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Verkauf: Porsche verkauft Rimac und Bugatti für eine Milliarde Euro

Wirtschaft

Der Sportwagenhersteller fokussiert sich auf sein Kerngeschäft und schließt den Verkauf der kroatischen Hypercar-Marke ab. Damit verlässt auch Bugatti endgültig das Markenreich von VW.

Das Einzelstück Brouillard von Bugatti: Porsche hat seine Anteile an Bugatti Rimac und der Rimac Group verkauft und dafür rund eine Milliarde Euro erlöst. Foto: Thomas Geiger/dpa-tmn

Frankfurt. Der Autobauer Porsche hat den Verkauf seiner Anteile an Bugatti Rimac und an der Rimac Group aus Kroatien abgeschlossen und erzielt dabei einen Erlös von rund einer Milliarde Euro. Die Transaktion wurde nach der Genehmigung durch die Behörden am Mittwoch vollzogen, wie der Sportwagenbauer in Stuttgart mitteilte.

Die entsprechenden Verträge waren bereits im April unterzeichnet worden. Porsche will von dem Erlös 250 Millionen Euro für die weitere Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen verwenden.

Porsche sprach von einem weiteren Schritt bei der Fokussierung auf das Kerngeschäft. Die unter einer Absatzkrise in China leidende Volkswagen-Tochter hat den Sparkurs in diesem Jahr verschärft. Bis 2035 werden insgesamt fast 9000 Arbeitsplätze abgebaut, etwa jede fünfte Stelle.

Mehrere Randaktivitäten wurden beendet, wie die Batteriezellfertigung, oder verkauft, wie die Unternehmensberatung MHP, die zu einem Unternehmenswert von 320 Millionen Euro an die indische Tata Consultancy geht.

Dank des Mittelzuflusses durch den Verkauf der Bugatti-Rimac-Anteile erwartet der MDax-Konzern für das Geschäftsjahr 2026 nun eine höhere Netto-Cashflow-Marge im Automobilbereich von 5,5 bis 7,5 Prozent. Zuvor lag die Prognose bei drei bis fünf Prozent.

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