DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 52.342,56 Pkt 21:33:51 S&P 500 -0,03 % 7.720,39 Pkt 21:32:46 Nasdaq -1,11 % 26.184,73 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:30:02 Gold -0,96 % 3.992,80 USD 07:47:12 Silber -2,72 % 50,77 USD 07:47:12 Brent -2,47 % 112,04 USD 07:47:16 WTI +0,94 % 102,96 USD 07:47:10 Bitcoin +0,85 % 78.448,98 USD 07:57:13 EUR/USD +0,24 % 1,11830 USD 07:56:43 EUR/GBP -0,26 % 0,83470 GBP 07:57:14 EUR/CHF -0,32 % 0,92060 CHF 07:57:15 EUR/JPY +0,09 % 176,217 JPY 07:57:14

Vergesellschaftung: Immobilienwerte an der Börse nach Wahlsieg der Linken unter Druck

Wirtschaft

Immobilienwerte an der Börse verzeichnen nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin Verluste. Die Vonovia-Aktie erreichte zwischenzeitlich mit 17,06 Euro den niedrigsten Stand seit Sommer 2023. Der Verlust im laufenden Jahr liegt inzwischen bei gut 30 Prozent. Belastend wirkt auch der Anstieg der Zinsen. Der deutsche Leitindex gewann ein Prozent.

Auch die Börsenwerte anderer Immobilienunternehmen sanken. Im Minus lagen etwa die Notierungen der MDax-Unternehmen Aroundtown, LEG Immobilien und TAG Immobilien.

Linke macht Vergesellschaftung zur Bedingung für Regierung

Die Linkspartei will in der Hauptstadt einen Volksentscheid aus dem Jahr 2021 umsetzen. Er sieht vor, Bestände von mehr als 3.000 Wohnungen je Unternehmen gegen Entschädigung zu enteignen. Das beträfe nach Schätzungen rund 240.000 Wohnungen in Berlin. Der Dax-Konzern Vonovia besitzt in der Stadt zusammen mit der Tochtergesellschaft Deutsche Wohnen gut 130.000 Wohnungen.

»Wenn die Linke regiert, wird vergesellschaftet. Das habe ich so gesagt, und dabei bleibe ich auch«, bekräftigte die Berliner Spitzenkandidatin Elif Eralp nach der Wahl in der ARD. Die Linkspartei will durch zusätzliche kommunale Wohnungen mehr Einfluss auf den Berliner Wohnungsmarkt ausüben, wo die Mieten seit Jahren stark steigen. Interessengruppen der Immobilienverbände kritisierten die Pläne der Linken und warnten vor dem Abwandern möglicher Investoren.

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