Usedom: Falscher Microsoft-Mitarbeiter erschleicht 25.000 Euro
Stand: 06.07.2026 06:46 Uhr
Erst wird der Bildschirm plötzlich blau, dann taucht eine angebliche Microsoft-Nummer auf: Ein Senior aus Heringsdorf hat 25.000 Euro an dreiste Betrüger verloren. Die Polizei warnt vor dieser Online-Betrugsmasche.
In Koserow auf Usedom (Landkreis Vorpommern-Greifswald) ist ein Mann Opfer eines Internetbetrugs geworden. Wie die Polizei mitteilt, wurde der Computerbildschirm des Mannes blau, dann erschien eine Telefonnummer. Der Senior wählte diese Nummer und ein falscher Mitarbeiter des US-Computerkonzern Microsoft versprach Abhilfe. Nachdem der Senior dem vermeintlichen Experten den Fernzugriff auf seinen Rechner gestattet hatte, veranlasste der Täter im Hintergrund mehrere Überweisungen in Höhe von 25.000 Euro.
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Polizei rät zu Misstrauen
Die Polizei weist darauf hin, dass seriöse Mitarbeiter von Microsoft niemals Computerprobleme durch Fernzugriff beheben. Gerade ältere Familienmitglieder sollten auf diese Gefahren hingewiesen werden.
Beenden Sie unerwartete Anrufe angeblicher Microsoftmitarbeiter sofort
Gewähren Sie unbekannten Personen niemals Fernzugriff auf Ihren Computer
Installieren Sie keine Programme auf Aufforderung unbekannter Anrufer
Geben Sie keine Passwörter, PINs, TANs, Bank- oder Kreditkartendaten weiter
Überweisen Sie kein Geld und kaufen Sie keine Gutscheinkarten oder Guthabencodes auf Anweisung eines angeblichen Support-Mitarbeiters
Erscheint eine verdächtige Warnmeldung auf dem Bildschirm, wählen Sie nicht die dort angegebene Telefonnummer
Informieren Sie bei einem Betrugsversuch die Polizei
Wurde bereits ein Zugriff auf den Computer ermöglicht oder wurden Zahlungsdaten weitergegeben, kontaktieren Sie zusätzlich unverzüglich Ihre Bank und ändern Sie betroffene Passwörter über ein sicheres Gerät.
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Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Radio MV | Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern | 06.07.2026 | 05:30 Uhr
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