten von der Liste der "staatlichen Unterstützer des Terrorismus", wie das Außenministerium in Washington mitteilte. Die USA hatten Syrien erstmals Ende 1979 auf ihre Schwarze Liste gesetzt und damit Investitionen in das Land weitgehend unterbunden.

"Die heutige Maßnahme wird dazu beitragen, zusätzliche Investitionen in Syrien zu fördern, um die politische und wirtschaftliche Stabilität zu unterstützen", erklärte Finanzminister Scott Bessent. US-Präsident Donald Trump hatte die meisten Sanktionen gegen Syrien bereits im Juni 2025 aufgehoben. Washington reagierte damit auf den Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024.

Mit dem neuen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa unterhält Trump trotz Kritik aus Israel enge Beziehungen. Zuletzt hatten sich die beiden Politiker im Juli am Rande des Nato-Gipfels in der türkischen Hauptstadt Ankara getroffen. Danach kündigte Washington die Streichung Syriens von der Liste der Terror-Unterstützer an. Al-Scharaa war früher Kämpfer der islamistischen HTS-Miliz, unter deren Führung al-Assad gestürzt wurde

Iran setzt Kopfgeld auf Trump-Sohn Barron aus

Irans Staatsfernsehen hat ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar (8,5 Millionen Euro) auf Barron Trump vermeldet. Der Bericht dazu wurde von den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) verbreitet und lief auf Kanal 3 des iranischen Staatsfernsehens. Der Titel des Beitrags lautet: "Wo und wie sollen wir Barron Trump töten?" Das Video zeigt den Standort seiner Universität, Begleitfahrzeuge und Positionen von Secret-Service-Beamten; seine Bewegungen würden vollständig überwacht. Wer das Kopfgeld ausgesetzt hat, blieb zunächst unklar.

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Es ist nicht das erste Drohvideo dieser Art. Im Juli hatte die IRGC-nahe Nachrichtenagentur Tasnim bereits einen Beitrag über die Wege von Melania Trump in New York veröffentlicht, Ende Mai berichtete die "New York Post" über einen mutmaßlichen Anschlagsplan gegen Ivanka Trump. Auch gegen Donald Trump selbst richten sich seit der Tötung von Ayatollah Ali Chamenei bei US-israelischen Angriffen Ende Februar wiederholt Drohungen aus Teheran. Der US-Präsident hatte im Januar gewarnt, ein Anschlag auf sein Leben werde eine drastische Reaktion der USA nach sich ziehen.

Netanjahu: Iran versuchte einen meiner Söhne "zu töten"

Der Iran hat nach den Worten von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu versucht, "einen meiner Söhne zu töten". "Etwas Unglaubliches ist geschehen: Der Iran hat einen meiner Söhne ins Visier genommen", sagte Netanjahu in einem Telefoninterview mit dem israelischen Sender Channel 14 am Montag.

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