USA-News: US-Soldat Gilman aus russischer Haft entlassen - Trump vermittelt
Newsblog zur US-Politik Trump erreicht Freilassung von US-Soldat aus russischer Haft Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Trumps Medienunternehmen meldet einen Verlust von 238,1 Millionen Dollar. Russland lässt einen US-Gefangenen frei. Alle Entwicklungen im Newsblog. Loading... Embed Dienstag, 11. August Nach mehr als vier Jahren in russischer Haft ist der US-Amerikaner Robert Gilman nach Angaben von Präsident Donald Trump freigelassen worden. "Nach meinen Gesprächen mit Präsident Wladimir Putin hat Russland seiner Freilassung aus humanitären Gründen zugestimmt", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Er betonte, dass es keinen Gefangenenaustausch gebe und Russland keine Gegenleistung verlangt habe. Trump telefonierte nach eigenen Angaben mit Gilman, der sich für seine Rückkehr in die Vereinigten Staaten "einen guten Cheeseburger" gewünscht habe. Gilman soll demnach noch am Dienstagabend auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe Washington landen. Der frühere US-Soldat Gilman saß seit 2022 in russischer Haft; er war während einer Russland-Reise erkrankt und auf eine Polizeiwache gebracht worden. Die russische Seite spricht von Trunkenheit und aggressivem Verhalten. Insgesamt war Gilman zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Nach Angriffen auf Wachpersonal hatte sich die Haftzeit auf neun Jahre summiert. Wenig Umsatz und rote Zahlen bei Trumps Medienunternehmen Trumps Unternehmen TMTG (Trump Media & Technology Group) meldet Verluste in Millionenhöhe. Im vergangenen Quartal legte der Umsatz im Jahresvergleich zwar um 89 Prozent zu – erreichte dabei aber gerade einmal 1,7 Millionen Dollar. Durch einen Wertverlust bei Investitionen etwa in Digitalwährungen stand unterm Strich ein Verlust von 238,1 Millionen Dollar in den Büchern, nach einem Minus von 20 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Zu den bekanntesten Marken des Unternehmens gehört Trumps Online-Netzwerk Truth Social. Trump: Entmachtung von Infantino wäre ein "schrecklicher Fehler" Donald Trump hat Fifa-Boss Gianni Infantino demonstrativ den Rücken gestärkt. Eine Entmachtung des Chefs des Fußball-Weltverbandes wäre "ein schrecklicher Fehler", erklärte Trump am Montag in seinem Online-Netzwerk Truth Social. Infantino sei "fantastisch" und habe "die erfolgreichste Weltmeisterschaft aller Zeiten geleitet". Trump und Infantino, der wegen einer Investoren-Affäre unter massiven Druck geraten ist, gelten als enge Vertraute. "Die Fifa würde einen riesigen Fehler begehen, wenn sie auch nur in Erwägung ziehen würde, Präsident Gianni Infantino aus irgendeinem Grund auszutauschen", erklärte Trump. "Wenn er weg ist, wird sie nie wieder so erfolgreich oder profitabel sein!" Infantino steht seit seinem Plan, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft und anderen Turnieren an Investoren zu veräußern, massiv unter Druck. Zwar verzichtete Infantino jüngst angesichts eines Sturms der Entrüstung auf das Vorhaben. Dennoch entzog der europäische Fußballverband Uefa dem Fifa-Chef offiziell das Vertrauen. Bericht: Trump wechselte nach Nato-Gipfel heimlich das Flugzeug US-Präsident Donald Trump hat einem Zeitungsbericht zufolge nach dem Nato-Gipfel in Ankara heimlich das Flugzeug gewechselt und ist mit einer kleineren Maschine abgereist als bisher gedacht. Grund dafür sei eine Morddrohung aus dem Iran gewesen, berichtete die "Washington Post" am Montag. Für den heimlichen Maschinenwechsel habe sich Trump in den Container eines Catering-Fahrzeugs begeben müssen. Mehr dazu lesen Sie hier. US-Richter weist Anklage gegen indischen Milliardär Adani ab Ein US-Richter hat am Montag die Anklage wegen Betrugs und Bestechung gegen den indischen Milliardär Gautam Adani abgewiesen. Damit gab Richter Nicholas Garaufis einem Antrag des US-Justizministeriums statt, das im Mai erklärt hatte, den Fall nicht weiterverfolgen zu wollen. Hier lesen Sie mehr. Nvidia und Wall Street sammeln halbe Billion Dollar für KI Der Chipkonzern Nvidia und Finanz-Schwergewichte der Wall Street wollen mindestens eine halbe Billion Dollar für Investitionen in KI-Infrastruktur mobilisieren. Zum Projekt gehört, in großem Stil Investorengelder für Fonds zum Ausbau von Rechenzentren mit Chipsystemen von Nvidia einzusammeln. An der Partnerschaft beteiligen sich unter anderem Goldman Sachs sowie die Investmentfirmen Apollo, Blackrock und KKR. Es gab zunächst keine Angaben dazu, in welchem Zeitraum die mehr als 500 Milliarden Dollar (433 Mrd. Euro) gesammelt werden sollen. Loading... Loading... Loading... Nvidia ist der mit Abstand führende Anbieter von Chipsystemen für Training und Betrieb Künstlicher Intelligenz. Vor allem Cloud-Schwergewichte wie Amazon, Google, Microsoft und Meta stecken Hunderte Milliarden Dollar in den Ausbau von KI-Rechenzentren. Von den neuen Fonds sollen unter anderem KI-Labore und Start-ups profitieren, sagte Nvidia-Chef Jensen Huang im US-Wirtschaftssender CNBC. Nvidia kaufte sich in den vergangenen Monaten zum Teil selbst bei KI-Firmen ein, die im Gegenzug die Erlöse in Technik des Chipkonzerns investieren. Diese Kreislauf-Deals wurden am Markt zum Teil mit Sorge betrachtet. Trump empfiehlt weniger Kinderimpfungen Donald Trump will die Impfempfehlungen für Kinder deutlich reduzieren und bisherige Kombi-Impfungen künftig auf mehrere Arztbesuche verteilen. Mit einer neuen Anordnung erklärte Trump, seine Regierung erkenne nur noch Impfungen gegen elf Krankheiten als zentrale Empfehlungen für alle Kinder an. Ob die Anordnung unmittelbare Auswirkungen haben wird, war zunächst unklar. Ein ähnlicher Umbau war im März von einem Bundesgericht vorläufig gestoppt worden, zudem liegen viele Impfregeln bei den Bundesstaaten. Hier lesen Sie mehr. Bombendrohung gegen US-Konsulat in Halifax Nach einer Bombendrohung gegen das US-Konsulat in der westkanadischen Stadt Halifax hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der 54-Jährige werde derzeit verhört, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. In seinem Fahrzeug seien ein Propangastank sowie mehrere Behälter mit vermutlich brennbarer Flüssigkeit entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Eine Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe nicht. Die Polizei wurde demnach am Sonntagabend über eine Bombendrohung gegen die US-Vertretung informiert. In der Folge sei der Verdächtige identifiziert und geortet worden. Am Montagmorgen entdeckten Beamte sein Fahrzeug in einem Parkhaus. Wegen des Propangastanks und des Behälters mit mutmaßlich brennbarer Flüssigkeit sei eine Spezialeinheit für Sprengstoffe angerückt. Mehrere Straßen im Zentrum von Halifax seien gesperrt und Bereiche evakuiert worden. In der Nähe des Fahrzeugs sei zudem eine verdächtige Tasche gefunden worden.