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VfB Stuttgart: Nach Chema-Abgang! Hoeneß hat jetzt ein Sechser-Problem

Sport

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Stuttgart – Der Last-Minute-Verkauf von Chema (21/für rund 25 Mio. Euro zu Brighton) füllt zwar die Kassen. Dafür hat der VfB jetzt ein Sechser-Problem, das Trainer Sebastian Hoeneß (44) dringend lösen muss.

Dabei ist die Hierarchie im defensiven Mittelfeld klar. DFB-Star Angelo Stiller (25) ist gesetzt. An seiner Seite spielt Routinier Grischa Prömel (31), der ablösefrei aus Hoffenheim kam. Hoeneß’ Wunschspieler hat sich mit seiner Präsenz und Laufstärke auf Anhieb festgespielt. Bleibt noch Atakan Karazor (29), der sich in der vergangenen Saison mit Chema auf der Sechs abgewechselt hat. Durch den Prömel-Deal hat der Deutsch-Türke nicht nur seinen Platz im Team, sondern nach zwei Jahren auch die Kapitänsbinde an Deniz Undav (30) verloren. Der VfB hätte Karazor diesen Sommer abgegeben. Während Samsunspor (Türkei) vier Mio. Euro geboten hat, war Saudi-Klub Al-Shabab sogar bereit, fünf Mio. Euro auf den Tisch zu legen . Karazor selbst hätte sein Gehalt verdoppeln können, wollte aber beim VfB bleiben – und sagte ab.

Ganz im Gegensatz zu Chema, der mit seinem Wechsel in die Premier League die nächste Stufe auf der Karriereleiter erklimmt – und beim VfB die Kasse klingeln lässt! Im vergangenen Sommer für drei Mio. Euro von Real Madrid geholt, bringt Chema jetzt fast das Achtfache. Dabei war der spanische U21-Nationalspieler in der abgelaufenen Saison mehr Ergänzungs- als Stammspieler. Mit Stiller, Prömel und Karazor hat Hoeneß jetzt drei erfahrene Spieler für die Doppelsechs.

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