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Vereinte Nationen: Frankreich entschuldigt sich bei den USA für kritischen Kommentar zu Menschenrechten

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Die französische Vertretung bei den Vereinten Nationen hat ihr Bedauern über einen kritischen Kommentar zum Abstimmungsverhalten Washingtons ausgedrückt und damit einen seit Juli schwelenden Streit mit den USA besänftigt. Meinungsverschiedenheiten in einer Angelegenheit stünden weder einem engen Dialog mit den Vereinigten Staaten im Weg, noch würden sie die Allianz beider Länder infrage stellen, erklärte die französische Vertretung im Onlinedienst X.

Ein US-Regierungsvertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP am Samstag (Ortszeit), Washington begrüße die Erklärung.

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Am 24. Juli hatten die USA gemeinsam mit Ländern wie Russland oder Nordkorea gegen die Verlängerung des Mandats von UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk gestimmt. Daraufhin schrieb die französische UN-Vertretung auf X: „Die USA waren früher ein Leuchtfeuer der Menschenrechte. Jetzt nicht mehr“.

US-Vertreter verließen demonstrativ den Raum bei einer Rede von französischen Vertretern

Die USA reagierten verärgert. Ihre Vertreter verließen wenige Tage später eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates, als Frankreich das Wort ergriff. Zudem steht die Zustimmung für die Ernennung des neuen französischen Botschafters in Washington durch das US-Außenministerium noch immer aus, was normalerweise eine Formsache ist.

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„Frankreich und die Vereinigten Staaten haben unlängst verschiedene Standpunkte zu einer Abstimmung bei den Vereinten Nationen eingenommen“, erklärte die französische UN-Vertretung am Freitag. „Dabei ging es nur um die eine Abstimmung und nicht um die Verteidigung der Menschenrechte.“

Die Erklärung Frankreichs sei zur Kenntnis genommen und begrüßt worden, hieß es aus Kreisen des US-Außenministeriums. „Wir freuen uns darauf, weiter unsere gemeinsamen Werte und Interessen voranzubringen.“

AFP/coh

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