DAX +1,70 % 25.610,76 Pkt 16:27:20 MDAX +2,02 % 30.479,76 Pkt 16:27:23 Euro Stoxx 50 +0,84 % 6.167,77 Pkt 16:27:00 Dow Jones +0,45 % 52.451,99 Pkt 16:42:24 S&P 500 +1,32 % 7.724,00 Pkt 16:42:24 Nasdaq +1,94 % 26.458,15 Pkt 16:42:20 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,85 % 4.072,90 USD 16:32:21 Silber +0,79 % 54,54 USD 16:32:21 Brent -5,50 % 109,44 USD 16:32:18 WTI -1,61 % 100,12 USD 16:32:15 Bitcoin +0,53 % 80.427,00 USD 16:42:21 EUR/USD -0,63 % 1,11470 USD 16:41:46 EUR/GBP -0,18 % 0,83700 GBP 16:42:24 EUR/CHF -0,05 % 0,92360 CHF 16:42:24 EUR/JPY -0,02 % 175,879 JPY 16:42:24

Vitamin D: Bessere kognitive Testwerte erst ab hoher Einnahme

Gesundheit

Ab 5.000 IE waren die Testwerte 13 Prozent besser

An der in der Fachzeitschrift „Sleep Medicine“ veröffentlichten Studie nahmen 54 Erwachsene mit Schlafstörungen und leichter kognitiver Beeinträchtigung teil. Teilnehmer, die täglich mindestens 5.000 Internationale Einheiten (IE) Vitamin D einnahmen, erzielten im Montreal Cognitive Assessment (MoCA) mehr als 13 Prozent bessere Ergebnisse als Teilnehmer ohne Vitamin-D-Einnahme.

Der MoCA-Test wird häufig eingesetzt, um verschiedene geistige Fähigkeiten wie Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Sprache zu prüfen und Hinweise auf kognitive Beeinträchtigungen zu erkennen. Niedrigere Vitamin-D-Mengen als die täglich 5.000 IE waren nicht mit besseren Testergebnissen verbunden. Der beobachtete Zusammenhang zeigte sich nur bei der höheren Tagesaufnahme.

Einen Schutz vor Demenz belegt die Studie nicht

Aus den Ergebnissen lässt sich nicht ableiten, dass Vitamin D vor Demenz schützt oder einen geistigen Abbau verhindert. Die Untersuchung zeigt lediglich einen Zusammenhang zwischen der Vitamin-D-Einnahme und besseren Ergebnissen im MoCA-Test. Zudem umfasste die Studie nur 54 Teilnehmende. Die Studienergebnisse sind daher kein Anlass, die Vitamin-D-Dosis eigenständig auf 5.000 IE täglich zu erhöhen.

5.000 IE sind mehr als das Sechsfache der empfohlenen Zufuhr

Die in der Studie erwähnte hohe Einnahme von 5.000 IE täglich liegt mehr als sechsmal so hoch wie die hierzulande empfohlenen Aufnahme. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung schätzt eine angemessene Zufuhr von Vitamin-D bei fehlender körpereigener Bildung auf 800 IE pro Tag.

Die Versorgung soll laut der Fachgesellschaft möglichst über die körpereigene Bildung durch Sonnenlicht erfolgen. Nahrungsergänzungsmittel werden vor allem dann empfohlen, wenn eine ausreichende Versorgung über Sonne und Ernährung nicht möglich ist, etwa bei bestimmten Risikogruppen.

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