DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Vitamin D auch im Sommer nehmen: Das raten Experten

Gesundheit

Viele Menschen leiden hierzulande im Winter unter einem Vitamin-D-Mangel und gleichen diesen mit geeigneten Präparaten aus. Sobald die Tage langsam länger werden und die Anzahl der Sonnenstunden zunimmt, verschwinden die Kapseln bis zum Herbst in der Schublade. Eine Expertin rät jetzt allerdings dazu, auch im Sommer Vitamin D zu nehmen – aus gutem Grund. Lesetipp: Studie enthüllt: Diese Wirkung hat Kreatin bei Frauen – das Ergebnis überrascht alle Expertin rät: Vitamin D auch im Sommer nehmen Während im Winter viele Menschen Vitamin-D-Präparate einnehmen, heißt es im Sommer überraschend oft: „Das brauche ich nicht. Ich bin doch so viel in der Sonne!“ In der Realität sieht das aber oftmals anders aus. Sophie Brünke ist Ernährungswissenschaftlerin und erklärt bei Fitbook, warum man auch im Sommer Vitamin D nehmen sollte. Deshalb ist Vitamin D so wichtig Vitamin D hat eine Besonderheit: Es kann nicht über die Ernährung aufgenommen werden und wird vom Körper selbst hergestellt. Das funktioniert allerdings nur, wenn UVB-Strahlung auf die Haut trifft. Aus diesem Grund bezeichnet man Vitamin D auch als „Sonnenvitamin“. In unserem Körper: sorgt es für stabile Knochen und Zähne, beeinflusst die Muskelkraft, ist an Stoffwechselprozessen beteiligt, und unterstützt die Immunfunktion. Bei älteren Menschen kann eine gute Vitamin-D-Versorgung Stürze und Frakturen verringern. Studien haben außerdem herausgefunden, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel mit einem höheren Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes einhergeht. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass Vitamin D davor schützt. Auch spannend: Experte warnt: Diese Nahrungsergänzungsmittel solltest du niemals mit Kaffee einnehmen So ist die Lage in Deutschland Laut Fitbook leiden 30,2 Prozent der Erwachsenen in Deutschland an einem Vitamin-D-Mangel. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt zudem an, dass 60 Prozent der Bevölkerung eine unzureichende Vitamin-D-Versorgung haben. Betroffene können sich an einem Schätzwert orientieren: Meistens fehlen 20 Mikrogramm Vitamin D pro Tag. Alleine durch die Ernährung könne man das allerdings nicht ausgleichen – so nehmen Jugendliche und Erwachsene meistens nur 2 bis 4 Mikrogramm auf. Besonders viel Vitamin D enthalten: Lachs (16 Mikrogramm Vitamin D pro 100 Gramm) Hühnereigelb (5,9 Mikrogramm Vitamin D pro 100 Gramm) Pfifferlinge (2,1 Mikrogramm Vitamin D pro 100 Gramm) Ein Großteil der benötigten Menge Vitamin D muss deshalb über Nahrungsergänzungsmittel oder über die Haut aufgenommen werden. Dafür braucht es die sogenannte UVB-Strahlung. Laut DGE ist diese von Oktober bis März in Deutschland aber nicht stark genug, um ausreichend Vitamin D zu bilden. Viel in der Sonne sein reicht nicht aus Doch selbst im Sommer reicht die Sonne allein nicht aus. Als grober Richtwert gelten im Sommer lediglich 5 bis 25 Minuten Sonne – mehrmals pro Woche, wenn Gesicht, Hände und Teile von Armen und Beinen unbedeckt sind. Das klingt einfach, in der Praxis ist die körpereigene Vitamin-D-Produktion aber individuell und hängt von vielerlei Faktoren ab. Kaum Zeit an der frischen Luft: Wer tagsüber in der Wohnung oder im Büro sitzt, vor allem zur Mittagszeit, bekommt kaum UVB-Strahlung ab. Hinter Fensterglas und selbst im Auto funktioniert die Vitamin-D-Bildung nämlich nicht. Zu viel Kleidung: Je mehr Haut bedeckt ist, desto weniger Vitamin D kann der Körper bilden. Dunklere Haut: Mehr Melanin wirkt laut Fitbook wie ein natürlicher UV-Schutz. Wer eine dunklere Haut hat, bildet bei gleichem Aufenthalt in der Sonne weniger Vitamin D als jemand mit heller Haut. Sonnencreme: Sonnencreme ist im Sommer unerlässlich und schützt vor Hautkrebs. Allerdings reduziert sie auch die UVB-Strahlung auf der Haut. Höheres Alter: Je älter man wird, umso weniger Vitamin D bildet der Körper. Ungünstige Bedingungen: Morgens, abends, bei starker Bewölkung und auch im Schatten gelangt weniger UVB-Strahlung auf die Haut. Vegetarische oder vegane Ernährung: Diese Arten der Ernährung hemmen zwar die Bildung von Vitamin D in der Haut nicht, dennoch ist die Aufnahme über Lebensmittel zusätzlich begrenzt. Vitamin D steckt nämlich vor allem in tierischen Lebensmitteln. Nur weil Sommer ist, heißt das noch lange nicht, dass unser Körper genug Vitamin D bildet. Um auf Nummer sicher zu gehen, lässt du deinen Vitamin-D-Wert einmal kontrollieren. Danach kannst du entscheiden, ob du zukünftig auch im Sommer regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel einnimmst. Auch die Ernährungswissenschaftlerin Sophie Chabloz bestätigt: „Selbst im Sommer erreichen viele Menschen keine optimalen Werte.“

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