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Vier Trainer, viele Nationalspieler Saisonstart in England - so deutsch ist die Premier League

Sport

Wenn Meister Arsenal am Freitagabend gegen Aufsteiger Coventry City die neue Saison in der Premier League eröffnet, könnte ein deutscher Nationalspieler im Fokus stehen: Kai Havertz scheint die Nummer eins zu sein im Angriff bei den "Gunners". DFB-Teamkollege Malick Thiaw ist bei Newcastle United sogar neuer Kapitän. Und vier von 20 Coaches in der Premier League sind Deutsche. Ein Überblick darüber, wie deutsch die Premier League in der Saison 2026/27 ist. Die Trainer Fast die Hälfte der Klubs wechselte zur anstehenden Saison den Trainer, in England meist der sogenannte Teammanager. Zwei deutsche Trainer waren schon dabei, zwei kommen dazu. Nach einjähriger Pause kehrt Marco Rose als Chefcoach zurück - beim AFC Bournemouth. Der Klub steckt Vertrauen in Rose, der einen Vertrag bis 2029 erhält. Der ehemalige Leipziger, der auch schon Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund trainierte, tritt ein schweres Erbe an: Vorgänger Andoni Iraola führte die "Cherries" ins internationale Geschäft. Außerdem übernimmt Matthias Jaissle den Trainerposten bei Newcastle United. Eddie Howe hatte die "Magpies" ein wenig überraschend im Sommer verlassen, was den Umbruch im Norden Englands nochmal größer macht. Alleine für die Mittelfeldstars Sandro Tonali (Tottenham Hotspur) und Bruno Guimaraes (FC Arsenal) kassierte Newcastle beinahe 200 Millionen Euro Transferablöse. Jaissle, zuletzt in Saudi-Arabien aktiv, gilt als vielversprechender Fußballehrer. Der Klub schwärmte bei der Vorstellung von "einem der angesehensten jungen Trainer". Für Brighton-Coach Fabian Hürzeler geht es bereits in sein drittes Jahr in der Premier League. Auch Trainer Daniel Farke ist in England aktiv. Mit drei Aufstiegen in den vergangenen Jahren gilt er als erfolgreichster ausländischer Coach der englischen Championship: Er führte Norwich City zweimal in die Premier League zurück, 2025 feierte er den Aufstieg mit Leeds United. Vielleicht noch größer anzurechnen ist ihm der Klassenerhalt mit Leeds in der vergangenen Saison. Die Superstars Mit seinem Wechsel von Bayer Leverkusen zum FC Liverpool wurde Florian Wirtz im vergangenen Sommer zum teuersten Transfer in der Geschichte der Bundesliga (bis zu 150 Mio. Euro). Die hohen Erwartungen konnte Wirtz bislang noch nicht erfüllen, auch wenn die zweite Saisonhälfte deutlich besser lief. Unter dem neuen Coach Iraola soll der Durchbruch gelingen. DFB-Kollege Kai Havertz wurde mit dem FC Arsenal vergangene Saison Meister und steht nun in seiner vierten Saison für die Londoner auf dem Platz. Sein Startelf-Einsatz bei der Saisoneröffnung im Community Shield gegen Manchester City (3:0, u.a. Treffer Havertz) lässt erahnen, dass der 27-Jährige momentan die Nummer eins im Angriff der "Gunners" ist – vor Victor Gyökeres. Das Ziel ist klar: Titelverteidigung. Spieler im Fokus Neuer Trainer, neuer Beginn? Für Nick Woltemade geht die Zeit in der Premier League gewissermaßen noch mal neu los. Der Umbruch im Team könnte ihm eine neue Rolle bescheren. Das gilt auch für Teamkollege Malick Thiaw, den der neue Trainer Jaissle überraschend zum Kapitän ernannte. Neben Woltemade und Thiaw, die beide im WM-Kader standen, dürfte auch Kevin Schade einer sein, den sich der neue Bundestrainer Jürgen Klopp ganz genau ansehen wird. Schade hat sich in Brentford etabliert, das Team spielt erfrischenden Offensivfußball – kürzlich eindrucksvoll unter Beweis gestellt beim 7:0-Testspielsieg gegen Eintracht Frankfurt, inklusive Treffer von Schade. Anton Stach zählt für Trainer Farke zu den Schlüsselspielern bei Leeds United. Stach ist Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld und erzielte in der vergangenen Saiso drei seiner fünf Treffer per direktem Freistoß. Drei Länderspiele hat Stach bereits auf dem Konto, zwei davon unter Hansi Flick. Nun will er sich unter Klopp wieder einen Platz im DFB-Team erkämpfen. Spieler unter dem Radar Insgesamt acht weitere deutsche Profis spielen in der Premier League, vor allem für die kleineren Klubs. Das sind:

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