DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 18:00:00 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,31 % 52.377,57 Pkt 21:48:23 S&P 500 +1,30 % 7.722,60 Pkt 21:48:15 Nasdaq +2,01 % 26.477,81 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,91 % 4.075,10 USD 23:20:11 Silber +0,79 % 54,54 USD 23:18:43 Brent -5,50 % 109,44 USD 23:18:58 WTI -1,79 % 99,94 USD 23:20:11 Bitcoin +1,00 % 80.809,51 USD 23:30:18 EUR/USD -0,76 % 1,11330 USD 23:29:44 EUR/GBP -0,25 % 0,83640 GBP 23:30:25 EUR/CHF -0,18 % 0,92240 CHF 23:30:24 EUR/JPY -0,05 % 175,822 JPY 23:30:25

USA-News: Umfrage zeigt klar - Trump so unbeliebt wie nie kurz vor Midterms

Welt

Newsblog zur US-Politik

Trump unbeliebt wie nie zuvor

Bei einer Trump-Wahlkampfrede kommt es zu Handgreiflichkeiten. Der Präsident ist historisch unbeliebt. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Wichtige Updates

14:04 Uhr

Trump so unbeliebt wie nie – zwei Wochen vor den Midterms

03:49 Uhr

Bush-Bruder stimmt für Demokraten

02:56 Uhr

Schlägerei bei Trump-Auftritt

20:46 Uhr

Elon Musk droht Demokraten

17:58 Uhr

Facebook-Konzern Meta muss Milliardenstrafe zahlen

Bush-Bruder stimmt für Demokraten

Der Unternehmer Neil Bush, Bruder des früheren republikanischen US-Präsidenten George W. Bush, hat bei den Midterms entgegen der Familientradition für einen Demokraten gestimmt. Zum einen halte er den von Präsident Donald Trump unterstützten republikanischen Senatskandidaten Ken Paxton im Bundesstaat Texas für ungeeignet, schrieb Bush auf Facebook. Zum anderen bewundere er "den Charakter und die Prinzipien" des demokratischen Bewerbers James Talarico.

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Trump so unbeliebt wie nie – zwei Wochen vor den Midterms

Kurz vor den Midterm-Wahlen hat Donald Trump seinen schlechtesten Zustimmungswert aller Zeiten erreicht: Laut einer aktuellen Umfrage von "New York Times" und Siena University billigen nur noch 36 Prozent der wahrscheinlichen Wählerinnen und Wähler seine Amtsführung – 59 Prozent sprechen sich dagegen aus. Haupttreiber der Unzufriedenheit sind die schwächelnde Wirtschaft, der Krieg gegen den Iran und Benzinpreise über vier Dollar pro Gallone.

Die Folgen reichen bis in Trumps eigene Wählerbasis: Bei weißen Wählern ohne Hochschulabschluss – einer seiner Kerngruppen – ist er nur noch knapp im positiven Bereich (48 zu 46 Prozent). Die Demokraten haben zudem ihren Rückhalt bei Männern, jungen und hispanischen Wählern zurückgewonnen – genau jenen Gruppen, die Trumps Wahlsieg 2024 ermöglicht hatten. In der Sonntagsfrage führen die Demokraten mit elf Punkten.

Dennoch bleibt der Wahlausgang ungewiss. Die Umfrage zeigt schließlich auch: Nur 28 Prozent der Wähler sind mit der Demokratischen Partei selbst zufrieden – und 43 Prozent der eigenen Parteimitglieder äußern Unzufriedenheit.

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Schlägerei bei Trump-Auftritt

Mehrere Personen sind während der Rede von US-Präsident Donald Trump am Mittwoch aus der T. Ed Garrison Arena in Clemson geführt worden – bei einem der Vorfälle waren Fäuste geflogen. Das berichtet Fox Carolina.

Trump betrat die Bühne gegen 19.08 Uhr. Innerhalb von zehn Minuten wurde er nach Angaben des Pressepools des Weißen Hauses sechsmal von Zwischenrufern unterbrochen.

Rund 20 Minuten nach Beginn der Rede entfernten Sicherheitskräfte drei weitere Störer. Einer rief "Verräter", ein anderer "Veröffentlicht die Epstein-Akten", als sie hinausgeführt wurden. "Diese Leute sind verrückt", sagte der Präsident zwischenzeitlich.

Wenige Minuten später sorgte ein weiterer Störer für Unruhe, und es kam zu Schlägen. "Das war unglaublich ... Wer war der Typ, der da zugeschlagen hat?", sagte Trump. "Der Mann ist aufgestanden, und er hat eins abbekommen."

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USA ziehen Botschaftsangehörige aus Riad ab

Die US-Regierung hat angesichts der anhaltenden Angriffe der proiranischen Huthi-Miliz die Mitarbeiter der US-Botschaft in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad zur Ausreise aufgerufen. Auch die Familienangehörigen des US-Botschaftspersonals seien angewiesen worden, das Königreich zu verlassen, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Diplomatenkreisen. Demnach wurden auch die Familien von Mitarbeitern der US-Botschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien, Katar und Bahrain zur Ausreise aufgerufen.

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Elon Musk droht Demokraten

Elon Musk hat auf seiner Plattform X Demokraten gedroht, sollten sie im Falle eines Wahlgewinns gegen ihn ermitteln wollen. In einem Beitrag teilte er das Bibelzitat "Wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen" und sprach eine Warnung aus. Wer sich mit ihm anlege, solle wissen, dass er herausfinde, wer wirklich dahinterstecke, nicht nur deren Marionetten. Weitere Details nannte er nicht. Er bezog sich auf einen Artikel des US-Nachrichtenportals "Politico", in dem es um mögliche Ermittlungen gegen Musk ging.

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Facebook-Konzern Meta muss Milliardenstrafe zahlen

Ein Richter im US-Bundesstaat New Mexico hat die Facebook-Mutter Meta zu einer Strafe von 25 Milliarden Dollar verurteilt. Zuvor hatte eine Jury festgestellt, dass der Konzern Verbraucher getäuscht hatte. Der Fall ging auf Vorwürfe zurück, wonach eine an Donald Trumps Präsidentschaftskampagne 2016 beteiligte politische Beratungsfirma Daten von Millionen Facebook-Nutzern ohne deren Zustimmung abgegriffen hatte. Der Bundesstaat warf Meta vor, Facebook-Nutzer in New Mexico darüber belogen zu haben, wer Zugriff auf ihre Daten hatte, wie das Unternehmen mit Hassreden und Falschinformationen auf der Plattform umgeht sowie über andere interne Richtlinien. Meta habe gewusst, dass Dritte umfassenden Zugriff auf die personenbezogenen Daten der Nutzer hatten, und habe Hassreden oder andere schädliche Inhalte toleriert, wenn dies dem Unternehmensgewinn zugutekam, so der Staat.

Der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates hatte Meta im Jahr 2021 verklagt, nachdem bekannt geworden war, dass die britische Beratungsfirma Cambridge Analytica über eine Drittanbieter-App personenbezogene Daten von bis zu 87 Millionen Facebook-Nutzern gesammelt hatte. Die Geschworenen stellten Ende September fest, dass Meta mit irreführenden Aussagen mehr als 43 Millionen Verstöße gegen die Verbraucherschutzgesetze von New Mexico begangen habe. Die Zahl basierte auf der Anzahl der Facebook-Nutzer oder Einwohner von New Mexico, die die Zielgruppe jeder irreführenden Aussage waren.

Das Landesgesetz sieht eine Strafe von bis zu 5.000 Dollar pro Verstoß vor und schreibt vor, dass das gesamte Geld dem Schulsystem von New Mexico zufließen soll, erklärte der Generalstaatsanwalt von New Mexico, Raúl Torrez, nach dem Urteil gegenüber Reportern. Eine Anwältin des Bundesstaates hatte bis zu 40 Milliarden Dollar Strafe gefordert. Das Gericht müsse mit Meta in der einzigen Sprache sprechen, die der Konzern verstehe, nämlich der des Geldes und des Werts seines Aktienkurses, hatte sie gesagt. Meta hatte dagegen eine Obergrenze von 3,45 Milliarden Dollar verlangt und argumentiert, eine höhere Strafe berge die Gefahr, Unternehmen aus dem Bundesstaat zu vertreiben.

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Israel nimmt US-Politiker fest

Die israelische Armee hat im besetzten Westjordanland kurzzeitig einen Kandidaten der Demokraten für die US-Kongresswahl festgenommen. Brad Lander erklärte am Mittwoch in Onlinenetzwerken, er sei zusammen mit einer Gruppe von Rabbinern und Freiwilligen festgenommen worden, als sie westlich von Bethlehem palästinensische Olivenbauern unterstützten. Später schrieb Lander, er sei aufgrund seiner Bekanntheit wieder freigelassen worden.

"Die Besatzung ist ein Verbrechen nach dem Völkerrecht. Das Ernten von Oliven ist nach keinem mir bekannten Gesetz ein Verbrechen", schrieb Lander im Onlinedienst X. Der US-Politiker tritt am 3. November für den Wahlbezirk von New York einen Sitz im Repräsentantenhaus an.

Das israelische Außenministerium warf Lander eine "kalkulierte politische Inszenierung" vor. "Es ging hier nicht darum, Oliven zu ernten. Es ging darum, Schlagzeilen zu ernten", hieß es in einer Erklärung. Zudem habe der Demokrat Anweisungen ignoriert, sich mit den israelischen Behörden abzustimmen. Die israelische Armee erklärte, der palästinensische Olivenbauer habe keine Genehmigung für die Ernte beantragt. Dies sei "notwendig, um die Sicherheit des Gebietes zu gewährleisten und die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten".

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Verwendete Quellen

Eigene Recherche

Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa, AFP und Reuters

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