Verlag kämpft wegen Kinderbuch gegen die KI ChatGPT von OpenAI
»Bereits einfachste Eingaben in ChatGPT führen dazu, dass dem Nutzenden Geschichten vom ›NEINhorn‹ erstellt werden, die in den wesentlichen kreativen Elementen dem urheberrechtlich geschützten Werk von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn gleichen«, heißt es in einer Carlsen-Mitteilung. »Die erzeugten Illustrationen lassen sich vom Original kaum unterscheiden.« Carlsen: KI bietet komplette Druckvorlagen inklusive gefälschter Bestellnummer an ChatGPT mache darüber hinaus eigeninitiativ Vorschläge für weitere »rechtsverletzende Texte und Illustrationen« zum »NEINhorn«, die ohne jede Erwähnung auch die weiteren Charaktere und Handlungsorte aufnehmen würden, so der Verlag weiter. ChatGPT biete ganze Druckvorlagen für illustrierte Geschichten samt Umschlaggestaltung, Impressum, einer falschen Bestellnummer und Verlagslogo an. »Auf Basis der äußerst detailgetreuen Kopien muss davon ausgegangen werden, dass die Originalwerke in unrechtmäßiger Weise zum Training der Sprach- und Bildmodelle von OpenAI genutzt wurden«, erläuterte Carlsen seine Klage gegen die irische Niederlassung von OpenAI, die den Chatbot in Europa betreibt. Es sei offensichtlich, dass die Werke offenbar durch »Memorisierung« fest in den Fundus der KI-Werkzeuge übernommen worden seien.