VfB Stuttgart: Noch ohne Länderspiel: Klopp hat diesen Bundesliga-Stürmer auf dem Zettel
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Stuttgart – Der Poker zwischen dem VfL Wolfsburg und dem VfB Stuttgart um VfL-Stürmer Dzenan Pejcinovic (21) wurde bis zum Schluss um die letzte Million Euro hart geführt. Der Transfer des großen deutschen Sturm-Talents kostet die Schwaben nun rund 25 Millionen Ablöse. Der Kompromiss der drei Parteien lautete am Ende: Wolfsburg hat eine Weiterverkaufsbeteiligung, Pejcinovic verzichtete in seinem Fünfjahres-Vertrag mit geschätzten 2,5 Millionen Euro Gehalt auf eine Ausstiegsklausel und Stuttgart weiß: Mit Pejcinovic bekommt der VfB einen zukünftigen deutschen Nationalspieler. Nach SPORT BILD-Informationen hat Bundestrainer Jürgen Klopp (59) den VfB Stuttgart wissen lassen, dass er Pejcinovic beim Neustart der deutschen Nationalmannschaft hinsichtlich der EM 2028 auf dem Zettel hat. Leipzig drohte den Pejcinovic-Transfer zu crashen Dass der Deal am vergangenen Wochenende plötzlich Fahrt aufnahm, hatte seine Gründe. Der FC Porto bemühte sich um den Stürmer, zudem drohte auch RB Leipzig noch beim VfB-Deal dazwischenzugrätschen, nachdem der Transfer von Fisnik Asllani (24) aus Hoffenheim im letzten Augenblick gescheitert war. Die TSG Hoffenheim bestätigte am Freitagabend, dass der fast sichere 25-Millionen-Euro-Deal in allerletzter Sekunde abgesagt wurde. Grund: Bedenken nach dem Medizincheck am Donnerstag. RB stieg bei Pejcinovic aber nicht mehr aktiv in das Werben ein. Obwohl RB-Manager Marcel Schäfer (42) den Stürmer, den er einst selbst nach Wolfsburg geholt hatte, zu Beginn des Sommers als möglichen Transfer-Kandidaten auf der Liste hatte. Nachdem der Asllani-Wechsel platzte, wurde RB-intern entschieden, dass kein neuer Mittelstürmer geholt wird. Stattdessen sucht Leipzig einen Flügelspieler als Ersatz für Yan Diomande (19/zu Real Madrid). Stuttgart war dagegen bis zuletzt an Pejcinovic dran geblieben. VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth (47), Trainer Sebastian Hoeneß (44) und Sportdirektor Christian Gentner (40)sollen sich in den vergangenen drei Monaten mit regelmäßigen Anrufen und WhatsApp-Nachrichten intensiv um den Stürmer bemüht und ihm versichert haben, dass der Transfer am Ende klappen wird. So ließ der Angreifer beim VfL keinen Zweifel daran, dass er nach Stuttgart will. Für die Schwaben ist es auch finanziell ein guter Deal: Der VfB hatte sich anfangs auch für Stürmer Nicolò Tresoldi (21), der ebenfalls auf der Klopp-Liste steht, interessiert. Der Brügge-Stürmer wäre allerdings nicht für eine Transfersumme unter 30 Millionen Euro zu haben gewesen. Für Pejcinovic zahlt der VfB nun deutlich weniger. Mit Pejcinovic ist nach Leo Sauer (20) für die Offensive sowie Grischa Prömel (31) der dritte Wunsch nach Verstärkung von Trainer Hoeneß erfüllt worden.