Vettel zurück in die Formel 1? Das sagt er über ein mögliches Comeback
(Motorsport-Total.com) - Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat sich im BBC-Podcast "Chequered Flag" zu einem möglichen Comeback geäußert. Vettel sagte: "Ich bin immer offen für das, was sich vielleicht ergibt, was eine mögliche Rolle in der Zukunft angeht."
Das klingt, als könne sich Vettel tatsächlich eine Formel-1-Rückkehr vorstellen. Doch der 39-Jährige will nicht falsch verstanden werden und erklärte: "Ich verfolge das nicht aktiv. Ich spreche nicht mit Teams oder einzelnen Personen und verteile hier und da meinen Lebenslauf. Stattdessen verfolge ich das Geschehen von außen mit großer Freude und viel Vergnügen."
Vettel sagte, er fühle sich der Formel 1 nach wie vor sehr verbunden und beobachte "sehr genau", wie sich die Rennserie entwickle. "Die Zukunft des Sports liegt mir am Herzen", so der frühere Formel-1-Fahrer. Vettel interessiert sich laut eigener Aussage vor allem für "die neuen Regeln, was sich verändern könnte" und für die Nachhaltigkeitsinitiative der Meisterschaft.
Wofür sich Sebastian Vettel heute begeistert
"Natürlich sind die Themen, die mich in den letzten Jahren meiner aktiven Karriere beschäftigt haben, immer noch sehr präsent", sagte Vettel. "Und nicht nur für mich selbst und meine Kindern, sondern für uns alle und für die Zukunft des Motorsports."
Hier schließt sich für Vettel ein Kreis. Er sagte: "Bei den Projekten, die ich umgesetzt habe - einige davon waren an der Rennstrecke sichtbar, andere weniger -, denke ich sehr intensiv über meine Ideen und darüber nach, was als Nächstes kommen könnte."
Zu den sichtbaren Aktionen Vettels zählten etwa diverse Demorunden in älteren Fahrzeugen wie einem Senna-McLaren MP4/8 von 1993 in Imola oder einem Schumacher-Ferrari F2002 von 2002 in Monza. Vettel machte jedoch auch mit Umwelt-Initiativen in Japan und Brasilien auf seine Themen aufmerksam.
Familienzeit steht auf der Poleposition für Vettel
Darüber hinaus "genieße ich die Zeit, die ich habe", sagte Vettel. "Ich denke, es ist ein Privileg, mit der Familie in dieser Situation zu sein. Aber ich betreibe zuhause auch einen kleinen Bauernhof und kümmere mich darum."