DAX +0,79 % 25.379,70 Pkt 10:25:26 MDAX +0,88 % 30.139,75 Pkt 10:25:25 Euro Stoxx 50 -0,11 % 6.109,55 Pkt 10:25:15 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold -0,68 % 4.010,80 USD 10:30:21 Silber -1,60 % 53,24 USD 10:30:16 Brent -4,17 % 110,98 USD 10:30:19 WTI +0,13 % 101,89 USD 10:30:19 Bitcoin -0,59 % 79.535,12 USD 10:40:21 EUR/USD -0,69 % 1,11410 USD 10:39:42 EUR/GBP -0,21 % 0,83670 GBP 10:40:24 EUR/CHF -0,10 % 0,92320 CHF 10:40:25 EUR/JPY -0,15 % 175,651 JPY 10:40:26

Vier Tonnen schweres Schrottteil von SpaceX-Rakete auf Mond eingeschlagen

Wissenschaft

Eine Mischung aus Sonnenaktivität und Schwerkraft lenkte ein tonnenschweres Bauteil aus der Bahn. Für die Nasa sind die Folgen des Aufpralls mehr als nur eine Randnotiz.

Ein vier Tonnen schweres Schrottteil einer SpaceX-Rakete ist Wissenschaftlern zufolge auf dem Mond eingeschlagen. Die in Chile ansässige Europäische Südsternwarte (ESO) teilte am Mittwoch mit, dass sie mit Hilfe ihres hochentwickelten Very Large Telescope (VLT) entsprechende "Spektrallinien" entdeckt habe. Der Aufprall habe sich genau so ereignet wie erwartet.

Einschlag auf dem Mond: Fotos sollen folgen

Die SpaceX-Trägerrakete Falcon 9 hatte im Januar 2025 zwei Mondlandgeräte ins All befördert. Der Raketenantrieb landete auf der Erde, die oberste Raketenstufe blieb jedoch im All. Durch "eine Mischung aus Sonnenaktivität und Schwerkraft" sei das Raketenteil von seinem berechneten Kurs abgekommen, so dass es unbeabsichtigt auf den Mond zusteuerte, sagte die zuständige SpaceX-Direktorin Julianna Scheiman vor dem Aufprall.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa sowie die südkoreanische Raumfahrtagentur hatten im Vorfeld angekündigt, mit ihren Weltraumsonden Fotos von der Einschlagstelle aufnehmen zu wollen. Bis zur Übermittlung der Bilder könnte es aber mehrere Tage dauern - eine offizielle Bestätigung von dieser Seite steht also noch aus. Die Nasa will in Zukunft eine Weltraumbasis auf dem Mond errichten, Erkenntnisse über mögliche Kollisionen mit Weltraumschrott sind deshalb wichtig.

Empfehlungen der Redaktion

Kann die Erde das Ende der Sonne überleben? Bisherige Annahme widerlegt

Warum du am 12. August in den Himmel schauen solltest

Trump-Hubschrauber kam womöglich einem Passagierflugzeug zu nahe

46.000 Teile Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn

Auf dem Mond schlagen zwar regelmäßig Meteoriten ein, Kollisionen mit Raketenteilen oder anderem Weltraumschrott sind aber selten. Schätzungen der Europäischen Weltraumbehörde Esa zufolge befinden sich derzeit mehr als 46.000 Teile Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn, die zusammen rund 17.000 Tonnen wiegen. (afp/bearbeitet von phs)

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren