Verfahren eröffnet
Im August wurde bekannt, dass die Hamburger Gewürz-Kette Violas’ in die Pleite gerutscht ist. Nun ist es offiziell: Zum 1. Oktober wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.
Betroffen ist die „Violas’ GmbH“. Wer gerne in den Hamburger Läden in Eppendorf, in den Einkaufszentren EEZ und AEZ oder im Hanseviertel stöbert, kann also vorerst aufatmen: Die einzelnen Geschäfte sind von der Insolvenz nicht unmittelbar betroffen. Sie werden von selbstständigen Franchisenehmern betrieben. „Violas’ GmbH“ steht stattdessen als Franchisegeberin hinter den Läden.
Als Gründe für die finanziellen Probleme des Unternehmens wurden im Sommer unter anderem gestiegene Kosten für Rohstoffe und Logistik sowie die Kaufzurückhaltung der Verbraucher genannt.
Unternehmen prüft Optionen zur Sanierung
Zum Insolvenzverwalter wurde der Hamburger Rechtsanwalt Gideon Böhm bestellt. Gläubiger haben bis Anfang November Zeit, ihre Forderungen zu melden.
Wie es für Violas' zukünftig weitergeht, ist noch ungewiss. Nach Angaben der Firma werden Optionen zur Sanierung geprüft. (mp)