DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 52.342,56 Pkt 21:33:51 S&P 500 -0,03 % 7.720,39 Pkt 21:32:46 Nasdaq -1,11 % 26.184,73 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,53 % 4.030,00 USD 23:23:57 Silber -2,46 % 52,14 USD 23:23:57 Brent -3,27 % 111,55 USD 23:19:43 WTI +0,07 % 102,85 USD 23:23:22 Bitcoin -2,98 % 78.846,64 USD 23:33:51 EUR/USD +0,52 % 1,11880 USD 23:33:43 EUR/GBP -0,06 % 0,83560 GBP 23:34:00 EUR/CHF -0,18 % 0,92060 CHF 23:34:01 EUR/JPY +0,33 % 176,365 JPY 23:34:00

Vergleich: Wo sich ein Elektroauto lohnt - und wo nicht

Wirtschaft

Köln. Wer möglichst günstig elektrisch fahren will, findet derzeit in Norwegen besonders gute Bedingungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Unternehmensberatung Arthur D. Little. In einem Ranking zu Kosten und Regulierung erreicht das skandinavische Land 32,2 Punkte und liegt damit vor Singapur mit 27,6 und Frankreich mit 26,8 Punkten. Deutschland landet mit 23,7 Punkten auf Rang acht.

Das Kostenranking ist kein reiner Vergleich von Strom- und Benzinpreisen. Berücksichtigt werden unter anderem finanzielle Vorteile beim Kauf und Betrieb von Elektroautos verschiedener Größenklassen, Zuschüsse für private Ladeinfrastruktur, die Kosten von Haushaltsstrom und Benzin pro Kilometer sowie Zulassungsbeschränkungen für Verbrenner.

In Norwegen gibt es zwar keine klassischen Kaufprämien mehr, Elektroautos profitieren aber weiterhin von erheblichen steuerlichen Vorteilen. So fällt bis zu einem bestimmten Fahrzeugwert keine Mehrwertsteuer an. Gleichzeitig ist der Betrieb von Verbrennern vergleichsweise teuer. Nach jahrzehntelanger Förderung ist der Markt zudem praktisch vollständig elektrifiziert.

In Singapur setzt der Staat hingegen weiterhin stark auf direkte finanzielle Anreize. Die Studie beziffert die möglichen Vorteile beim Kauf je nach Fahrzeugklasse auf bis zu 16.300 Euro. Frankreich unterstützt kleinere und mittlere E-Autos unter anderem mit Kaufzuschüssen, während emissionsstarke Verbrenner mit hohen Zulassungsabgaben belastet werden. Italien punktet ebenfalls mit Kaufprämien von in der Spitze 10.600 Euro sowie Steuervergünstigungen.

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