DAX -0,73 % 26.246,99 Pkt 11:53:03 MDAX -1,02 % 32.131,75 Pkt 11:53:08 Euro Stoxx 50 -0,56 % 6.493,94 Pkt 11:53:00 Dow Jones -0,71 % 53.459,78 Pkt 22:42:57 S&P 500 -0,69 % 7.745,06 Pkt 22:42:27 Nasdaq -0,59 % 26.644,91 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,54 % 67.460,73 Pkt 08:45:03 Gold +0,72 % 4.449,80 USD 11:58:01 Silber -1,41 % 65,19 USD 11:58:01 Brent -0,12 % 90,76 USD 11:58:06 WTI -0,64 % 83,96 USD 11:58:00 Bitcoin -0,63 % 64.099,63 USD 12:08:00 EUR/USD +0,06 % 1,15810 USD 12:07:58 EUR/GBP +0,15 % 0,85570 GBP 12:08:08 EUR/CHF -0,06 % 0,93990 CHF 12:08:08 EUR/JPY +0,27 % 184,783 JPY 12:08:08

USA und Nordkorea: Donald Trump bestätigt Gespräche mit Kim Jong-un

Welt

US-Präsident Donald Trump hat laufende Gespräche mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un angedeutet. Trump bestätigte auf Nachfrage von Journalisten, dass dieser auf von ihm geäußerte Gesprächswünsche reagiert habe. Als er gefragt wurde, in welchem Stadium sich die Gespräche mit Kim befänden, sagte der Republikaner, es sei »sehr positiv«, nannte jedoch keine weiteren Details. Trump bekräftigte zudem Lob für Kim. Seine vergangenen Treffen mit dem Machthaber hätten die Spannungen mit Nordkorea verringert, sagte er. »Sehen Sie, ich mache es in Wirklichkeit viel sicherer.« Kim habe ihn stets »mit großem Respekt« behandelt. »Ich verstehe ihn, er versteht mich«, sagte Trump. Während seiner ersten Amtszeit hatte der Republikaner den nordkoreanischen Machthaber dreimal getroffen, seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im vergangenen Jahr jedoch noch nicht erneut. Trump hatte erst am Wochenende angekündigt, die Militärübungen seines Landes mit Südkorea »wesentlich« verringern zu wollen. Die gemeinsamen Manöver seien »nicht nur kostenintensiv, wobei viele dieser Kosten von den USA bezahlt werden (wie üblich!)«, teilte Trump in seinem Onlinedienst mit. Darüber hinaus seien die Übungen auch ein Signal, das »total unangemessen und feindlich« gegenüber Nordkorea sei. Trump kritisiert Südkorea Dabei wiederholte Trump auch Kritik gegenüber Südkorea. »Wir können nicht überall herumgehen und all diese Länder beschützen, vor allem dann nicht, wenn sie nicht da sind, um uns zu helfen«, sagte Trump. Damit bezog er sich darauf, dass die südkoreanische Regierung sich geweigert hätte, sich an US-Militäreinsätzen gegen den Iran zu beteiligen. Während seiner Präsidentschaft habe sich Nordkorea »nicht bedrohlich« und »respektvoll« verhalten, sagte Trump. Angesichts seiner »sehr guten Beziehung« zu Nordkoreas Machthaber Kim sei er »nicht glücklich über die Tatsache, dass die USA vor langer Zeit eingewilligt haben, sich an gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea zu beteiligen«. Die südkoreanische Regierung in Seoul betonte indes den Verteidigungscharakter der Militärübungen. Die gemeinsamen Manöver mit den USA spiegelten »keine Absicht wider, Nordkorea anzugreifen oder die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu verschärfen«, teilte der südkoreanische Präsident Lee Jae-myung mit. Das grundlegende Ziel der jährlichen Militärübungen bestehe nicht darin, »jemanden als Gegner zu betrachten«. Vielmehr gehe es darum, »den Alltag der Bevölkerung in Sicherheit und Frieden zu gewährleisten«. Irritationen über Trumps Ankündigung Trumps Ankündigung vom Sonntag wurde in den USA parteiübergreifend verurteilt. Der ranghöchste Demokrat im Streitkräfteausschuss des Senats, Jack Reed, sprach von einer »wahnwitzigen, planlosen Entscheidung« des US-Präsidenten. Heftige Kritik kam auch von dem republikanischen Senator Thom Tillis. Er verwies insbesondere auf Nordkoreas Unterstützung für Russlands Krieg gegen die Ukraine.

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