USA: Trump-Regierung verteidigt neue 24-jährige Sprecherin gegen Kritik
Düsseldorf. Der Weggang von Donald Trumps ehemaliger Pressesprecherin Karoline Leavitt hat eine Lücke hinterlassen: Aktuell gibt es kein Gesicht, das die Politik des US-Präsidenten gegenüber der Presse verteidigt. Vizepräsident J.D. Vance und Beamte springen regelmäßig wechselnd ein, wenn sich die Journalistinnen und Journalisten im Presseraum des Weißen Hauses versammeln.
Doch mit Beni Rae Harmony hat Trump nun zumindest eine neue stellvertretende Sprecherin. Die 24-Jährige gab am Freitag bekannt, dass sie künftig für das Weiße Haus arbeiten wird.
Mit der Arbeit des Präsidenten ist sie vertraut – zuletzt war sie als Reporterin für das Trump-nahe rechte Medium „Real America’s Voice“ beschäftigt. Das Portal veröffentlicht auch die Sendung „War Room“ von Trumps früherem Berater, dem rechtsextremen Vordenker Steve Bannon.
Harmony reiste etwa zuletzt mit Trump nach Irland und stand dabei mit anderen Medienvertretern in der ersten Reihe, als der US-Präsident an Bord seiner Maschine Fragen beantwortete.
Dabei stellte sie ihm wohlwollende Fragen. Auf Fotos der Nachrichtenagentur AP ist zu sehen, dass Trump dabei mehrere Seiten Papier in der Hand hält – auf der ersten ist der Name Beni Rae Harmony zu erkennen. Augenscheinlich handelt es sich um einen Lebenslauf oder eine Art Dossier über sie.