DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,70 % 64.764,99 USD 18:39:42 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Versteckte Zucker: Nutella fällt durch mit über 56% Zuckeranteil

Gesundheit

Zucker, Salz, Fette – und das oft unsichtbar. Verarbeitete Lebensmittel stecken voller Zusatzstoffe, die Verbraucher auf den ersten Blick nicht erkennen. Gesundheitspolitiker und Verbraucherschützer fordern deshalb mehr Transparenz in den Lieferketten und bei der Deklaration. Denn die Risiken sind real: von versteckten Kalorienbomben bis zu Schadstoffrückständen. Zucker unter Tarnnamen Nicht nur Süßwaren enthalten Zucker. Auch Ketchup, Dressings und Müsliriegel sind oft voll davon – nur unter anderen Bezeichnungen. High Fructose Corn Syrup, Dextrose oder Maltose heißen die versteckten Kalorienlieferanten. Ähnlich läuft es beim Salz: Brot, Käse und Frühstücksflocken enthalten teils hohe Konzentrationen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt maximal fünf Gramm Salz pro Tag. Das unsichtbare Fett Besonders tückisch ist das Viszeralfett. Es lagert sich in den Organen ab – auch bei schlanken Menschen. Die Folge: chronische Entzündungen, Insulinresistenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Fachärzte warnen, dass dieses Fettgewebe hormonell aktiv ist und bei Männern Testosteron in Östrogen umwandeln kann. Zur Vorbeugung empfehlen Experten ungesättigte Fettsäuren aus Olivenöl oder Nüssen. Auch die sogenannte Glukose-Diät hilft: Ballaststoffe vor Kohlenhydraten essen, um Blutzuckerspitzen zu vermeiden. Anzeige Ständige Müdigkeit oder Gelenkschmerzen können ein Anzeichen dafür sein, dass der Körper durch falsche Ernährung unter stillen Entzündungen leidet. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie mit 12 natürlichen Entzündungs-Killern aus dem Supermarkt gezielt gegensteuern können. Gratis-Ratgeber: Entzündungshemmende Ernährung jetzt anfordern Note „ungenügend“ für Nutella Öko-Test hat im Juli 21 Nuss-Nougat-Cremes untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd: Nutella und die Variante von Milka kassierten die Note „ungenügend“. Die Tester kritisierten einen Zuckeranteil von über 56 Prozent, künstliches Vanillin und Mineralölrückstände. Zwei Eigenmarken von Rewe und dm schnitten dagegen mit „gut“ ab. Doch nicht nur Zucker ist das Problem. Pestizidrückstände in Lebensmitteln können Hormonstörungen und Krebs auslösen. Verbraucher sollten Obst und Gemüse gründlich waschen, in Salzlösung oder Natron einlegen oder schälen. Rückruf-Welle im Juli Mehrere große Rückrufaktionen erschüttern den Lebensmittelmarkt: Tiefkühlbeeren: Jütro rief Bio-Beerenmischungen zurück (u.a. bei Aldi, Lidl, Netto verkauft). Verdacht auf Noroviren – schwere Magen-Darm-Erkrankungen möglich. Betroffen sind Chargen mit Haltbarkeitsdaten bis Frühjahr 2028. Getreideprodukte: Kölln stoppte „Zauberfleks Schoko“ (375g, MHD 17.04.2027). Fremdkörper könnten im Produkt sein. Gewürzmischungen: „Al-Osrah Zaatar Thymiangewürzmischung Rot“ wurde wegen nicht deklarierter Erdnussspuren zurückgerufen. Für Allergiker Lebensgefahr. Anzeige Wer nach den zahlreichen Lebensmittel-Warnungen bewusster genießen möchte, findet in diesem Leitfaden die 10 größten Zuckerfallen im Supermarkt. Erfahren Sie, wie Sie ohne Verzicht mehr Energie gewinnen und Ihre Verdauung spürbar beruhigen können. Kostenlosen Zuckerfrei-Ratgeber hier herunterladen Strengere Kontrollen gefordert Jährlich erkranken in Deutschland rund 100.000 Menschen durch Lebensmittel. Verbraucherschützer warnen vor einer Lockerung der Kontrollen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kritisierte im Sommer Pläne zur Abschaffung der Meldepflicht für Prüflabore. „Diese Meldepflicht ist eine wesentliche Lehre aus früheren Lebensmittelskandalen“, sagt Ramona Pop, Vorständin des vzbv. Ihr Wegfall erhöhe das Risiko für künftige Vorfälle. Zudem fordern die Verbraucherschützer eine Zuckersteuer, deren Einnahmen direkt in die Gesundheitsförderung fließen sollen. Neue Hoffnung aus der Forschung Parallel arbeiten Wissenschaftler an neuen Behandlungsansätzen für ernährungsbedingte Leiden. Eine im Juli veröffentlichte Übersicht im „World Journal of Stem Cells“ zeigt: Humane Nabelschnur-Stammzellen konnten in Laborstudien das Reizdarmsyndrom lindern – sie reduzierten Entzündungen und stabilisierten die Darmbarriere. Klinische Studien am Menschen stehen allerdings noch aus.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren