DAX +1,49 % 25.993,38 Pkt 12:58:21 MDAX +0,83 % 32.485,17 Pkt 12:58:21 Euro Stoxx 50 +1,02 % 6.423,12 Pkt 12:58:15 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,94 % 63.754,90 Pkt 08:45:03 Gold -0,02 % 4.106,10 USD 13:03:11 Silber +0,57 % 58,12 USD 13:03:10 Brent -4,96 % 83,57 USD 13:02:55 WTI -6,09 % 79,51 USD 13:02:54 Bitcoin -1,50 % 62.526,76 USD 13:13:13 EUR/USD +0,05 % 1,15300 USD 13:12:57 EUR/GBP 0,00 % 0,85600 GBP 13:13:21 EUR/CHF +0,40 % 0,93240 CHF 13:13:21 EUR/JPY -2,07 % 180,752 JPY 13:13:22

USA: Stützung des Yen - Trump bestätigt Eingreifen der USA

Allgemein

Newsblog zur US-Politik Stützung des Yen – Trump bestätigt Eingreifen der USA Aktualisiert am 03.08.2026 - 04:53 UhrLesedauer: 17 Min. Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Die japanische Währung fiel zuletzt gegenüber dem Dollar auf den schwächsten Wert seit 40 Jahren. Nun intervenieren Tokio und Washington am Devisenmarkt. Alle Entwicklungen im Newsblog. Montag, 3. August Trump bestätigt Eingreifen der USA zur Stützung des Yen US-Präsident Donald Trump hat bestätigt, dass die USA Japan bei der Stützung der schwächelnden Landeswährung Yen geholfen haben. Trump sprach am Sonntag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One vor Journalisten von einem "Zeichen der Freundschaft". Die USA hätten geholfen, "weil wir gute Beziehungen zu Japan haben". Außerdem würden die USA "finanziellen Nutzen" aus der Maßnahme ziehen, die auch "gut für die Weltwirtschaft" sei. Die "Financial Times" hatte am Freitag berichtet, dass die USA erstmals seit fast 30 Jahren an der Seite Japans geholfen hatten, den Yen zu stützen. Demnach verkaufte die Zweigstelle der US-Notenbank Fed in New York für das US-Finanzministerium Euro und kaufte dafür Yen. Die japanische Landeswährung war zuvor auf den tiefsten Stand seit 40 Jahren gerutscht – unter anderem eine Folge von höheren US-Zinsen und steigenden Erdölpreisen im Zuge des Iran-Kriegs. Japans Finanzministerin Satsuki Katayama bestätigte in Tokio das gemeinsame Eingreifen ihres Landes und der USA. Ihr Ministerium habe in Koordination mit dem US-Finanzministerium Yen gekauft, um gegen "exzessive Volatilität" beim Yen vorzugehen. Der Kurs des Yen ist zuletzt wieder stark gestiegen. Die "Financial Times" zitierte Analysten mit der Schätzung, die japanische Intervention könnte eine Größenordnung von 8,45 Billionen Yen (rund 46 Milliarden Euro) gehabt haben. Die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" sprach von zwischen sechs und sieben Billionen Yen. Ein schwacher Yen verteuert Japan die Importe, vor allem die Lieferungen von in Dollar gehandeltem Öl. Zugleich trug die schwache Landeswährung zu einem Tourismusboom in Japan bei, weil Hotels, Einkäufe und Restaurantbesuche für ausländische Reisende günstiger wurden. Sonntag, 2. August Brände: Tausende sollen US-Stadt Spokane verlassen Wegen mehrerer Feuer sind Tausende Menschen im Osten des US-Bundesstaates Washington aufgefordert worden, einen Teil der Stadt Spokane zu verlassen. Die Behörden gaben eine Warnung der Stufe drei aus, da eine "akute oder unmittelbar bevorstehende Gefahr" bestehe. "Sie sollten den Ort unverzüglich verlassen", hieß es laut offizieller Evakuierungskarte der lokalen Behörden weiter. Die Stadt wies Anwohner darauf hin, nicht in die von der Evakuierung betroffenen Gebiete zurückzufahren. Feuerwehrleute und Einsatzkräfte bekämpften weiterhin die Feuer, hieß es. Das Notfallmanagement des gleichnamigen Bezirks Spokane hatte bereits zuvor eine Notunterkunft eingerichtet. Laut Nationalem Wetterdienst sollen die Winde in der Nacht zum Montag zwar abschwächen. Dennoch bestehe weiterhin eine erhöhte Gefahr für neue und bestehende Brände, hieß es. In den vergangenen Tagen hatten sich mehrere Feuer entfacht. Direkt an Spokane angrenzend breitet sich das sogenannte Old Trails Fire im Westen und Nordwesten der Stadt auf einer Fläche von etwa 14 Quadratkilometern aus. Im Nordosten haben die Einsatzkräfte mit dem etwas kleineren Fairview Fire zu kämpfen. Weiter nördlich entlang des Spokane River kam es zudem zu einem weiteren Feuer, das als Autumn Lane Fire bezeichnet wird, wie die gemeinnützige Warn- und Karten-App Watch Duty zeigt. Geldwäsche? Bank schließt Trump-Konten – der klagt Die US-Bank Capital One hat sich am Freitag gegen eine Klage der Trump Organization wegen der Schließung von deren Bankkonten gewehrt. Die Bank begründete den Schritt mit Bedenken ihrer Experten für Geldwäschebekämpfung. Damit bringt erstmals eine Bank die Schließung von Konten formell mit dem Risiko von Geldwäsche im Zusammenhang mit dem Familienunternehmen von US-Präsident Donald Trump in Verbindung. Capital One will die Klage abweisen lassen. In dem Gerichtsantrag heißt es, die Schließung der Konten sei "das Ergebnis monatelanger Analysen und einer sorgfältigen Prüfung durch das Anti-Geldwäsche-Team" gewesen. Die von der Bank festgestellten Transaktionsmuster gehörten zu den Aktivitäten, vor denen die US-Bankenaufsicht warne. Die Vorwürfe der Trump Organization, die Schließung sei politisch motiviert, seien "irreführend". Capital One wirft dem Unternehmen jedoch nicht explizit Geldwäsche vor. Capital One hatte die Schließung von mehr als 300 Konten im März 2021 angekündigt. Die Trump Organization und Trumps Sohn Eric reichten daraufhin im März 2025 Klage ein. Sie warfen der Bank vor, aus ideologischen ("woke") Gründen und wegen der politischen Stimmung nach den Unruhen am Kapitol vom 6. Januar 2021 gehandelt zu haben. Seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit übt seine Regierung Druck auf große Banken aus. Sie greift damit Beschwerden von Konservativen auf, die den Instituten vorwerfen, gezielt gegen politisch rechtsstehende Kunden vorzugehen ("Debanking"). Im Januar reichte Trump eine ähnliche Klage gegen die Bank JP Morgan ein. "Sie werden recht behalten": Trump bekräftigt Anspruch auf Grönland Donald Trump erklärt in einem Interview, Grönland aus strategischen Gründen unter amerikanische Kontrolle bringen zu wollen. Eine Aussage des Präsidenten lässt aufhorchen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. USA warfen wohl 900-Kilo-Bombe auf Wohnhaus von Familie Mehrere Mitglieder einer Familie sollen bei einem US-Angriff auf die iranische Insel Keschm getötet worden sein. Ein Bericht wirft die Frage auf, welchem militärischen Zweck der Bombenangriff diente. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Loading... Loading... Loading... Eisbrecher für die USA: Trumps neuer Deal stößt auf heftige Kritik Donald Trump möchte die US-amerikanische Eisbrecherflotte massiv ausbauen. Kritiker bezweifeln den Bedarf und die Vergabepraxis des Milliardenprojekts. Lesen Sie den ganzen Artikel hier. Umfrage: US-Nachbarn halten eher zu China als zu den USA Zum ersten Mal seit fast zwei Jahrzehnten bewerten Menschen in Kanada China positiver als die Vereinigten Staaten. Das geht aus einer weltweiten Umfrage des Pew Research Center aus dem Frühjahr 2026 hervor. Auch in Mexiko fällt das Bild zugunsten Chinas aus. Dort äußerten sich Befragte bereits in mehreren früheren Erhebungen während der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump positiver über China als über die USA.

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