DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,23 % 64.458,73 USD 14:40:53 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Viszerales Fett: 100 Gramm beschleunigen biologisches Alter um 0,32 Jahre

Allgemein

Moderne Ernährungsberatung setzt nicht mehr auf strikte Verbote, sondern auf physiologische Grundregeln und psychologische Flexibilität. Die Kombination aus moderatem Kaloriendefizit, gezielter Nährstoffzusammensetzung und Bewegung gilt als Basis für eine nachhaltige Gewichtsreduktion. Das Drei-Regeln-Modell Fachleute haben drei Kernregeln identifiziert, die beim Abnehmen helfen – ohne auf bestimmte Lebensmittel verzichten zu müssen. Regel 1: Jede Mahlzeit mit Proteinen und Ballaststoffen kombinieren. Das fördert die Sättigung. Regel 2: Ein moderates Kaloriendefizit von 300 bis 500 Kilokalorien pro Tag einhalten. So bleibt genug Energie für den Stoffwechsel, während der Körper Fettreserven anzapft. Regel 3: Die 80/20-Regel anwenden. 80 Prozent der Ernährung bestehen aus nährstoffreichen Lebensmitteln, 20 Prozent sind für freien Genuss reserviert. Idealerweise ergänzt man diese Prinzipien durch mehr Bewegung im Alltag und zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche. Der Blutzucker-Trick – und seine Grenzen Ein viel diskutierter Ansatz ist die Glukose-Diät. Hier kommt es auf die Reihenfolge der Nahrungsaufnahme an: Zuerst Ballaststoffe, dann Fette und Proteine, zum Schluss Kohlenhydrate und Zucker. Das soll Blutzuckerspitzen verhindern. Die wissenschaftliche Beleglage? Noch lückenhaft, räumen Fachleute ein. Die Wirkung variiert individuell stark. Verstecktes Fett beschleunigt das Altern Medizinische Studien unterstreichen die Bedeutung der Fettverteilung. Eine Untersuchung im Fachjournal Obesity zeigt: Viszerales Fett – das Fettgewebe um die inneren Organe – kann die Zellalterung beschleunigen. Pro 100 Gramm viszeralem Fett steigt das biologische Alter bei Frauen um 0,32 Jahre, bei Männern um 0,16 Jahre. Zudem fördert dieses Fettgewebe chronische Entzündungen und erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Anzeige Chronische Entzündungen und ein schwankender Blutzuckerspiegel hängen oft eng mit unserer täglichen Nahrungsauswahl zusammen. Dieser kostenlose Ratgeber enthüllt die 12 stärksten natürlichen Entzündungs-Killer und hilft Ihnen, Ihren Körper effektiv zu regenerieren. Kostenlosen Ratgeber: Entzündungshemmende Ernährung sichern Medikamente als Unterstützung Neben konventionellen Methoden gewinnen medikamentöse Therapien an Bedeutung. Claudia Effenberg nutzt seit März 2026 unter ärztlicher Aufsicht das Präparat Mounjaro zur Gewichtsreduktion nach gesundheitlichen Rückschlägen. In der klinischen Forschung gibt es neue Wirkstoffe: Ein orales Semaglutid ermöglichte in Studien eine Gewichtsreduktion von bis zu 17 Prozent. Ein sogenannter Triple-Agonist (BI 3034701) durchläuft derzeit die Phase II der klinischen Prüfung. Mediziner warnen jedoch vor Nebenwirkungen – etwa einem erhöhten Risiko für Haarausfall bei GLP-1-Agonisten. In Österreich, wo mehr als ein Drittel der Erwachsenen als übergewichtig und rund 16 Prozent als adipös gelten, raten Suchtmediziner zudem, das Essverhalten auch neurobiologisch zu betrachten. Das soll Rückfälle verhindern. Anzeige Besonders bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes Typ 2 ist die richtige Strategie entscheidend, um den Blutzucker auch ohne starke Medikamente zu kontrollieren. Erfahren Sie in diesem Gratis-Ratgeber, wie ein betroffener Arzt seinen Diabetes mit 6 goldenen Regeln und gezielten Rezepten in den Griff bekam. Hier den kostenlosen Diabetes-Ratgeber herunterladen Drei Erfolgsgeschichten – drei Strategien Die Praxis zeigt: Unterschiedliche Wege führen zum Ziel. Aline verlor innerhalb eines Jahres 100 Kilogramm – ohne Operation oder Medikamente. Kerstin setzte auf bewusste Ernährung, ausreichend Schlaf und Bewegung. Ergebnis nach zwölf Wochen: minus 13,6 Kilogramm. Der 31-jährige Jared halbierte seinen Körperfettanteil in zehn Monaten. Er erhöhte die Proteinzufuhr und setzte verstärkt auf komplexe Kohlenhydrate. Ein wichtiger Hinweis der USDA: Zuckerhaltige Getränke können die Fettverbrennung bei proteinreichen Mahlzeiten um bis zu ein Drittel reduzieren. Wer auf Limonaden und Energy-Drinks verzichtet, optimiert seinen Stoffwechsel.

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