DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 21:00:00 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 21:00:00 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 22:15:59 Nikkei +0,28 % 64.131,28 Pkt 03:35:03 Gold -0,64 % 4.048,40 USD 04:25:56 Silber -2,22 % 53,09 USD 04:26:01 Brent -3,21 % 110,23 USD 04:24:36 WTI +1,50 % 101,40 USD 04:25:49 Bitcoin -1,87 % 79.740,46 USD 04:35:52 EUR/USD +0,21 % 1,11530 USD 04:35:42 EUR/GBP +0,06 % 0,83660 GBP 04:36:02 EUR/CHF +0,10 % 0,92320 CHF 04:36:02 EUR/JPY +0,04 % 175,866 JPY 04:36:01

Varta: Batteriehersteller soll zerschlagen werden

Wirtschaft

Dem Batteriehersteller Varta droht die Zerschlagung. Wichtige Geldgeber wollen das Geschäft mit Haushaltsbatterien aus dem Konzern herauslösen und sprechen sich für eine neue Eigentümerstruktur aus, wie sie in einer Mitteilung schreiben. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Varta wollte die Mitteilung auf Anfrage nicht kommentieren.

Die sogenannte Ad-hoc-Gläubigergruppe um die Deutsche Bank und die Finanzinvestoren RBC BlueBay, Blantyre und Whitebox begründete ihren Kurswechsel mit der angespannten Finanzlage des Unternehmens mit Sitz im schwäbischen Ellwangen.

Eine unabhängige Analyse der Unternehmensberatung FTI habe ergeben, dass Varta einen operativen Liquiditätsbedarf in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrags habe, also fehlendes Geld für das laufende Geschäft. Hinzu komme erheblicher weiterer Kapitalbedarf, um den Geschäftsbetrieb dauerhaft fortzuführen.

Bislang keinen Investor gefunden

Varta war zuletzt in schwieriges Fahrwasser geraten. Um die Insolvenz zu verhindern, hatte das Unternehmen im Juli 2024 ein Sanierungsverfahren im Rahmen des Restrukturierungsgesetzes angemeldet. Im Zuge dessen wurden auch die Altaktionäre aus dem Unternehmen gedrängt. Die monatelange Neuaufstellung des Batterieherstellers sei abgeschlossen, hatte Varta Anfang April vergangenen Jahres mitgeteilt.

Trotz intensiver Gespräche habe sich bislang kein Investor oder anderer Beteiligter bereit erklärt, die fehlenden Finanzmittel bereitzustellen, erklärte ein Sprecher der Gläubiger. Die Gruppe sei deshalb zu dem Schluss gekommen, dass die Herauslösung und Stabilisierung des Geschäftsbereichs Consumer Batterie der tragfähigste Weg sei.

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