Viertelmillion Euro Erneut hohe Geldstrafe für FC Bayern wegen Pyrotechnik
Nach dem massiven Einsatz von Pyrotechnik im DFB-Pokal-Finale Ende Mai zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart sind beide Bundesligisten mit Strafen von jeweils 260.000 Euro belegt worden. Diese Entscheidung hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Einzelrichterverfahren wegen unsportlichen Verhaltens der Anhänger getroffen. Unterbrechung des Pokalfinales wegen Pyrotechnik Von den Geldstrafen können beide Vereine jeweils bis zu 86.700 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, wie es heißt. Das muss beim DFB bis zum 31. Dezember dieses Jahres nachgewiesen werden. Während des DFB-Pokal-Endspiels in Berlin hatten beide Fanlager den Angaben zufolge jeweils etwa 300 pyrotechnische Gegenstände gezündet. Das Finale, das der FC Bayern mit 3:0 gewann, musste wegen der erheblichen Rauchentwicklung in der 55. Minute für drei Minuten unterbrochen werden. Nicht die erste Geldstrafe für den FC Bayern Es ist nicht die erste Geldstrafe, die der FC Bayern wegen Fehlverhaltens seiner Fans in der abgelaufenen Saison bezahlen muss. Die UEFA belegte den Rekordmeister im April mit einer Strafe von knapp 90.000 Euro, nachdem im Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid Fotografen von Fans verletzt worden waren. Im Dezember 2025 mussten die Münchner ebenfalls an die UEFA zahlen. Diesmal waren es 46.000 Euro wegen gezündeter Pyrotechnik. Außerdem musste der FC Bayern für das Heimspiel gegen Union Saint-Gilloise große Teile der Südkurve sperren. Tabellenführung und Abstiegskampf, aktuelle Spielpaarungen, Ergebnisse und Liveticker, Torjägerlisten, Laufleistung- sowie Zweikampfstatistiken und noch viel mehr: Fußball im Ergebniscenter von BR24Sport. Quelle: BR24Sport im Radio 22.07.2026 - 17:54 Uhr