Uwe Herrmann ist krank: TV-Star gibt Krebs-Update
"Muss mit Rückfall rechnen"
Vox-Star Uwe Herrmann gibt Krebs-Update
Von t-online, bwe
Aktualisiert am 02.10.2026 - 13:45 UhrLesedauer: 2 Min.
Ultraschall und Blutbild sind gut ausgefallen: Für Modedesigner Uwe Herrmann gibt es nach seiner Krebsbehandlung erste ermutigende Zeichen. Doch ein Befund steht noch aus.
Im Februar dieses Jahres veränderte ein kleiner Knoten an seinem Arm das Leben von Uwe Herrmann von Grund auf. Der Dresdner Brautausstatter, bekannt aus der Vox-Sendung "Zwischen Tüll und Tränen", erhielt die Diagnose Merkelzellkarzinom – eine seltene und aggressive Form von Hautkrebs. Zwei mehrstündige Operationen folgten, bei denen insgesamt 13 Lymphknoten entfernt wurden. Zuletzt hatte er eine einmonatige Bestrahlung abgeschlossen.
Daran schloss sich eine Kontrolluntersuchung an. Ultraschall und Blutbild seien gut ausgefallen, erzählte der 64-Jährige dem Magazin "Bunte". Das Ergebnis der Computertomografie steht hingegen noch aus.
Er sei "guter Hoffnung", sagte Herrmann dem Magazin. Allerdings ergänzte er: "Ich muss immer mit einem Rückfall rechnen, weil das Merkelzellkarzinom wirklich eine der aggressivsten Krebsarten ist. Wenn eine Metastase festgestellt würde, wäre es ein sehr schnelles Rezidiv. Dann habe ich das Worst-Case-Szenario – das wollen wir aber nicht hoffen."
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"Die Bestrahlung war hart"
Mit der Angst vor einem Rückfall geht er nach eigenen Worten auf zwei Arten um: Er verarbeite sie mit sich selbst und spreche offen über seine Erkrankung. "Auch das ist eine Art Schmerzbegleitung. Ich bin nicht allein, es gibt ja Tausende von Menschen, die an Krebs erkrankt sind. Und ich will ehrlich sein", erklärte Herrmann.
Die Strahlentherapie, die im vergangenen Monat fünfmal wöchentlich durchgeführt worden war, beschrieb Herrmann als belastend. "Die Bestrahlung war hart, aber ich habe alles gut überstanden. Es macht einen müde und matt." Weiter erzählte er: "Ich bin trotzdem arbeiten gegangen, habe das gut hingekriegt und habe auf mich geachtet. Man soll es aber auch nicht auf die leichte Schulter nehmen, wenn man merkt, dass es nicht mehr geht, dann sollte man sich schonen."