Verwirrung um Millionen-Deal des FC Bayern
Zuletzt hieß es, der Wechsel von Mittelfeld-Juwel Noel Aseko vom FC Bayern zu Eintracht Frankfurt sei bereits in trockenen Tüchern. Ein neuer Medienbericht sät nun jedoch Zweifel daran. Der "Abendzeitung" zufolge hat sich Aseko bisher nicht für den Transfer zum Münchner Bundesliga-Konkurrenten entschieden. Auch zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt gebe es demnach noch keine Einigung. Es heißt weiter, ein Verbleib beim deutschen Rekordmeister sei immer noch eine Option, zudem auch der Wechsel zu einem anderen Verein. Auch die AS Rom aus der italienischen Serie A sowie Premier-League-Aufsteiger Hull City sollen nämlich die Fühler nach Aseko ausstrecken. Erst in zwei bis drei Wochen werde in der Causa eine endgültige Entscheidung fallen, heißt es. Zuvor hatte "Sport1" Asekos Wechsel nach Frankfurt als perfekt gemeldet. Von einem Vertrag bis 2030 sowie einer Ablösesumme im Bereich von zehn bis zwölf Millionen Euro war die Rede. Der "kicker" sowie auch die "AZ" taxieren das Aseko-Preisschild des FC Bayern auf 15 Millionen Euro. Aseko-Plan des FC Bayern geht voll auf Die Münchner hatten den heute 20-Jährigen Anfang 2025 zu Hannover 96 verliehen, um ihm regelmäßige Spielzeit zu verschaffen. Dieser Plan ging voll auf. Der Youngster schaffte bei den Niedersachsen den Durchbruch. Diese zogen nach der abgelaufenen Saison die Kaufoption in Höhe von einer Million Euro. Allerdings beorderte der FC Bayern ihn dank einer Rückkauf-Vereinbarung dann doch zurück nach München. 2,5 Millionen Euro flossen dafür nach Hannover. Landet Aseko letztlich bei Eintracht Frankfurt, wäre er nach jetzigem Stand der achte Abgang beim FC Bayern in der laufenden Transferperiode. Die Verträge von Raphael Guerreiro und Leon Goretzka wurden nicht verlängert, Leihspieler Nicolas Jackson kehrte zum FC Chelsea zurück. Außerdem gaben die Münchner Daniel Peretz (FC Southampton), Jonah Kusi-Asare (FC Fulham), Alexander Nübel (Besiktas) sowie Maurice Krattenmacher (SV Elversberg) ab.