VfB Stuttgart wohl vor Transfer-Doppelschlag
Der VfB Stuttgart hat in den letzten Jahren eine gewaltige Entwicklung hingelegt. Am Sonntag präsentierten die Schwaben auf der Mitgliederversammlung ein Rekordergebnis. Für gleich zwei Transfers will man nun offenbar die Taschen aufmachen. Wie die "Bild" berichtet, bahnt sich beim VfB Stuttgart ein Doppelschlag auf dem Transfermarkt an. Bei Angreifer Dzenan Pejcinovic vom VfL Wolfsburg und Leo Sauer von Feyenoord Rotterdam könnte es demnach schon bald konkret werden. Der Aufsichtsrat des Pokalfinalisten habe die nötigen Millionen bereits freigegeben. Insgesamt liegt das Volumen der beiden Deals wohl bei rund 30 Millionen Euro. Der Löwenanteil davon würde auf Pejcinovic entfallen, der im Ländle schon länger als Wunschlösung für das Sturmzentrum gilt. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hatten die Stuttgarter ihr Angebot kürzlich auf 20 Millionen Euro plus mögliche Bonuszahlungen erhöht. Noch ist aber offenbar keine endgültige Lösung mit dem VfL Wolfsburg gefunden. In der Autostadt soll der Wunschpreis bei 25 Millionen Euro liegen. VfB Stuttgart erzielt Millionen-Gewinn Flügelstürmer Sauer wäre wohl deutlich günstiger. Die "Bild" nennt beim slowakischen Nationalspieler ein Preisschild von rund zehn Millionen Euro. Um den 20-Jährigen bemühen sich aber demnach auch die TSG 1899 Hoffenheim und Benfica. Komplett freie Hand auf dem Transfermarkt haben die VfB-Bosse um Sportvorstand Fabian Wohlgemuth dem Bericht zufolge aber nicht. Die Bewilligung der Millionen-Einkäufe sei an die Bedingung geknüpft, dass im Sommer noch eigene Transfererlöse erzielt werden. Vor allem Bilal El Khannouss galt zuletzt als Verkaufskandidat. Auch um Angelo Stiller hat es immer wieder Spekulationen gegeben. Laut "Bild" liegt in Stuttgart für beide Top-Spieler allerdings derzeit kein konkretes Angebot auf dem Tisch. Vorstandschef Alexander Wehrle hatte den VfB-Mitgliedern am Sonntag hervorragende Zahlen präsentiert. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die ausgegliederte VfB Stuttgart 1893 AG einen Gesamtertrag von 383,6 Millionen Euro, der Gewinn nach Steuern lag bei 22,5 Millionen Euro. Zugleich wuchs das Eigenkapital auf 83,4 Millionen Euro.