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Vermeiden Sie das Vormittagstief: Müde im Job? Dieses Frühstück macht Sie fit

Wirtschaft

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Schon beim ersten Meeting fallen Ihnen die Augen zu? Sie starren auf den Bildschirm, können sich kaum konzentrieren – und würden am liebsten direkt wieder ins Bett? Dann könnte der Grund dafür schon morgens auf Ihrem Frühstücksteller liegen.

Denn Toast mit Marmelade, süße Cornflakes oder ein schnelles Teilchen vom Bäcker liefern zwar kurzfristig Energie. Doch der Zuckerkick hält oft nicht lange an: Der Blutzuckerspiegel steigt schnell – und fällt kurz darauf wieder ab. Die Folgen sind Müdigkeit, schlechte Laune und ein echtes Konzentrationsloch.

Wie verbreitet solche Leistungstiefs sind, zeigt eine aktuelle britische Befragung im Auftrag des britischen Eierverbands. Dafür wurden rund 2000 Erwachsene zu ihren Frühstücksgewohnheiten und ihrer Leistungsfähigkeit im Job befragt. Unter den Teilnehmern, die morgens zu zuckerreichen Lebensmitteln griffen, berichtete etwa jeder Fünfte regelmäßig von einem Energietief am Vormittag. 41 Prozent gaben an, sich in Besprechungen nur schwer konzentrieren zu können. Einige räumten sogar ein, während der Arbeitszeit schon einmal ein Nickerchen gemacht zu haben. Auch in Deutschland greifen viele morgens zu süßen Lebensmitteln: Laut einer YouGov-Umfrage startet etwa jeder Fünfte am liebsten mit Brötchen, Croissant oder Marmelade in den Tag. Doch was gehört stattdessen auf den Frühstückstisch?

Diese Frühstücksformel hilft

Ernährungsexperten empfehlen eine Kombination aus Eiweiß, Ballaststoffen und möglichst wenig zugesetztem Zucker. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät unter anderem zu Vollkornprodukten, Nüssen und Samen. Sie liefern Ballaststoffe und können länger sättigen als stark verarbeitete Weißmehlprodukte.

Auch der Berliner Endokrinologe Professor Andreas Pfeiffer empfiehlt zum Frühstück etwa ein Müsli aus Haferflocken, Samen und Kernen, ungesüßtem Joghurt und Früchten. Eine solche Kombination lässt den Blutzucker vergleichsweise moderat ansteigen.

Diese drei Bausteine gehören auf den Teller

Ein ausgewogenes Frühstück lässt sich nach einem einfachen Prinzip zusammenstellen:

Eiweiß : Quark, Skyr, Naturjoghurt, Ei oder eine ungesüßte Sojaalternative

Ballaststoffe : Haferflocken, Vollkornbrot, Nüsse oder Samen

Obst oder Gemüse : Beeren, Apfel, Tomate, Gurke oder Paprika

Wer morgens dauerhaft müde und unkonzentriert bleibt, sollte allerdings nicht nur den Speiseplan prüfen. Auch zu wenig Schlaf, Stress oder gesundheitliche Ursachen können dahinterstecken. Im Ernstfall sollten Sie mit Ihrem Hausarzt darüber sprechen.

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