DAX -0,56 % 25.983,04 Pkt 18:00:00 MDAX -0,39 % 31.715,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,35 % 6.422,06 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,08 % 52.769,52 Pkt 21:58:16 S&P 500 -0,66 % 7.641,07 Pkt 21:58:13 Nasdaq -0,88 % 26.059,49 Pkt 21:58:16 Nikkei +1,36 % 66.216,79 Pkt 08:45:03 Gold +2,06 % 4.582,10 USD 21:48:04 Silber +3,71 % 68,18 USD 21:47:50 Brent +2,11 % 93,55 USD 21:48:05 WTI +0,93 % 86,63 USD 21:48:11 Bitcoin +4,86 % 72.629,61 USD 21:58:08 EUR/USD +0,88 % 1,16810 USD 21:57:53 EUR/GBP +0,19 % 0,85680 GBP 21:58:17 EUR/CHF -0,57 % 0,93480 CHF 21:58:16 EUR/JPY +0,61 % 185,818 JPY 21:58:17

Vance verbittet sich Kritik an den USA

Welt

US-Vize JD Vance hat zu Beginn des 250. Unabhängigkeitstags der USA betont, dass er Kritik an seinem Land nicht annehmen werde. Man würde nur "das Wesen Amerikas missverstehen". Zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA hat US-Vizepräsident JD Vance Kritik an den Vereinigten Staaten zurückgewiesen. "Sie werden heute einige kleine, aber laute Stimmen hören, die wie besessen nicht von unserer nationalen Größe, sondern von unseren nationalen Unvollkommenheiten sprechen", sagte Vance am Samstag in einer Rede im New Yorker Hafen, die er an Bord des Kampfschiffs "USS Kearsarge" hielt. Er warf ihnen vor, mit "mit der Wut und dem Eifer" eines Predigers über "Amerikas Sünden zu sprechen". Dabei würden sie "das Wesen Amerikas missverstehen", fügte Vance hinzu. Er rief die US-Bürger auf, "die zweidimensionale Sichtweise auf ihre Mitbürger und die zweidimensionale Sichtweise auf ihr Land abzulehnen". Zur Feier des US-Unabhängigkeitstags liefen am Samstag große Segelschiffe aus mehr als 20 Ländern in den New Yorker Hafen ein. Zudem flogen mehrere Militärjets, darunter die Kunstflugstaffel der US-Marine, über den Hafen und hinterließen dabei Streifen in den Landesfarben Rot, Weiß und Blau am Himmel. Rechtsextreme US-Gruppierung marschiert durch Washington Mitglieder der nationalistischen US-Gruppierung "Patriot Front" sind am 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit durch die US-Hauptstadt Washington marschiert. Fotos und Videos in sozialen Medien zeigten Dutzende maskierte Menschen mit Fahnen vor dem Hauptbahnhof Union Station und im Viertel Capitol Hill. Laut "Washington Post" marschierten Hunderte uniformierte Mitglieder der Gruppierung in Richtung des Kapitols. "Das Metropolitan Police Department verfolgt die heute Morgen im Viertel Eastern Market stattgefundenen Vorfälle, die unter das Recht auf freie Meinungsäußerung fielen", teilte die örtliche Polizeibehörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Trotz des Rechts "jedes Einzelnen, seine Meinung friedlich zu äußern", wollen sich die Beamten für die öffentliche Sicherheit der Einwohner und Besucher der Hauptstadt einsetzen. Die "Patriot Front" (Patriotische Front) ist nach Angaben der Anti-Diskriminierung-Organisation (ADL) und des gemeinnützigen Southern Poverty Law Centers (SPLC) eine rechtsextreme und neonazistische Gruppierung. Sie entstand im August 2017 als Abspaltung der Organisation "Vanguard America" nach rassistischen Ausschreitungen in Charlottesville im Bundesstaat Virginia. Ziel der Gruppierung ist die Errichtung eines weißen Ethnostaates. Die Organisation fällt demnach durch straff durchorganisierte, teils unangemeldete Aufmärsche auf. Am Abend Auftritt Trump mit "größtem Feuerwerk" geplant US-Präsident Donald Trump will am Samstagabend auf der National Mall in Washington zum Nationalfeiertag einen Auftritt im Stil einer Wahlkampfveranstaltung samt dem "größten Feuerwerk der Welt" abhalten. In einer Rede am Nationaldenkmal Mount Rushmore hatte Trump am Freitagabend vor einer angeblichen "kommunistischen Bedrohung" des Landes gewarnt. Er sprach von einem "erneuten Angriff" auf die Identität des Landes. Der republikanische Präsident hatte in den vergangenen Wochen wiederholt den linken Flügel der Demokratischen Partei als "kommunistisch" bezeichnet. Hintergrund sind Erfolge der Partei-Linken bei Vorwahlen der Demokraten vor den Zwischenwahlen im November. Die USA begehen den Jahrestag in einer angespannten innenpolitischen Lage. Trumps Zustimmungswerte sind niedrig. Seine Gegner kritisieren unter anderem seine Einwanderungspolitik, Versuche zur Ausweitung der Macht des Präsidenten und den wachsenden Reichtum seiner Familie. Empfehlungen der Redaktion Sieben USA-Fakten, die nicht jeder kennt Unter Trump wird der "amerikanische Traum" zum "Albtraum" Papst Leo hat eine Geburtstagsbotschaft an die USA Die Hitze hatte in den vergangenen Tagen Teile der Feierlichkeiten rund um den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung beeinträchtigt. In Washington wurde die alljährliche Unabhängigkeitsparade wegen "extremer Hitze" abgesagt. (afp/bearbeitet von cgo) © AFP

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