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"Verschwendete Lebenszeit": So hat unseren Lesern der "Tatort" gefallen

Unterhaltung

Aktualisiert am 15.09.2026, 16:25 Uhr

Die schauspielerische Leistung in "Tatort: König in Gelb" überzeugte die meisten unserer Leserinnen und Leser: Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) ermittelte diesmal gemeinsam mit Matthias Vogel (Andreas Lust). © NDR/Frizzi Kurkhaus

Lesedauer:4 Min.

Der "Tatort" meldete sich am Sonntag mit Kommissarin Charlotte Lindholm aus der Sommerpause zurück: In "König in Gelb" ermittelte sie unter Demenzkranken – und gemeinsam mit einem Demenzkranken. Ein gelungener Auftakt? Unsere Leserinnen und Leser sind sich in ihrem Urteil uneins.

Leserstimmen

zusammengestellt von Jakob Rondthaler Patricia Kämpf

Dieser Artikel basiert auf Zuschriften unserer Leserinnen und Leser und gibt ihre Meinungen, Einschätzungen und Fragen wieder, die sie unserer Redaktion geschickt haben. Informiere dich über die verschiedenen journalistischen Textarten.

Im ersten "Tatort" der neuen Saison ermittelte Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) – aber nicht, wie zuletzt, alleine, sondern an der Seite von Matthias Vogel (Andreas Lust). Vogel ist ein Kollege vom LKA, wurde allerdings beurlaubt, weil er an Demenz erkrankt ist. Privat besichtigte er eine Einrichtung, in die Lindholm als Kommissarin gerufen wurde: Eine Bewohnerin des sogenannten Demenzdorfs war bei einem Sturz gestorben.

Das Duo Lindholm/Vogel konnte unsere Leserinnen und Leser diese Woche überzeugen – vor allem Andreas Lust begeisterte in seiner Rolle. Doch ob der Film "König in Gelb" auch dem Thema Demenz gerecht wurde – darüber geht das Urteil unserer Leserinnen und Leser weit auseinander:

"Ein in sich stimmiger und zutiefst berührender Film. Puh, sehr ehrlich. Toll gespielt. Danke." (Annette, 60 Jahre, Berlin)

"Eigentlich war ich nie ein Fan von dieser Kommissarin, aber dieser 'Tatort' war so was von gut – allen Schauspielern nahm man ihre Rolle ab. Es war, als würde man selbst mitspielen: spannend und doch sehr einfühlsam. Die beiden Kommissare waren ein tolles Team." (Renate, 66 Jahre, Aachen)

"Von Beginn an bis zum Ende ein sehr spannender Krimi und eine super Leistung der Hauptdarsteller! Ich war begeistert!" (Karin, 64 Jahre, München)

"Dieser 'Tatort' war für mich ziemlich beklemmend und aufwühlend aufgrund der Thematik Demenzerkrankungen. Andreas Lust ist, wie auch in anderen 'Tatort'-Folgen ('Für immer und dich', 'Die ewige Welle'), ein Schauspieler für sehr spezielle Rollen und hat diese auch sehr gut dargestellt. Was mir im Zusammenhang mit dem Thema Demenz und dessen Auswirkungen allerdings sehr missfallen hat, ist die Verwendung des Liedes 'Words' von F.R. David. In der Textzeile heißt es 'Words don't come easy to me' – und das ist im Zusammenhang mit der Thematik meines Erachtens sehr unpassend." (Sascha, 55 Jahre, Neumünster)

"Eine erwartungsgemäß ruhig und empathisch spielende Maria Furtwängler und ein sensationeller und für diese Rolle filmpreiswürdiger Andreas Lust: für einen 'Tatort' in der heutigen Zeit einfach nur großartig! Das alles verbunden mit der Botschaft: Vergessen wir bitte unsere demenzkranken Mitmenschen nicht! Ein großer Dank für so viel 'echtes' Einfühlungsvermögen und die Realitätsnähe an den Regisseur und alle Darsteller. Ich bin immer noch sehr 'angefasst'." (Dagmar, 68 Jahre, Egelsbach)

"Andreas Lust war oscarreif"

"Gut gemacht, hätte durchaus noch etwas wilder zugehen können, aber endlich wieder ein Krimi – sogar mit aktuellem Bezug und ohne Lindenstraßen-Effekt! Wer hat bloß entschieden, dass der 'Tatort' zum Komödienstadl werden soll? 'Murot', 'Borowski' und so weiter – das können andere Formate deutlich besser. Die ARD-Sonntags-Crime-Time ist dafür zu schade!" (Albert, 62 Jahre, Kell am See)

"Bester 'Tatort' mit aktuellem Thema. Furtwängler und Andreas Lust haben überzeugt!" (Marianne, 63 Jahre, Lamspringe)

"Der 'Tatort' hat mir sehr gut gefallen. Das Thema Demenz wird selten in Filmen aufgegriffen, obwohl es sehr aktuell ist. Durch die oft unberechenbaren Reaktionen der Demenzkranken – besonders die des Polizisten – war er sehr spannend; gleichzeitig ging es mir auch sehr nahe, was die Krankheit mit einem Menschen macht." (Martina, 66 Jahre)

"Das Thema Demenz wird uns in Zukunft noch viel häufiger begegnen, da es immer mehr Menschen betreffen wird. Es wurde sensibel 'angefasst'. Die Schwierigkeiten, die damit für die Menschen einhergehen, wurden – obwohl es ja ein Krimi war – gut angesprochen. Der Plot war spannend und berührend zugleich. Mein Fazit: spannend und anders. Richtig gut. Danke." (Gabriele, 65 Jahre, Munster)

"Ein außergewöhnlicher und sehr spezieller 'Tatort', der den Zuschauern mental und kognitiv eine ganze Menge abverlangt hat. Die schauspielerische 'Demenz-Leistung' von Andreas Lust war oscarreif, und Maria Furtwängler war empathisch brillant." (Holger, 69 Jahre, Immenstadt i. A.)

"Ich fand diesen Film sehr spannend, informativ und berührend." (Ingeborg, 82 Jahre, Kelheim)

"Für mich war dieser 'Tatort' eine einzige Enttäuschung"

"Unverantwortlich, wie hier das Thema Demenz für einen 'Tatort' missbraucht wurde. Für mich war dieser 'Tatort' eine einzige Enttäuschung." (Gabriele, 78 Jahre, Pöcking)

"Als Begleiter/Betreuer/Pfleger meiner lieben, an Demenz erkrankten Frau möchte ich dazu sagen, dass jeder, der Informationen sucht, was auf ihn zukommt, mit den Büchern 'Lückenleben' von Katrin Seyfert und 'Dement, aber nicht bescheuert' von Michael Schmieder besser beraten wäre. Auch wenn Frau Furtwängler selbst Ärztin ist und auch ihr Vater an Demenz erkrankt war, ist so einiges weit von der Realität entfernt gewesen und erschreckt 'Unwissende' mehr, als es ihnen hilft, mit dieser so schweren Krankheit umzugehen!" (Herbert, 75 Jahre, Gudensberg)

Wollt ihr mehr über das Thema Demenz erfahren? Dann hört euch diese Folge unseres Podcasts "Xplained – Was heißt das für mich?" an und lasst uns auch gerne eine Bewertung und ein Abo da (hier bei Spotify abonnieren):

"Das Thema ist aktuell, aber der Film selbst langweilig – daraus hätte man 30 Minuten zaubern können." (Angelika, 55 Jahre, Hannover)

"Maria Furtwängler ist eine der schlechtesten Schauspielerinnen, die ich je gesehen habe, an Manieriertheit kaum zu überbieten. Sie ist mit Abstand die Kommissarin, die unbedingt in den 'wohlverdienten' Ruhestand versetzt gehört. Ist es eigentlich wahr, dass sie zu den bestverdienenden Kommissaren beim 'Tatort' gehört? Der heutige 'Tatort' wirkt konstruiert, muss man nicht gesehen haben – verschwendete Lebenszeit." (Hans, 74 Jahre, Berlin)

"Der Fall war an den Haaren herbeigezogen, und auch der Satz 'Ich sag's, wie's ist' vom Kommissar Matthias Vogel kam viel zu oft und hat echt genervt. Fazit: Der 'Tatort' war nicht gut. Nur Maria Furtwängler hat ihre Rolle sehr gut gespielt." (Marion, 61 Jahre, Waghäusel)

"Diesen 'Tatort' habe ich nur 10 Minuten gesehen. Ich mag die Darstellerin nicht, und das Thema war auch nicht meins." (Torsten, 63 Jahre, Berlin)

"Etwas langatmig und an den Haaren herbeigezogen"

"Frau Furtwängler hat bestimmt ihr Bestes gegeben, kommt aber nicht an Köln und Münster heran. Trotzdem, Hut ab." (Heiko, 66 Jahre, Rheinfelden)

"Der 'Tatort' war nicht schön und langweilig." (Manuela, 59 Jahre, Paderborn)

"Der 'Tatort' war ziemlich unrealistisch und in großen Teilen langweilig. Schade für das Team." (Heribert, 70 Jahre, Krefeld)

"Ich fand den 'Tatort' etwas langatmig und an den Haaren herbeigezogen. Spannend fand ich ihn nicht. Ich habe mich zwischendurch auch noch mit anderen Dingen beschäftigt." (Christine, 72 Jahre, Koblenz)

"Meiner Meinung nach fehlte die Spannung, zu langatmig und verworren." (Hans-Peter, 73 Jahre)

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