DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold 0,00 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber +0,36 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -3,58 % 113,43 USD 21:59:57 WTI 0,00 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,51 % 77.827,96 USD 19:33:07 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:29 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:27:29 EUR/CHF -0,32 % 0,92060 CHF 06:21:10 EUR/JPY -0,40 % 175,359 JPY 19:32:50

VfB Stuttgart nach Bayern-Klatsche gefordert: Der Sport-Tag am Freitag, den 4. September 2026

Sport

Der Sport-Tag

Mick Schumacher wechselt das Team

Mick Schumacher wechselt für seine zweite IndyCar-Saison das Team und fährt ab 2027 für Meyer Shank Racing. Das gaben der Rennstall und der 27-Jährige bekannt. Aktuell fährt der Sohn des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher für Rahal Letterman Lanigan Racing.

"Das ist eine ganz besondere Chance für mich, für die ich unglaublich dankbar bin. Ich freue mich darauf, mit dem Team zusammenzuarbeiten und gemeinsam daran zu arbeiten, was wir erreichen können", schrieb Schumacher bei Instagram.

Deutsche Athletinnen im Pech

Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Mabry hat ein Erfolgserlebnis beim Finale der Diamond League verpasst. Die EM-Dritte von Birmingham kam im Brüsseler König-Baudouin-Stadion mit 19,59 Metern auf den vierten Rang. Den Sieg sicherte sich Ex-Weltmeisterin Chase Jackson (USA) mit starken 21,14 Metern.

Auch Diskuswerferin Shanice Craft verpasste das Podium. Die 33 Jahre alte EM-Silbermedaillengewinnerin erreichte mit 62,64 m den vierten Rang. Der Chinesin Feng Bin gelang mit 67,46 der weiteste Versuch des Tages. Beim Finale der Diamond League starten die besten Athletinnen und Athleten der Saison, es gibt nur Final-Wettkämpfe. Insgesamt werden 2,24 Millionen US-Dollar Preisgeld ausgeschüttet. Jeder Sieger kassiert neben einem Diamanten als Trophäe 30.000, in den als Diamond League "Plus" ausgewählten Disziplinen sogar 60.000 US-Dollar.

Trotz 26-Punkte-Rückstand: Basketball-Stimmung begeistert Merz

Zwei Tage vor der mit großer Spannung erwarteten Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat Bundeskanzler Friedrich Merz am Abend das Auftaktspiel der deutschen Basketballerinnen bei der Heim-WM in Berlin besucht. Zusammen mit seinem neuen Sportminister Ronald Rauhe schaute sich Merz in der Uber Arena die Partie gegen Spanien an.

In der Halbzeit sprach der CDU-Chef am Mikrofon des TV-Senders ProSieben. "Es ist total entspannt. Ich bin wirklich gerne hier. Es ist eine tolle Atmosphäre im Stadion", sagte Merz. Der Kanzler war trotz des deutlichen 26-Punkte-Rückstands zur Pause begeistert: "Diese Stimmung wünsche ich mir fürs ganze Land, ich wünsche sie mir vor allem für die deutsche Olympia-Bewerbung. Das ist eine tolle Werbung. Deutschland kann was." Merz hatte Kanu-Olympiasieger Rauhe am Donnerstag zum Nachfolger von Christiane Schenderlein ernannt. Der Wechsel der CDU-Politikerin ins Gesundheitsministerium war schon vor der Sommerpause verkündet worden. In Sachsen-Anhalt wird am Sonntag der Landtag gewählt.

Vuelta: Klassiker-Experte siegt beim Tag der Ausreißer

Belgiens Radsport-Star Wout van Aert hat am Tag der Ausreißer seine erste Etappe der diesjährigen Spanien-Rundfahrt gewonnen. Der Klassiker-Spezialist setzte sich nach 192,8 Kilometern von Almunecar nach Loja vor dem Franzosen Valentin Paret-Peintre durch. Das Duo hatte sich rund vier Kilometer vor dem Ziel aus einer neunköpfigen Fluchtgruppe abgesetzt. Dritter wurde van Aerts britischer Teamkollege Matthew Brennan, der bereits drei Etappen gewonnen hatte.

In der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen auf den vorderen Plätzen. Der Spanier Enric Mas, der die Führung nach dem Ausfall von Tadej Pogacar übernommen hatte, liegt noch immer 1:45 Minuten vor dem viermalige Vuelta-Sieger Primoz Roglic. Dritter ist der Österreicher Felix Gall mit einem Rückstand von 2:06 Minuten auf Mas.

Morgen steht die nächste schwere Bergankunft auf dem Programm. Der Gesamtführende Mas geht als Favorit auf den 154,9 Kilometer langen Weg zur Sierra de La Pandera. Der 11,8 Kilometer lange Schlussanstieg weist eine durchschnittliche Steigung von 7,5 Prozent auf.

Umstrittene Liga-Chefin hört auf

Cathy Engelbert hört zum Saisonende nach sieben Jahren als Chefin der nordamerikanischen Basketball-Profiliga WNBA auf. Die umstrittene 61-Jährige hatte den neu eingeführten Posten als Commissioner 2019 übernommen, in ihrer Amtszeit wuchs die Liga von zwölf auf jetzt 16 Teams, 2030 werden es 18 sein. "Cathy hat die WNBA durch die bedeutendste Wachstumsphase in der 30-jährigen Geschichte der Liga geführt", sagte NBA-Boss Adam Silver: "Wir sind dankbar für Cathys Führungsqualitäten und ihr unermüdliches Engagement für die Förderung des Frauenbasketballs." Die WNBA war 1996 mithilfe der NBA gegründet worden.

Engelbert war maßgeblich am neuen Tarifvertrag beteiligt, der im April nach Verhandlungen über insgesamt 17 Monate abgeschlossen wurde. Dadurch stieg das Mindestgehalt auf 270.000 US-Dollar für Rookies, der Durchschnittslohn liegt in diesem Jahr bei 583.000 (statt bisher 119.590) Dollar. Dennoch gab es wegen ihrer Führung immer wieder Kritik. Minnesota-Lynx-Star Napheesa Collier sagte in einem Interview, dass die WNBA die "schlechteste Führung der Welt" habe.

USA überrollen China zum WM-Start

Rekordchampion USA um Starspielerin Caitlin Clark hat zum Auftakt der Basketball-WM in Berlin direkt ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Titelverteidiger schlug Vizeweltmeister China im ersten Vorrundenspiel 94:61 (49:29) und baute seine lange Erfolgsserie aus. Es war für die US-Frauen auf der WM-Bühne bereits der 31. Sieg in Folge, die bislang letzte Niederlage hatte es im Halbfinale 2006 gegen Russland gesetzt.

WNBA-Star Clark (Indiana Fever) gelangen bei ihrem WM-Debüt elf Assists - ein Rekord. Die bisherige Bestmarke hatte ihre Landsfrau Alyssa Thomas als Neuling 2022 (9) aufgestellt. Clark verbuchte 14 Punkte und war gemeinsam mit Paige Bueckers sowie Rhyne Howard die Topscorerin. Für China verbuchten Luo Xinyu und Zhang Ziyu in der Max-Schmeling-Halle jeweils 13 Punkte.

Der elfmalige Weltmeister USA ist Topfavorit, in der deutschen Hauptstadt winkt der fünfte Triumph nacheinander. Gelingt in Gruppe D mit China, Italien und Tschechien wie erwartet der Gruppensieg, ist der direkte Einzugs ins Viertelfinale perfekt. Die Teams auf den Plätzen zwei und drei müssen in eine Qualifikationsrunde, der Tabellenletzte scheidet aus.

Boss des FC Bayern wegen Jürgen Klopp aus dem Häuschen

Jürgen Klopp schickt sich an, die Herzen der deutschen Fußball-Fans wieder für die tief gefallene Nationalmannschaft zu begeistern - zumindest bei Herbert Hainer hat er das offenbar bereits vor seinem ersten Länderspiel geschafft. "So aktiv wünsche ich mir einen Bundestrainer", sagte der Präsident des FC Bayern in der "Bild"-Zeitung über Klopps "Deutschland-Tour" zu Vereinen und Spielern.

"Ich habe ihn vorletzten Samstag schon in Dortmund getroffen, dann Freitag bei uns im Stadion. Sonntag war er an der Säbener Straße, wo er sich mit Spielern und Vincent Kompany lange unterhalten hat. Danach hat er sich Augsburg gegen Schalke angeschaut", zählte Hainer auf. Klopps Reise ging in Mainz und Frankfurt weiter, von Süd nach Nord tourt er vor seiner ersten Kader-Nominierung am 17. September durch die Republik.

"Der enge Kontakt mit Trainern der Bundesliga-Vereine hilft, denn die sehen die Spieler jeden Tag, die können genau beurteilen, in welcher spielerischen und mentalen Verfassung die Spieler sind", sagte Hainer und erläuterte: "Der Bundestrainer hat die Spieler ja maximal vierzehn Tage zusammen und dann gehen sie wieder alle zurück zu ihren Vereinen. "Er sei der Meinung, ergänzte Hainer, "dass Jürgen Klopp eine gute Wahl ist". Warum? "Er kann Aufbruchstimmung erzeugen und Spieler mitreißen. Das ist, was wir jetzt definitiv brauchen."

WM-Revolution: Deutscher Ski-Verband offen, Österreicher stinkig

Zurückhaltende Zustimmung beim DSV, harsche Kritik vom ÖSV: Die revolutionären Pläne des Weltverbandes FIS für jährliche Weltmeisterschaften haben bei den mächtigen Ski-Landesverbänden aus Deutschland und Österreich nicht unbedingt ganz große Gegenliebe erzeugt. Der Deutsche Skiverband zeigte sich dabei zugänglicher für die geplanten Änderungen als die Nachbarn in Österreich. "Wir stehen einem zusätzlichen WM-Zyklus grundsätzlich offen gegenüber, sehen aber durchaus kritische Punkte, die in einer solchen Entscheidung sorgfältig abgewogen werden müssen. Von der sportlichen Wertigkeit und der Wirtschaftlichkeit bis hin zu den Auswirkungen auf den Weltcup und den ohnehin anspruchsvollen internationalen Kalender", sagte DSV-Vorstand Stefan Schwarzbach.

Man solle "Alpin und Nordisch nicht zwangsläufig über einen Kamm scheren, da die wirtschaftlichen, medialen und vermarktungsbezogenen Rahmenbedingungen unterschiedlich sind", sagte Schwarzbach: "Entscheidend ist für uns daher der tatsächliche Mehrwert für den Skisport insgesamt. Eine zusätzliche Weltmeisterschaft kann Chancen bieten, sollte aber nicht lediglich zusätzliche Belastungen für Athleten, Veranstalter und Verbände erzeugen."

Österreichs Skiverband stellte klar, dass er das geplante Modell eines nahezu jährlichen WM-Zyklus "aus sportlicher und strategischer Sicht" für "nicht sinnvoll" erachtet: "Eine nahezu jährliche Austragung birgt aus ÖSV-Sicht die große Gefahr einer Inflationierung und damit einer schleichenden Entwertung des sportlichen Stellenwerts einer Weltmeisterschaft und eines WM-Titels." Die Österreicher befürchten eine Entwertung der Weltcups, in denen der ÖSV mit Topveranstaltungen wie den Alpin-Rennen in Kitzbühel und Wengen oder den Tourneespringen vertreten ist

Wird vereinslose Bayern-Legende in Italien fündig?

David Alaba gehört seit dem Deadline Day dem Klub der arbeitslosen Fußballer an, ist nach Ablauf seines Vertrages bei Real Madrid auf der Suche nach einem neuen Verein. Wie die italienische Tageszeitung "Il Messaggero", gilt der frühere Spieler des FC Bayern bei Lazio Rom als Wunschkandidat für die Abwehr. "Der Markt für vereinslose Spieler ist noch geöffnet. Ich habe es vorgezogen, einige Plätze frei zu lassen, um solche Situationen zu beobachten", hatte Sportdirektor Angelo Fabiani zuletzt schon den Transfers einen vereinslosen Spielers wie Alaba angedeutet.

Alaba spielte von 2010 bis 2021 für den FC Bayern, gewann mit den Münchnern zweimal das Triple und insgesamt zehnmal die deutsche Meisterschaft. Nach seinem Wechsel zu Real Madrid gewann er auch mit den Königlichen den Henkelpott. Alabas Zeit in Madrid wurde aber durch viele Verletzungen erschwert. In den vergangenen beiden Jahren bestritt der 34-jährige Österreicher nur noch 18 Ligaspiele.

Preisexplosion bei DAZN verstößt wohl gegen Recht

Die extremen Preiserhöhungen beim Sport-Streaminganbieter DAZN in den Jahren 2021 und 2022 waren voraussichtlich rechtswidrig. Einen entsprechenden Hinweis hat das Oberlandesgericht (OLG) zu einer Verbandsklage des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (VZBV) in Hamm bei einer mündlichen Verhandlung gegeben. Ein Urteil will das Gericht am 18. November verkünden.

In den kommenden drei Wochen können sich betroffene DAZN-Kunden noch in ein Klageregister eintragen, um Anspruch auf Rückzahlungen anzumelden. DAZN äußerte sich nach der mündlichen Verhandlung nicht. Die Verbraucherschützer beklagen, dass die Preiserhöhungsklauseln in den Verträgen intransparent und damit unwirksam waren. Die Klage richtet sich gegen die DAZN-Mutter mit Sitz in London. Die Richterinnen des OLG schlossen sich in einer vorläufigen Bewertung dieser Sicht an. Die Begrifflichkeiten in der Klausel seien für Verbraucher nicht zu verstehen. Es sei für die Kunden nicht nachvollziehbar gewesen, in welchem Verhältnis die Formulierungen über veränderte Marktbedingungen zu den dann erfolgten zum Teil extremen Preiserhöhungen standen, so die Vorsitzende Richterin Adrienne Siemers.

Tifosi frohlocken: Ferrari diktiert Auftakt in Monza

Ferrari hat einen perfekten Auftakt ins Formel-1-Heimspiel von Monza erwischt. Im 1. Freien Training für den Großen Preis von Italien fuhr Charles Leclerc im roten Auto die schnellste Runde, sein Teamkollege Lewis Hamilton belegte Rang zwei. Die Scuderia spendiert ihren beiden Piloten für das Rennen am Sonntag (15 Uhr/Sky) eine neue Motoren-Ausbaustufe. Die ersten Übungsrunden nährten die Hoffnung der Tifosi auf einen emotionalen Heimsieg. Trainingsdritter wurde Mercedes-Fahrer George Russell. Sein Teamkollege Kimi Antonelli, der als WM-Spitzenreiter in seiner Heimat antritt, musste sich mit Rang fünf hinter Red-Bull-Pilot Liam Lawson begnügen. Nico Hülkenberg steuerte seinen Audi auf Platz 13.

In der WM-Gesamtwertung führt Antonelli mit 59 Punkten Vorsprung auf Teamkollege Russell und Hamilton. Dieses Polster ist jedoch in Gefahr, weil der Silberpfeil-Jungstar wegen eines unerlaubten Motorenwechsels vom Ende des Feldes starten muss. "In gewisser Weise hilft es, den Druck zu nehmen. Obwohl ich natürlich viel lieber um die Pole Position kämpfen und von vorn starten würde. Aber irgendwie fühle ich mich dadurch etwas entspannter für das Wochenende", sagte Antonelli.

Bryan Zaragoza schweigt lieber zum FC Bayern

Bryan Zaragoza ist offenbar froh, dass er das Kapitel FC Bayern einmal mehr hinter sich gelassen hat - zumindest für eine weitere Saison. "So wie in Spanien fühle ich mich nirgendwo", deutete der 24-Jährige auf seiner Antritts-PK bei Espanyol Barcelona an, dass er sich in München nicht sehr wohlgefühlt hat. Anschließend wollte der Spanier nachlegen, biss sich aber auf die Zunge. "Und am Ende ... besser, ich schweige dazu", verkniff er sich einen Rückblick auf seine Zeit an der Säbener Straße.

Oft war Zaragoza in den letzten Jahren ohnehin nicht in München. Der Flügelspieler kam nie richtig beim Rekordmeister an, absolvierte insgesamt nur sieben Bundesligaspiele für den deutschen Branchenprimus. Schon ein halbes Jahr nach seiner Ankunft wurde er an Osasuna verliehen. 2025/26 verbrachte er bei Celta Vigo und der AS Roma. Nun geht es beim "kleinen Barcelona" weiter.

"Ich bin sehr glücklich, dort zu sein, wo ich sein will. [...] Ich fühle keinen Druck. Ich bin hier, um meinen Job zu machen und alles für Espanyol zu geben. Ich brauche Stabilität und muss Zeit bei nur einem Verein verbringen. Dafür ist Espanyol ideal", deutete der Spanier zudem an, dass ihm die permanenten Leihgeschäfte mächtig gegen den Strich gingen.

Toni Kroos wundert sich über Bayer Leverkusen

Kein Bundesligist investierte in diesem Sommer mehr Geld in neue Spieler als Bayer Leverkusen. Durch einen Doppelschlag am Deadline Day mit Moussa Diaby und Guela Doue krönten sich die Rheinländer noch vor dem FC Bayern und Borussia Dortmund zum "Einkaufs-Meister". Insgesamt wurden fast 160 Millionen Euro in Neuzugänge investiert. Und doch herrscht unterm Bayer-Kreuz nicht die beste Laune. Die peinliche Auftaktpleite bei Aufsteiger SV Elversberg (2:3) hat ebenso Spuren hinterlassen wie die Posse um den zwischenzeitlich angezählten Mittelfeld-Routinier Robert Andrich.

Auch Toni Kroos konnte die Entwicklungen bei seinem Ex-Klub nicht so recht nachvollziehen. "Ich fand es ein komisches Transferfenster von Leverkusen, muss ich sagen. Es war auch eine komische Kommunikation irgendwie", merkte der 36-Jährige in seinem Podcast "Einfach mal Luppen" kritisch an. Was dem Weltmeister von 2014 besonders sauer aufgestoßen ist: "Du rasierst Rob Andrich komplett, um gleichzeitig aber auf der Position zwei Spieler zu verkaufen." Ein weiterer Punkt, der Kroos nicht gefiel, waren die vielen Trainerwechsel bei Bayer nach dem Abschied von Xabi Alonso. Aktuell hat dessen Landsmann Carles Martinez das Sagen.

"Für mich stand da schon immer Konstanz oder eine gewisse Unaufgeregtheit in Leverkusen. Gefühlt ist diese weise Entscheidungsfindung in dem letzten Jahr so ein bisschen abhandengekommen. Ich finde das keine überragende Entwicklung", legte er den Finger in die Wunde.

Showman Monfils verabschiedet sich mit Liebeserklärung

Zwei Tage nach seinem 40. Geburtstag scheitert Gaël Monfils in der zweiten Runde am jungen US-Amerikaner Learner Tien. Damit endet die Grand-Slam-Laufbahn des früheren Weltranglistensechsten. Beim Abschied verteilt der Franzose noch eine charmante Spitze.

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Tennis-Showman Monfils verabschiedet sich mit Liebeserklärung

Kompany reagiert auf überraschenden Transfer-Bericht

Ein Wunschtransfer, den ihm der FC Bayern untersagte? Vincent Kompany lachte laut. "Also, das hast du dir aus der KI-Wolke geholt, diese Information", sagte der Münchner Trainer angesprochen auf einen "Bild"-Bericht gut gelaunt, bevor er dann doch noch ernst wurde: "Ich bin total überrascht, dass das überhaupt irgendwo in die Welt ging, weil ich nicht einmal aufgestanden bin mit diesem Gedanken."

"Normalerweise", führte der Belgier aus, würde er entsprechende Meldungen nicht kommentieren, "was wir intern besprechen, ist letztendlich eine interne Sache." Dass ihm nun aber zu einer laut Kompany erfundenen Geschichte Fragen gestellt würden, sei "ein bisschen Wahnsinn", meinte der 40-Jährige: "Du denkst, wo kommt das her, diese Geschichte? Und trotzdem wird das ein Thema."

Kompany nahm dabei auch Bezug auf einen älteren Bericht aus der Türkei, wonach sich Jamal Musiala mit Galatasaray auf einen Wechsel geeinigt habe. Damals musste der Klub aus Istanbul dies sogar dementieren. Man habe, mahnte Kompany, "gemeinsam die Verantwortung, dafür zu sorgen, dass die Wahrheit auch im Mittelpunkt bleibt. Deswegen ist die Frage vielleicht auch nicht so schlecht, aber es ist trotzdem überraschend."

Brisante Klausel bei neuem BVB-Star durchgesickert

Kurz vor Ende der Transferphase verpflichtet Borussia Dortmund doch noch einen Ersatz für den verletzten Giannis Konstantelias. Hierfür leiht der BVB Ethan Nwaneri vom Arsenal FC aus. Dafür mussten die Bosse offenbar jedoch einer Klausel zustimmen, die den Klub bereits im letzten Jahr kalt erwischt hat.

Wie Fabrizio Romano bei "Caughtoffside" berichtet, haben sich die Gunners eine Rückholklausel in den Leihvertrag einbauen lassen. Der englische Meister hat somit die Möglichkeit, im Januar eine Rückkehr von Nwaneri anzufordern. Allerdings hat sich der BVB laut "Sky" zumindest ein wenig absichern können. Sollte Nwaneri tatsächlich vom Arsenal FC eingezogen werden, würden für den BVB keinerlei Kosten für die Leihe anfallen. Zudem soll eine Deadline verankert sein, sodass dem BVB genug Zeit bliebe, um auf dem Transfermarkt nach Ersatz Ausschau zu halten.

Bei den BVB-Fans kommen bei einer Rückholklausel unweigerlich Erinnerungen an Innenverteidiger Aaron Anselmino hoch. Diese kam im Vorjahr aus Chelsea und spielte sich mit seinem mutigen Verteidigungsstil in die Herzen der schwarzgelben Anhänger. Im Januar dann holte Chelsea Anselmino zurück, nur um ihn an Partnerklub Racing Straßburg weiterzuverleihen. Dort wurde Anselmino, der bei seinem BVB-Abschied in Tränen ausgebrochen war, allerdings nicht glücklich.

Nach Doppelfehler verliert Tennisstar völlig die Nerven

Francisco Cerúndolo liegt gegen Jan-Lennard Struff mit 1:2 Sätzen hinten und verliert die Kontrolle. Der Argentinier zerstört seinen Schläger nach einem Doppelfehler. Dann dreht er die Partie doch noch.

0:46

Nach Doppelfehler verliert Tennisstar völlig die Nerven

Union Berlin zieht später als geplant aus Alter Försterei aus

Fußball-Bundesligist Union Berlin wird wegen des bevorstehenden Ausbaus seines Stadions später aus der Alten Försterei ausziehen als ursprünglich geplant. Statt im Sommer 2027 wird der Klub nun wohl erst Ende Dezember desselben Jahres ins Berliner Olympiastadion, der Heimstätte von Zweitligist Hertha BSC, umziehen. Dies bestätigte Präsident Dirk Zingler im Rahmen der Mitgliederversammlung am Donnerstag.

"Wegen des Artenschutzes haben wir uns entschieden, erst im Winter 2027 abzureißen und nicht bereits im Sommer, um die Schutzbedürftigkeit von Arten und auch von Natur wirklich zu berücksichtigen", sagte Zingler im Interview mit dem rbb. Weil zudem auch einzelne Bauwerke durch ein Tunnelsystem unterirdisch miteinander verbunden werden sollen, dauere die Bauzeit ein halbes Jahr länger, so Zingler.

Zur Spielzeit 2029/30 will der Klub dann in seine Heimstätte zurückkehren, die nach dem Ausbau eine Kapazität von 40.000 Zuschauern haben soll. Derzeit finden 22.012 Zuschauer in der Alten Försterei Platz. Noch offen ist, wo die Bundesliga-Frauen von Union ihre Heimspiele während des Ausbaus austragen werden.

Vögel auf dem Netz: Schiedsrichter macht Tennisstar fassungslos

Bei den US Open dominiert Daniel Medwedew sein Match gegen Sebastian Gorzny nach Belieben. Dann landen zwei Vögel mitten im Ballwechsel auf dem Netz. Die Entscheidung des Schiedsrichters passt dem Russen gar nicht.

1:08

Vögel auf dem Netz: Schiri macht Medwedew fassungslos

Was wird aus Leroy Sané? Trainer-Legende fällt hartes Urteil

Dass Leroy Sané nach seinem Wechsel zu Galatasaray trotzdem noch regelmäßig von Bundestrainer Julian Nagelsmann nominiert wurde, sorgte in Fußball-Deutschland für heftige Diskussionen. Ex-Bundesliga-Trainer Peter Neururer ist sich sicher, dass der Ex-Schalker unter Jürgen Klopp keine Chance im DFB-Team hat.

Der ehemalige Cheftrainer des FC Schalke 04 und VfL Bochum betonte, dass die Chance für Sané auf eine Berufung in die Nationalmannschaft "ganz, ganz schlecht" stehen. "Kloppo wird nach dem Leistungsprinzip gehen. Ich liebe diesen Spieler, diesen Spielertypen. Der könnte auf Augenhöhe mit Messi spielen. Aber: Wann hat er das zum letzten Mal gezeigt?", erklärte der 71-Jährige bei "45 – Die Fußball-Halbzeit auf Sport1".

Bessere Chancen auf eine Nominierung von Klopp räumt der Kult-Coach da schon Leon Goretzka ein, der sich nach seinem Vertragsende beim FC Bayern jüngst Aston Villa anschloss. Er sei davon überzeugt, dass, "wenn Leon gesund bleiben sollte, er bei Aston Villa seine Leistung bringen wird", so Neuruer: "Diese Leistung, die er bringen kann, dürfte ausreichend dafür sein, um wieder in die Nationalmannschaft zurückzukommen."

Zverev-Rivale sorgt sich nach "Flecken vor den Augen"

Wieder ein großer Konkurrent weniger für Alexander Zverev auf dem Weg zum erhofften zweiten Grand-Slam-Titel: Mit Félix Auger-Aliassime ist einer der Mitfavoriten bereits in der zweiten Runde der US Open ausgeschieden. Der an Position drei gesetzte Kanadier musste sich mit offensichtlichen körperlichen Problemen dem ungesetzten Karen Chatschanow geschlagen geben.

"Ich habe mich einfach nicht wohlgefühlt, mir war schwindelig, ich sah Flecken vor den Augen und konnte mich nicht erholen", sagte Auger-Aliassime und kündigte an, sich untersuchen zu lassen: "Ich dachte, es würde vielleicht vorbeigehen, aber das war nicht der Fall."

Nach etwas mehr als drei Stunden war das 7:6 (7:5), 3:6, 2:6, 2:6 aus Sicht von Auger-Aliassime besiegelt. Im vergangenen Jahr hatte der Kanadier auf seinem Weg ins Halbfinale noch Zverev ausgeschaltet, diesmal lief es von Beginn an nicht rund. Neben Auger-Aliassime ist auch der an Position vier gesetzte Novak Djokovic bereits nicht mehr im Turnier.

Deutlich besser lief es für Taylor Fritz. Der US-Hoffnungsträger und Finalist von 2024 machte mit dem Italiener Mattia Bellucci beim 6:0, 6:1, 6:1 kurzen Prozess.

Eva Lys bekommt tüchtig "auf die Schnauze"

Eva Lys blickte zunehmend ratlos ihren Schlägen hinterher, die einfach zu häufig im Aus landeten - von einer Sensation war die Tennisspielerin an diesem Abend in New York ein gutes Stück entfernt. Gegen die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verlor Lys eine einseitige Partie mit 0:6, 2:6. Nach dem Aus von Tatjana Maria zuvor schaffte es somit keine deutsche Frau in die dritte Runde der US Open.

"Ich war immer einen Ticken zu spät und deswegen nicht so aggressiv wie ich sein wollte", sagte Lys: "Diese fünf bis zehn Prozent machen einfach den Unterschied. Deswegen fand ich es eigentlich sehr gut, dass ich auf die Schnauze bekommen habe, weil ich weiß, woran ich arbeiten kann."

Nach ihrem erlösenden Erstrundensieg gegen die Qualifikantin Gabriela Knutson inmitten einer schwierigen, von Verletzungen geprägten Saison war die 19 Jahre alte Russin deutlich zu stark für Lys. Nach nur 63 Minuten war ihr Aus besiegelt.

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