VfB Stuttgart: „Ein weiterer Meilenstein!„ Wehrle baut das neue VfB-Imperium
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Stuttgart – Der VfB wächst immer weiter! Auf der Mitgliederversammlung am Sonntag präsentierte Boss Alexander Wehrle (51) Rekordzahlen – mehr Umsatz, höherer Gewinn, wachsende Mitgliederzahlen. Und im Hintergrund baut Wehrle schon weiter am wachsenden VfB-Imperium. Ein großes Projekt ist dabei der Kauf des Carl-Benz-Centers. Die finalen Gespräche mit der Firma Stihl (u. a. Kettensägen) laufen. Das Gebäude liegt zwischen der MHP-Arena und der Porsche-Arena. Ein Areal mit 20.000 Quadratmetern Nutzfläche. Aktuell hat der VfB dort Räumlichkeiten angemietet, u. a. für Marketing, Fanshop, Jugendakademie und Rehawelt. In Zukunft sollen die vier verschiedenen Mitarbeiter-Standorte an der Mercedesstraße im Carl-Benz-Center zusammenkommen. Dazu ist ein VfB-Museum an dem Standort geplant. Wehrle: „Wir wollen die Geschichte des VfB erlebbar machen. Dafür ist der Kauf des Carl-Benz-Centers ein weiterer Meilenstein in der Klubgeschichte.“ Für Kauf und Umbau rechnet der VfB nach BILD-Infos mit einer Summe von knapp 50 Mio. Euro. Das Projekt soll über einen Bank-Kredit finanziert werden und sich langfristig von selbst tragen. Die Rechnung: Als Eigentümer würden die Mietausgaben für den VfB in Zukunft wegfallen. Dazu befinden sich im Carl-Benz-Center neben dem Hotel „Hilton Garden Inn“ auch zwei Restaurants sowie ein Parkhaus, das dem VfB monatliche Mieteinnahmen bescheren soll. Die Einnahmen sollen die Kosten des Kredits gegenfinanzieren. Damit sollen auch die sportlichen Ambitionen des VfB nicht gefährdet werden. Wehrle: „Das bedeutet, dass wir nicht wieder Mittel für eine dringende Modernisierung dem Sport entziehen müssen, so wie es leider in den vergangenen Jahren bei anderen Projekten unvermeidbar war.“ Ein Beispiel ist der Stadion-Umbau für die Heim-EM 2024, der rund 140 Mio. Euro kostete – und damit auch Auswirkungen auf die Transferaktivitäten des Traditionsklubs hatte. Auch das Klubzentrum wird umgebaut Im Gegensatz dazu hätte der Kauf des Carl-Benz-Centers sogar noch einen weiteren positiven Nebeneffekt. Durch den Umzug der Mitarbeiter könnte das Klubzentrum an der Mercedesstraße, ein Gebäude aus den 1980ern, ab 2029 umgebaut werden. Eine Maßnahme, die notwendig ist und dafür sorgen soll, dass der weiß-rote Klinkerbau in Zukunft als reines Sportzentrum nur den Fußballteams (Herren, Frauen, Nachwuchs) dient. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum neuen VfB-Imperium!