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VfB Stuttgart: Undav-Hacke und Fallrückzieher: VfB schlägt Heidenheim mit zwei Klopp-Stars

Sport

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Weinstadt – Der VfB Stuttgart gewinnt in Bestbesetzung das erste Testspiel der XXL-Länderspielpause am Freitagnachmittag mit 3:0 gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß (44) überraschte vor Anpfiff und schickte alle verfügbaren Top-Stars auf den Rasen.

Auch die von Bundestrainer Jürgen Klopp (59) nominierten Maximilian Mittelstädt (29) und Finn Jeltsch (20) standen für den VfB auf dem Platz. Das Abwehr-Duo ist für die beiden Partien gegen Serbien (1. Oktober, 20.45 Uhr) und Griechenland (4. Oktober, 20.45 Uhr) in den Kader berufen. Gegen Heidenheim spielten beide Klopp-Stars trotzdem für den VfB und zeigten bis zu ihrer Auswechslung in der Halbzeit eine souveräne Leistung.

Karazor trifft nach Undav-Hacke

In Stuttgarts Offensive durfte der von Klopp nicht nominierte Deniz Undav (30), der sich zuletzt beim VfB zu defensiv eingesetzt fühlte, in der Sturm-Mitte beginnen. Der beste deutsche Torjäger der vergangenen Saison war in viele Spielzüge eingebunden. Zu Torchancen kam er allerdings nicht. Dafür bereitete er Stuttgarts Führung sehenswert vor (42.). Jamie Leweling (25) tankte sich stark auf der linken Seite durch. Seine flache Hereingabe leitete Undav per Hacke auf VfB-Abräumer Atakan Karazor (29) weiter. Der Ex-Kapitän traf aus rund zwölf Metern trocken in die linke Ecke.

Ein besonderer Treffer für Karazor. In der Liga kam der degradierte Sechser zuletzt nicht zum Zug, stand in dieser Saison sogar noch keine einzige Minute in einem Pflichtspiel auf dem Platz. Die VfB-Verantwortlichen lobten immer wieder Karazors kämpferische Einstellung und stellten ihm baldige Spielzeit in Aussicht. Sportboss Fabian Wohlgemuth (47) sagte nach dem Spiel über Karazor: „Natürlich habe ich mich für ihn gefreut, er war immer anspielbar und präsent im Zentrum.“

Assignon mit Fallrückzieher-Traumtor

In der zweiten Halbzeit traf Stuttgart erneut sehenswert – und wieder durch einen Spieler, der in der Liga noch ohne Einsatzminute ist. Rechtsverteidiger Lorenz Assignon (26) tauchte in der 72. Minute plötzlich im Strafraum auf und verwandelte eine Leweling-Flanke per perfektem Fallrückzieher in den Winkel. Für den Franzosen war es der erste Einsatz in dieser Saison. In der Sommerpause war Assignon an der Schulter operiert worden und seitdem ausgefallen.

Ein weiterer Stuttgarter, der Werbung in eigener Sache machen konnte, war Torhüter Fabian Bredlow (31). Der Ersatzkeeper vertritt weiterhin Talent Dennis Seimen (20/Aufbau nach Oberschenkelverletzung). In der ersten Halbzeit rettete er den VfB zweimal stark vor dem Rückstand (4. und 25. Minute).

Kurz vor Schluss traf Jeff Chabot (28) zum 3:0-Endstand, die Vorarbeit leistete erneut Flügelspieler Leweling.

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