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Viertelfinaleinzug reicht für Sprung auf Platz eins der Weltrangliste

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Alexander Zverev spielt doch Turnier in Wien - Viertelfinaleinzug reicht für Sprung auf Platz eins der Weltrangliste

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Nach kurzer Pause ist Alexander Zverev zurück auf der Tennistour - und könnte beim Turnier in Wien bereits den Sprung auf Rang eins der Weltrangliste perfekt machen. Anders als die ATP zunächst berichtet hatte, reicht dem Hamburger trotz des kürzlich verpassten Turniersiegs in Shanghai in Österreichs Hauptstadt ein Viertelfinaleinzug, um am 2. November erstmals das Herren-Ranking anzuführen.

Das nächste große Karriereziel dicht vor Augen präsentierte sich Alexander Zverev bester Laune. "Ich liebe es, hier zu spielen, finde die Stadt wunderschön und fühle mich wohl", sagte der US-Open-Sieger nach seiner mit Spannung erwarteten Ankunft in Wien. Dort will Zverev knapp fünf Monate nach seinem ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open nun auch den Sprung auf Platz eins der Weltrangliste perfekt machen: mit dem Einzug ins Viertelfinale.

Am Montag trifft Zverev in der ersten Runde auf Martín Landaluce aus Spanien. Sollte sich der Favorit durchsetzen, braucht er danach nur noch einen weiteren Erfolg, um sich seinen Karrieretraum schon Anfang November zu erfüllen.

Der Grund: Das anschließende Hallen-Masters in Paris findet in diesem Jahr eine Woche später statt als 2025 - und so verliert Vorjahressieger Sinner schon nach der Wiener Turnierwoche seine 1000 Weltranglistenpunkte.

"Es ist für uns ein Märchen, dass er in Wien Nummer eins werden kann", frohlockte der Turnierdirektor Herwig Straka im "ORF", denn danach hatte es zuletzt nicht unbedingt ausgesehen. Müde und ausgelaugt hatte sich Zverev nach seinem Halbfinalaus in Shanghai gefühlt und eine Pause angekündigt. Diese aber fiel kurz aus - und so kann nun das Turnier in Österreichs Hauptstadt zur Krönungsmesse werden.

Dass Zverev das Tennisjahr als Nummer eins beenden wird, steht nach dem Saisonaus des verletzten Italieners ohnehin bereits fest, derzeit geht es nur noch um die Frage, wann Zverev vorbeizieht.

Zverev nach Tennis-Pause erholt

"Ich habe fünf Tage frei genommen, habe ein bisschen Golf gespielt, habe wirklich den Tennisschläger gar nicht angefasst. Und das hat mir sehr, sehr gutgetan", erklärte Zverev nun bei "RTL/Sky". "Es gibt schon etwas, wenn man die großen Ziele in der Karriere auch erreicht. Das ist etwas, worauf man gefühlt seit 20 Jahren hinarbeitet."

Nach seinem Halbfinalaus in Shanghai gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina hatte er erklärt, müde zu sein und eine Pause einlegen zu wollen.

Der Hamburger, der sich nach seinem Triumph in Paris auch bei den US Open einen Grand-Slam-Titel gesichert hatte, könnte in Wien auch noch einen weiteren Prestigeerfolg feiern: mit einem möglichen Finalsieg über Carlos Alcaraz. Alcaraz und Sinner, die er trotz seines Traumjahres beide 2026 noch nicht bezwingen konnte, seien natürlich die "zwei größten Herausforderungen im Tennis", sagte Zverev. Herausforderungen, denen sich die künftige Nummer eins der Welt gerne stellt.

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(SID)

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