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Verwirrung um Krösche-Knall bei Eintracht Frankfurt

Sport

Am Mittwoch ploppten Gerüchte auf, Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche könnte als neuer Fußballchef und Nachfolger von Jürgen Klopp bei Red Bull landen. Wie wahrscheinlich dieses Szenario ist, ist allerdings umstritten. Dem "kicker" zufolge ist ein Wechsel des 45 Jahre alten Ex-Profi ins Brause-Imperium ausgeschlossen. Krösche, der zwischen 2019 und 2021 als Sportdirektor bei RB Leipzig arbeitete und dann gehen musste, soll sich mit dem heutigen Red-Bull-CEO Oliver Mintzlaff zwar längst versöhnt haben. "Aus unterschiedlichen Gründen" komme es für ihn aber nicht in Betracht, wieder bei dem österreichischen Konzern anzuheuern, heißt es. Zuvor hatte "Sport Bild" vermeldet, Krösche sei der Top-Favorit bei der Red-Bull-Suche nach dem Klopp-Nachfolger. Befeuert wurden die Spekulationen auch dadurch, dass zuletzt durchsickerte, dass der Manager wohl mehr allzu lange für Eintracht Frankfurt arbeiten wird. Serie-A-Schwergewicht AC Milan sagte Krösche zwar für diesen Sommer ab. 2027 könnte es aber zu einem Abgang kommen, schrieb "Bild". Wie reagiert Red Bull auf den Klopp-Abgang? Wie Red Bull auf den voraussichtlichen Klopp-Wechsel ins Bundestraineramt personell reagiert, ist noch offen. "Sport Bild" nannte Frankreich-Ikone Thierry Henry sowie Roger Schmidt als Kandidaten. Laut "kicker" könnte auch Florian Scholz, derzeit für kommerzielle Fragen in Red Bulls Fußball-Imperium zuständig, mehr Einfluss im sportlichen Bereich erhalten. Auch Mario Gomez könnte demnach vom Technischen Direktor zum Fußballchef befördert werden - falls er nicht Klopp zum DFB folgt. Wie es im Fachmagazin weiter heißt, wäre auch das Szenario denkbar, dass Mintzlaff Klopps Posten vorerst unbesetzt lässt, um selbst wieder mehr Einfluss auf den Sport im Red-Bull-Kosmos zu gewinnen. Zwischen Klopp und dem Bundestraineramt stehen dem Vernehmen nach aber noch zwei Verhandlungsrunden. Zunächst müssen der gebürtige Stuttgarter selbst und der DFB sich auf alle Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit verständigen. Dann muss Red Bull in Person von Mintzlaff grünes Licht geben, da Klopps Vertrag dort bis 2029 datiert ist und keine schriftlich fixierte Ausstiegsklausel enthalten soll.

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