Valve stimmt auf weiter steigende Speicherpreise ein
Die Preise für Arbeitsspeicher (DRAM) und SSDs sollen bis zum Jahresende weiter steigen. Darauf macht der Valve-Ingenieur Yazan Aldehayyat aufmerksam, der am Linux-Wohnzimmer-PC Steam Machine beteiligt ist. Weiterlesen nach der Anzeige „Ehrlich gesagt, wird es immer noch schlimmer“, sagte Aldehayyat im Gespräch mit Bloomberg. „Nur für den Fall, dass es den Leuten nicht bewusst ist: Was die Menschen derzeit in den Regalen der Händler sehen, hinkt nach unseren Beobachtungen dem, was wir bei den Großlieferungen feststellen, um mindestens drei bis sechs Monate hinterher.“ Valve ist eine von wenigen Firmen mit einem Blick für Komponentenpreise im Einzelhandel, auch weil sich die Steam Machine mit Selbstbau-PCs messen muss. Analysen und Herstelleraussagen beziehen sich ansonsten meistens auf Preise, die Hersteller beim Einkauf bezahlen müssen. Die Preise regeln sich selbst, meint Hardware-Entwickler Aldehayyat. Entweder fallen die Preise wieder oder das aktuelle hohe Niveau wird zur neuen Normalität, wenn die Speicherkrise nie abflaut. Hersteller und Analysten erwarten eine erste Besserung erst ab dem Jahr 2028, wenn überhaupt. Valve-Entwickler Pierre-Loup Griffais ergänzte, dass die Firma vom verfügbaren Speicher limitiert ist: „Wir bauen im Grunde alles, was wir in die Finger bekommen. Die Speicherkapazität schränkt uns sicherlich ein.“ Preise im Einzelhandel steigen Weiterlesen nach der Anzeige Einzelne DDR5-Kits mit 32 GByte Kapazität sind noch vereinzelt für unter 350 Euro erhältlich. Wer etwas höhere Taktfrequenzen als den Basistakt von 2400 MHz (DDR5-4800) haben möchte, zahlt drauf. DDR5-6000-Kits mit 32 GByte starten bei seriösen Händlern ab 420 Euro. 1-TByte-SSD im Kärtchenformat M.2 gehen auf die 150 Euro zu. Solche Modelle waren vor einem Jahr noch für unter 50 Euro erhältlich. Empfohlener redaktioneller Inhalt Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.