USA: Schule muss Jahrbuch wegen Hitler
Eine Schule im US-Bundesstaat New Jersey hat ihre Jahrbücher an die Schülerinnen und Schüler verteilt, darin fanden diese aber nicht nur Fotos der Kinder, sondern auch eines von Adolf Hitler. »Heute Vormittag, nachdem die Schüler ihre Jahrbücher bereits erhalten hatten, erfuhren wir, dass der Abschnitt mit den Babyfotos im Jahrbuch ein Bild enthielt, das später als Babyfoto von Adolf Hitler identifiziert wurde«, schrieb Ryan Aupperlee, Schulleiter der East Brook Middle School in Paramus, in einem Brief an die Familien, wie lokale Medien berichten . »Wir haben die Jahrbücher umgehend eingesammelt, damit das Bild nicht weiter im Umlauf bleibt«, versichert der Brief der Schulgemeinschaft. Der Schulleiter sagte demnach außerdem, dass die Schule die örtlichen Strafverfolgungsbehörden bei den Ermittlungen unterstütze. In dem Brief heißt es weiter: »Ich möchte ganz offen zu Ihnen sein: Das Vorhandensein dieses Bildes ist inakzeptabel. Selbst wenn das Bild für diejenigen, die das Buch durchblätterten, nicht sofort erkennbar war, stellt seine Aufnahme in eine offizielle Schulpublikation einen schwerwiegenden Verstoß gegen unsere Werte dar. Adolf Hitler steht für Hass, Antisemitismus und die Schrecken des Holocaust, einschließlich der Ermordung von sechs Millionen Juden. Ein Bild von ihm hat in einem für unsere Schüler erstellten Jahrbuch nichts zu suchen. Es spiegelt weder wider, wer wir sind, noch wofür East Brook steht, und wir verurteilen seine Aufnahme vorbehaltlos.« Es ist bislang unklar, wie das Bild in das Buch gekommen ist und ob ein Schüler für die Aufnahme des Fotos in das Jahrbuch verantwortlich war. Auch sagte die Schule nichts dazu, wie dann nach dem Druck festgestellt wurde, dass es sich um ein Bild von Hitler als Kleinkind handelte.