USA: T-Mobile-Beschäftigte spenden am meisten vor US-Zwischenwahlen
New York, San Francisco, Düsseldorf, München. Richard Hudson und Doris Matsui sind sich in der US-Telekommunikationspolitik nicht immer einig. Der Republikaner Hudson leitet den zuständigen Unterausschuss im US-Kongress, die Demokratin Matsui ist dort die ranghöchste Vertreterin der Opposition. Beide haben dennoch etwas gemeinsam: Sie bekommen Geld aus demselben Haus.
Das Spendenkomitee (Pac) der US-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile, überwies im Vorfeld der Zwischenwahlen am 3. November bislang 7000 Dollar an Hudson und 9500 Dollar an Matsui. Für T-Mobile ist das kein Widerspruch. Wer in Washington auf politische Entscheidungen angewiesen ist, pflegt seine Kontakte zu beiden Parteien – und besonders zu den Abgeordneten, die über die eigene Branche wachen. Dieses Muster zeigt sich auch bei anderen deutschen Konzernen in den USA.