DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 64.280,71 USD 08:19:27 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Visa-Regelung in den USA: USA begrenzen Aufenthalt von ausländischen Studenten und Journalisten

Welt

Die USA begrenzen die Aufenthaltsdauer von ausländischen Studenten und Journalisten. Nach neuen Visa-Regeln dürfen sich ausländische Studenten mit einem Studentenvisum künftig nicht länger als vier Jahre in den USA aufhalten. Ausländische Journalisten sollen höchstens 240 Tage bleiben dürfen. Sie können aber eine Verlängerung für weitere 240 Tage beantragen. Eine Sonderregel gilt für Journalisten aus China, ihre Visa werden demnach auf 90 Tage beschränkt. Diese neuen Regeln sollen in zwei Monaten in Kraft treten. Bisher bekamen ausländische Studenten Visa für die Dauer ihres Studiums. Für ausländische Journalisten werden Visa derzeit in der Regel für fünf Jahre gewährt. Die verschärften Regeln waren bereits im August 2025 von der US-Regierung vorgestellt worden, daraufhin waren rund 22.000 Stellungnahmen beim Heimatschutzministerium eingegangen. Die nun veröffentlichten Regelungen sind aber weitgehend gleich geblieben. Kritik von Hochschulen und Medienorganisationen Das US-Heimatschutzministerium hatte die neuen Regeln damit begründet, dass ausländische Bürger das System ausnutzen würden, um als »ewige Studenten« dauerhaft in den USA zu bleiben. Eine konkrete Zahl wurde damals nicht genannt. Weiter wurde argumentiert, dass frühere Regierungen den ausländischen Studenten und anderen Visumsinhabern ermöglicht hätten, unbegrenzt in den USA zu bleiben. Dies habe zu Sicherheitsrisiken und enormen Kosten für die Steuerzahler geführt. Die neuen Regeln waren sowohl von Hochschulen als auch von Medienorganisationen kritisiert worden. Die US-Regierung sende »eine Botschaft an talentierte Menschen in aller Welt, dass ihre Beiträge in den Vereinigten Staaten nicht geschätzt werden«, teilte der Verband der Universitäts- und Collegepräsidenten mit. Medienorganisationen warnten davor, dass das Vorhaben die »Quantität und Qualität der Berichterstattung aus den USA verringern« werde. Zudem werde es dem »internationalen Ansehen Amerikas schaden, statt es zu fördern«. Das chinesische Außenministerium hatte die geplante neue Regelung im August vergangenen Jahres ebenfalls kritisiert und sie als diskriminierend bezeichnet.

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