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Verlobter Klitschko „zutiefst traurig“ – Promiportal meldet angeblichen Herzstillstand

Unterhaltung

Die US-Schauspielerin und frühere Verlobte von Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko, Hayden Panettiere, ist am Sonntag im Alter von 36 Jahren im US-Bundesstaat South Carolina verstorben. Retter zu „regungsloser Frau“ gerufen „NBC News“ berichtet über lokale Polizeiangaben, wonach Beamte und Rettungskräfte am Sonntagmittag Ortszeit zu einer „regungslosen Frau“ gerufen worden seien. Es habe sich um die Schauspielerin gehandelt, deren Tod am Fundort festgestellt worden sei. Erste Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass es kein Fremdverschulden gab. Das Promi-Portal „TMZ“ will aus der zuständigen Einsatzzentrale erfahren haben, dass Sanitäter entsandt worden seien, um an einer Person mit „Herzstillstand“ eine Wiederbelebung durchzuführen. Noch am Samstag sei sie zusammen mit ihrem Partner Brian Hickerson, mit dem Panettiere laut „TMZ“ eine On-off-Beziehung geführt haben soll, von Los Angeles nach South Carolina geflogen. Klitschko und Familie in „tiefer Trauer“ Der Ex-Verlobte von Panettiere, Ex-Boxprofi Wladimir Klitschko, schrieb via Instagram, dass die Familie momentan eine Zeit „tiefer Bestürzung und Trauer“ durchlebe. „Die Nachricht von Haydens tragischem Tod macht mich zutiefst traurig. Sie hat diese Welt viel zu früh verlassen. Hayden war, auch wenn sie nicht mehr meine Partnerin war, ein wichtiger Teil meines Lebens und die Mutter unserer Tochter Kaya“, so der 50-Jährige. Hayden habe sich dank ihres Talentes eine „unglaubliche Karriere“ aufgebaut, musste sich demnach aber „auch mit den Schattenseiten einer sehr anspruchsvollen Branche auseinandersetzen“. Er ergänzte: „Junge und talentierte Menschen wie Hayden sollten diese Welt nicht so früh verlassen.“ Nichts werde die gemeinsamen Momente mit ihr auslöschen können, betonte er. „Unserer Tochter Kaya werde ich stets mit Respekt von ihrer Mutter erzählen und dafür sorgen, dass sie sich an die Person erinnert, die sie war.“ Den Eltern von Panettiere sowie ihren Freunden und ihren Fans sprach Klitschko sein tiefstes Beileid aus. „Ich bitte alle, in dieser unglaublich schweren Zeit die Gefühle und die Privatsphäre unserer Familie zu respektieren. Mehr möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen“, ergänzte der Ex-Profiboxer. Skip Panettiere, der Vater der Schauspielerin, sagte in einer Stellungnahme gegenüber ABC: „Mit tiefer Trauer geben wir den tragischen Tod unserer geliebten Hayden bekannt. Sie war ein unglaubliches Licht und eine Naturgewalt, die allen, die sie kannten – und den Millionen, die sie auf der Leinwand sahen –, unermessliche Liebe und Freude schenkte“. Zugleich bat er um Rücksichtnahme auf die Privatsphäre, „während sich unsere Familie Zeit nimmt, diesen unvorstellbaren Verlust zu verarbeiten“. Haydens Bruder Jansen Panettiere war im Jahr 2023 mit nur 28 Jahren an den Folgen einer Herzerkrankung verstorben. In welchen Serien und Filmen spielte Panettiere mit? Schon als Kind stand Panettiere vor der Kamera. Bekannt wurde sie durch ihre Rollen als Cheerleaderin Claire Bennet in der Erfolgsserie „Heroes“ und als Country-Sängerin Juliette Barnes in „Nashville“. Für ihre Darbietung in der Musikserie war sie zweimal für den Golden Globe nominiert. Zudem spielte sie in „Remember the Titans“, „Raising Helen“, „Ice Princess“ und zwei Teilen der Slasher-Reihe „Scream“ mit. Ihre letzte Rolle hatte sie im 2026 veröffentlichten Horrorfilm „Sleepwalker“. Panettieres bewegtes Leben: Familie, Wochenbettdepression, Alkohol Zugleich sprach die Schauspielerin offen über ihre Schwierigkeiten, die sie als Kinderstar bis ins Erwachsenenalter begleitet haben. Im Mai dieses Jahres veröffentlichte sie ihre Memoiren mit dem Titel „This Is Me: A Reckoning“. Darin ging es auch um das sehr schwierige Verhältnis zu ihrer Mutter. Diese habe seit ihrer Geburt mehr eine „Geschäftsbeziehung“ als eine Eltern-Kind-Beziehung zu ihr geführt, beklagte Panettiere. „Alles drehte sich nur noch ums Geschäft. Ich wurde zur Vertrauten, zur Assistentin, zur Therapeutin, zur Schulter zum Ausweinen und zu allem anderen – nur nicht zu ihrem Kind“, sagte die Schauspielerin in einem Podcast anlässlich ihres Buches. Mit 19 Jahren habe sie nicht mehr mit ihr zusammenarbeiten wollen, woraufhin ihre Mutter, die selbst einst in Seifenopern schauspielerte, Geld von ihr verlangt habe und schließlich unter Vorwürfen den Kontakt zu Panettiere abbrach. Im Dezember 2014 bekam sie mit ihrem damaligen Verlobten Wladimir Klitschko die gemeinsame Tochter Kaya. Die damals 24-Jährige litt nach Komplikationen bei der Geburt unter Wochenbettdepressionen, was sie ein Jahr später publik machte. „Das ist etwas, was sehr viele Frauen durchmachen“, sagte sie bei einem Auftritt in der US-Talkshow „Live! With Kelly and Michael“. Ihr habe auch ein gutes Vorbild einer guten Mutter gefehlt. „Das ist etwas, worüber gesprochen werden muss. Frauen müssen wissen, dass sie damit nicht alleine sind – und dass es vorübergeht.“ Panettiere offenbarte auch, jahrelang von Alkohol und Opioiden abhängig gewesen zu sein, nachdem ihr im Alter von 15 Jahren jemand am Set „Glückspillen“ gegeben habe. Eigenen Angaben zufolge führten Panettieres Probleme dazu, dass sie das Sorgerecht für ihre Tochter 2018 abgab. Nach ihrer Beziehung zu Klitschko war Panettiere zeitweise mit dem Schauspieler Brian Hickerson zusammen, trennte sich aber, nachdem es zu häuslicher Gewalt durch Hickerson gekommen war. Der zeigte sich später in einem Interview reuig: „Ich hatte viel getrunken und wurde handgreiflich. Ich wurde verhaftet und verbrachte die Nacht im Gefängnis.“ Beide versöhnten sich aber später. Auch in ihrem Buch schrieb sie über die postnatale Depression und ihre Alkoholsucht. In einem Post auf Instagram dazu, der auch auf dem Profil der Schauspielerin zu finden ist, wird sie mit Bezug auf Alkohol zitiert: „In dem Moment, als ich dieses Brennen spürte, war die Angst, die ich seit der Geburt meiner Tochter verspürt hatte, verschwunden.“

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