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VfB Stuttgart: Bei 3:1 gegen Everton: Schon wieder Sorgen um Star Dan-Axel Zagadou

Sport

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Stuttgart – Der VfB Stuttgart bleibt auch im fünften Test der Sommervorbereitung ungeschlagen. Gegen den englischen Erstligisten Everton gewann Stuttgart am Samstagnachmittag mit 3:1. Einen Tag nach Ende des Trainingslagers am Chiemsee zeigte die Mannschaft von Sebastian Hoeneß (44) teils sehenswerten Fußball. Ein guter Abschluss der intensiven Trainingswoche – aber eine Personalie bereitet dem VfB Sorgen... Verletzungs-Sorgen bei Zagadou Innenverteidiger Dan-Axel Zagadou (27) musste in der ersten Hälfte angeschlagen vom Platz. Nicht schon wieder Zagadou! Der Franzose ist beim VfB der größte Verletzungspechvogel. In den vergangenen zwei Jahren stand der Abwehrhüne insgesamt nur 238 Minuten in der Bundesliga auf dem Platz. Sprunggelenk, Knie, Oberschenkel: Immer, wenn sich Zagadou zurück auf den Platz gekämpft hatte, machte ihm sein Körper einen erneuten Strich durch die Rechnung. Diesen Sommer schien der Franzose fit wie nie, konnte Trainings ohne Probleme absolvieren. In den Testspielen trug Zagadou sogar häufig die Kapitänsbinde – auch gegen Everton. Dann die 27. Minute: Der Innenverteidiger köpfte den Ball artistisch aus dem Strafraum. Nach der Landung fasste er sich sofort ans rechte Bein, sank mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden. Nach einer Behandlungspause versuchte es Zagadou noch kurz, musste in der 33. Minute aber vom Platz. In der Halbzeit humpelte er mit einer dicken Bandage am unteren, hinteren Oberschenkel in die Kabine. Jetzt hoffen alle, dass sich Zagadou nicht schwerer verletzt hat... Nartey bringt den VfB in Führung Deutlich besser lief die erste Halbzeit für Nikolas Nartey (26.), der bis vor einem Jahr als ähnlich verletzungsanfällig wie Zagadou galt. Der Däne durfte gegen Everton erneut auf der eigentlich ungewohnten Rechtsverteidiger-Position ran. Machte seine Sache aber wie in den bisherigen Testspielen hinten rechts sehr gut und bewirbt sich immer mehr für einen Startplatz beim Pflichtspielauftakt im Pokal in Rostock in zwei Wochen. Seine gute Leistung krönte Nartey mit dem 1:0 in der 16. Minute: Der VfB kombinierte sich vom eigenen Tor aus sehenswert nach vorne. Am Ende des Spielzugs verlagerte Milosevic stark auf Nikolas Nartey (26). Der dribbelte von rechts in den Strafraum, zog nochmal auf und traf mit seinem starken linken Fuß unhaltbar unter die Latte. In der Folge hätte der VfB das Ergebnis nach oben schrauben können. Unter anderem Jeltsch (38.), Jovanovic (41.) und Tomás (47.) verpassten das zweite Tor. Das erzielte in der 65. Minute dann Ramon Hendriks (25) – mit seinem ersten Ballkontakt! Eine Minute zuvor brachte Hoeneß sieben neue Spieler, unter anderem Undav, Demiroivc und Hendriks. Kaum auf dem Platz und schon auf der Torschützenliste: Nach einem Eckball köpfte der Abwehrspieler zum 2:0 ein. Danach traute sich auch Everton mal wieder nach vorne und konnte prompt verkürzen. Nach einem Foul vom ordentlich spielenden VfB-Ersatztorwart Fabian Bredlow (31) traf Thierno Barry (23/71.) per Elfmeter. In der 90. Minute erzielte Badredine Bouanani (21) 3:1-Endstand für den VfB. So startete der VfB: Bredlow – Mittelstädt, Zagadou, Jeltsch, Nartey – Stiller, Prömel – Führich, Tomás, Jovanovic – Milosevic

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