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USA: Trump-Sprecherin Karoline Leavitt hört auf

Allgemein

"Bittersüße Entscheidung" Trump kündigt Rücktritt seiner Sprecherin an Von dpa, sic Aktualisiert am 12.08.2026 - 22:18 UhrLesedauer: 3 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Im Weißen Haus steht ein Sprecherwechsel bevor: Karoline Leavitt geht zum Ende des Monats. Donald Trump verweist auf Familie und kleine Kinder als Grund. US-Präsident Donald Trump hat den Abgang seiner Sprecherin Karoline Leavitt zum Ende des Monats verkündet. Sie werde dann mehr Zeit haben, sich um ihre kleinen Kinder und um ihre Familie zu kümmern, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social zur Begründung – "eine Entscheidung, die ich voll und ganz verstehe und respektiere". Leavitt soll künftig zu Trumps "wichtigsten externen Beratern" gehören, so der US-Präsident. Außerdem soll seine ehemalige Sprecherin "eine einflussreiche Stimme" innerhalb der Republikaner sein, während sich die Partei auf die Zwischenwahlen im November vorbereite. Leavitt sei nicht nur eine "echte Führungspersönlichkeit" gewesen, sondern auch "eine der besten Pressesprecherinnen des Weißen Hauses in der Geschichte des Amts", schrieb Trump und dankte ihr. Leavitt: "Abenteuer meines Lebens" Leavitt selbst bezeichnete ihre Zeit als Sprecherin des Weißen Hauses als "einmalige Ehre und ein Abenteuer meines Lebens". Das schrieb die 28-Jährige auf der Plattform X. Siew dankte Trump für "viele außergewöhnliche Möglichkeiten", die sie in ihrem Job erlebt habe. "Vor allem aber bin ich dem Präsidenten dankbar, dass er mir das besondere Privileg anvertraut hat, in seinem Namen vom Podium des Weißen Hauses aus zu sprechen", so Leavitt. Loading... Embed Sie nutzte ihr Dankschreiben auch für einen Angriff gegen Vertreter der Medien: "Es hat mir große Freude bereitet, die liberalen Medien zur Rechenschaft zu ziehen und dafür zu sorgen, dass das amerikanische Volk die Wahrheit über die Erfolge von Präsident Trump erfährt", so Leavitt. Leavitt spricht von "existenzieller Bedrohung" für die USA Gleichzeitig Mutter eines neugeborenen Kindes und Sprecherin des Weißen Hauses gewesen zu sein, bezeichnete Leavitt als "die erfüllendste und zugleich herausforderndste Zeit meines Lebens". Zur Wahrheit gehöre jedoch auch, dass sie seit ihrer Rückkehr ins Weiße Haus nach der Schwangerschaft gespürt habe, "dass ich nicht die beste Mutter sein kann, die meine beiden kleinen Kinder verdienen". Deshalb habe sie die "bittersüße" Entscheidung getroffen zurückzutreten. Leavitt kündigte an, sich lautstark für die MAGA-Bewegung und die Republikaner einsetzen zu wollen. Sie werde auf Wunsch des US-Präsidenten einen Posten als Beraterin übernehmen. "Unser Land sieht sich einer existenziellen Bedrohung durch eine zunehmend extremistische Demokratische Partei gegenüber, die alles zerstören will, was an Amerika großartig ist, und ich glaube, dass es uns allen, denen dieses Land am Herzen liegt, obliegt, uns gegen diese Bedrohung zu wehren", so Leavitt. "Mein Kampf tritt in eine neue Phase ein, aber er ist noch lange nicht vorbei." Im Video | Trump kämpft mit Wind und Regenschirm Player wird geladen Anfang Mai kam Leavitts zweites Kind zur Welt Leavitt brachte Anfang Mai ihr zweites Kind zur Welt: eine Tochter. Mit ihrem Ehemann Nicholas Riccio hatte sie bereits einen kleinen Sohn, der 2024 zur Welt kam. Nach der Geburt der Tochter kehrte sie zunächst wieder zu ihrer Arbeit als Trump-Sprecherin zurück. Die gläubige Christin ist für ihre Scharfzüngigkeit und Schlagfertigkeit in Pressekonferenzen im Weißen Haus bekannt. Medien rügte und attackierte sie regelmäßig und beschuldigte Redaktionen, Falschnachrichten über den US-Präsidenten zu verbreiten. Öffentlich wich Leavitt kaum von Trumps Seite. Er lobte sie immer wieder für ihre Arbeit. Eisern verteidigte sie die Politik des Präsidenten.

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